Der Bahnhof Varna, Jugendstil am Schwarzen Meer

Ortstermin

„Varna, Endstation am Schwarzen Meer, bitte alle aussteigen.“

Der Bahnhof Varna, Jugendstil am Schwarzen Meer

→ Ein Ortstermin an der bulgarischen Küste.

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Kurz gesagt

Varna ist die drittgrößte Stadt Bulgariens und das Tor zum Schwarzen Meer. Ihr Bahnhof im Jugendstil wurde 1925 feierlich eröffnet, dort wo 1866 die erste Eisenbahn des Landes begann.

Wer in Varna aus dem Zug steigt, hat das Schwarze Meer schon fast in Sichtweite.

Der Bahnhof zählt zu den schönsten Gebäuden der ganzen Stadt.

Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis zum ältesten Goldschatz der Menschheit.

VarnaRailway
Foto: No machine-readable author provided. Extrawurst as, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Bahnhof im Jugendstil

Der Bahnhof Varna ist weit mehr als ein Zweckbau.

Das heutige Gebäude entstand zwischen 1908 und 1925.

Feierlich eröffnet wurde es im Jahr 1925 von Zar Boris III.

Der Bau zeigt Jugendstil mit Formen des Neubarock.

In seinem Uhrturm läuft seit 1929 ein deutsches Uhrwerk.

Varna station
Foto: Nils Öberg, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Bulgariens erste Eisenbahn

In Varna begann die Geschichte der bulgarischen Eisenbahn.

Schon am 26. Oktober 1866 öffnete die Strecke nach Ruse.

Sie war zugleich die erste Eisenbahn im damaligen Osmanischen Reich.

Von Anfang an war Varna der Endpunkt dieser Linie.

So verband die Bahn das Meer mit dem Fluss Donau.

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Foto: NAC, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Varna ist ein Jugendstilbau von 1925 und liegt nahe dem großen Hafen am Schwarzen Meer.

Von hier führen gleich drei Strecken in die Hauptstadt Sofia, dazu Linien nach Ruse und Plovdiv.

Zum Meeresgarten und zum Strand sind es vom Bahnhof nur wenige Minuten.

Knotenpunkt am Schwarzen Meer

Heute ist Varna ein wichtiger Knotenpunkt der bulgarischen Bahn.

Gleich drei Strecken führen von hier in die Hauptstadt Sofia.

Weitere Linien verbinden die Stadt mit Ruse, Plovdiv und Schumen.

Dazu kommen Verbindungen in die Küstenregion um Dobritsch.

So laufen am Bahnhof viele Fäden des Netzes zusammen.

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Foto: NAC, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Auf den Spuren des Orient-Express

Varna spielte früh eine Rolle im berühmten Orient-Express.

Reisende aus Europa kamen mit dem Zug bis an die Küste.

In Varna bestiegen sie dann ein Schiff nach Konstantinopel.

So war der Bahnhof einst ein Tor zwischen Europa und dem Orient.

Von diesem Glanz vergangener Tage erzählt das Gebäude bis heute.

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Foto: NAC, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Bahnhof heute

In den Jahren 2004 und 2005 wurde der Bahnhof aufwendig saniert.

Seither erstrahlt die alte Halle wieder in frischem Glanz.

Der Bahnhof liegt nur einen kurzen Weg vom großen Hafen entfernt.

Vor dem Gebäude halten Busse und Taxis für die letzte Strecke.

So verbindet Varna bequem die Schiene mit dem Meer.

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Foto: NAC, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Meeresgarten

Das grüne Herz von Varna ist der weite Meeresgarten.

Dieser lange Park zieht sich zwischen Stadt und Strand entlang.

Unter alten Bäumen reihen sich Wege, Bühnen und Denkmäler aneinander.

Von den Terrassen reicht der Blick weit über das Schwarze Meer.

Im Sommer ist der Park ein beliebter Treffpunkt der ganzen Stadt.

5 Varna station
Foto: NAC, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Römische Thermen und die Kathedrale

Mitten in der Stadt liegen die großen römischen Thermen.

Diese Badeanlage stammt aus dem 2. Jahrhundert nach Christus.

Mit rund 7.000 Quadratmetern gilt sie als größte auf dem Balkan.

Über den Dächern erhebt sich die Kathedrale von 1896.

Ihre goldenen Kuppeln sind von weitem zu sehen.

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Foto: Sludge G, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Das älteste Gold der Welt

Varna besitzt einen weltberühmten archäologischen Schatz.

In einem alten Gräberfeld fand man uralten Goldschmuck.

Er stammt aus dem vierten Jahrtausend vor Christus.

Damit gilt er als das älteste verarbeitete Gold der Menschheit.

Heute ist der Schatz im Archäologischen Museum zu sehen.

ЖП гара Варна Gara Central station, Varna Bulgaria Oct 1993 ()
Foto: Sludge G, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Varna

Ankommen in Varna heißt, am Rand des Schwarzen Meeres zu stehen.

Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten bis zum Hafen.

Nach kurzer Zeit steht man im schattigen Meeresgarten.

Von dort ist es nicht weit hinunter zum breiten Sandstrand.

So lässt sich Varna an einem Tag bequem zu Fuß entdecken.

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Foto: Phil Richards, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Häufige Fragen

Wann wurde der Bahnhof Varna eröffnet?
Das heutige Gebäude entstand zwischen 1908 und 1925 und wurde 1925 von Zar Boris III. feierlich eröffnet.
Seit wann gibt es in Varna eine Eisenbahn?
Schon seit dem 26. Oktober 1866, als die Strecke nach Ruse öffnete, die erste Eisenbahn im damaligen Osmanischen Reich.
Wohin fahren die Züge von Varna?
Auf drei Strecken nach Sofia sowie nach Ruse, Plovdiv und Schumen.
Was hat der Bahnhof mit dem Orient-Express zu tun?
Varna war ein früher Halt auf der Route; von hier ging es per Schiff weiter nach Konstantinopel.
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
In wenigen Minuten den Hafen, den Meeresgarten, die römischen Thermen und den langen Sandstrand.

Weiterfahrt

→ Ortstermin: Sofia Zentralbahnhof – die Hauptstadt Bulgariens

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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