Ortstermin
„Nächster Halt Strakonice, wo zwei Flüsse sich treffen und im Sommer der Dudelsack spielt.“
Der Bahnhof Strakonice, eine Stadt aus Burg, Fluss und Dudelsack
→ Ein Ortstermin in Südböhmen.
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Kurz gesagt
Strakonice ist eine Stadt in Südböhmen am Zusammenfluss von Otava und Volyňka. Der Bahnhof verbindet die Stadt seit 1891 mit Budweis, und die alte Wasserburg bildet bis heute ihren Mittelpunkt.
Es gibt Städte, die man an einem einzigen Klang erkennt.
In Strakonice in Südböhmen ist das der Dudelsack, dem hier sogar ein internationales Festival gewidmet ist.
Dieser Ortstermin führt zu einer alten Wasserburg, zu zwei Flüssen und zu einem Bahnhof mit Verbindung nach Budweis.

Eine Stadt am Zusammenfluss zweier Flüsse
Strakonice, auf Deutsch Strakonitz, ist eine Stadt im gleichnamigen Bezirk in Südböhmen.
Sie liegt am Zusammenfluss der Otava und der Volyňka, etwa 52 Kilometer nordwestlich von Budweis.
Das Wasser hat die Stadt von Anfang an geprägt.
Schon die Kelten wuschen hier Gold aus dem Sand der Flüsse.
Rund um die Mündung der Volyňka in die Otava entstand später die Siedlung.

Von der Wasserburg zur Stadt
Im Zentrum der frühen Geschichte steht eine Wasserburg.
Sie war zunächst Sitz des Adelsgeschlechts der Bavor von Strakonitz.
Im 15. Jahrhundert gelangte die Burg an den Johanniterorden.
Die Siedlung ringsum wuchs heran und erhielt im Jahr 1367 die Stadtrechte.
Auch die Hussitenkriege hinterließen in der Stadt ihre Spuren.

Gut zu wissen
Von Strakonice aus besteht seit 1891 eine Eisenbahnverbindung nach Budweis.
Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Otava und Volyňka, rund 52 Kilometer nordwestlich von Budweis.
Seit 1967 findet hier ein internationales Dudelsackfestival statt.
Der öffentliche Nahverkehr in der Stadt ist seit 2018 kostenlos nutzbar.
Die Burg Strakonice
Die Burg ist bis heute das Wahrzeichen von Strakonice.
Sie liegt unmittelbar am Wasser, dort, wo sich die beiden Flüsse treffen.
Als Sitz des Johanniterordens war sie über Jahrhunderte ein geistliches und weltliches Zentrum.
Die Anlage verbindet wehrhafte Mauern mit ruhigen Innenhöfen.
Vom Bahnhof aus ist sie zu Fuß gut zu erreichen.

Die Eisenbahn nach Budweis
Seit dem Jahr 1891 besteht von Strakonice aus eine Eisenbahnverbindung nach Budweis.
Damit wurde die Stadt an das wachsende Bahnnetz Südböhmens angebunden.
Der Bahnhof liegt heute an der durchgehenden Strecke, die das Otava-Tal begleitet.
Von hier aus erreicht man die größeren Städte der Region ohne Umwege.
Die Bahn hat die abgelegene Lage am Fluss mit der Welt verbunden.

Der Bahnhof und die Stadt
Der Bahnhof ist für Strakonice der bequemste Zugang von außen.
Von den Gleisen bis in die Altstadt und zur Burg ist es nur ein kurzer Weg.
Seit 2018 ist der öffentliche Nahverkehr in der Stadt kostenlos nutzbar.
So lässt sich der Weg vom Bahnhof ins Zentrum auch ohne Fahrkarte zurücklegen.
Für Reisende ist das eine angenehme Besonderheit.

Fez, Dudelsack und Tradition
Strakonice war lange für ein ungewöhnliches Handwerk bekannt.
Hier wurden Feze aus Filz hergestellt, die bis in den Vorderen Orient exportiert wurden.
Noch berühmter ist die Stadt heute für ihren Dudelsack.
Seit 1967 findet in Strakonice ein mehrtägiges internationales Dudelsackfestival statt.
Es ist längst weit über die Region hinaus bekannt.

Die Kirche St. Margareta
Zu den wichtigen Bauwerken der Stadt gehört die Kirche St. Margareta.
Sie steht im historischen Kern von Strakonice.
Zusammen mit der Burg prägt sie die Silhouette der Stadt am Fluss.
Ihre Geschichte reicht weit in die Vergangenheit der Stadt zurück.
Rund um die Kirche lässt sich der alte Stadtkern gut erkunden.

Zwischen Otava und Volyňka
Die Lage zwischen zwei Flüssen macht Strakonice zu einer Stadt des Wassers.
Die Otava führt den goldhaltigen Sand, der schon die Kelten anzog.
Die Volyňka mündet hier in den größeren Fluss.
Entlang der Ufer laden Wege zum Spazieren ein.
Zu den Partnerstädten von Strakonice gehört auch Bad Salzungen in Deutschland.

Die Stadt des Dudelsackspielers
Kaum eine andere Stadt ist so eng mit dem Dudelsack verbunden wie Strakonice.
Der Dudelsackspieler ist hier zu einem Sinnbild der ganzen Stadt geworden.
Im Stadtbild erinnert eine eigene Figur an diese alte Tradition.
Zur Zeit des Festivals zieht es Freunde der Volksmusik aus vielen Ländern in die Stadt.
So bleibt das alte Handwerk des Musizierens am Fluss bis heute lebendig.

Rund um den Bahnhof
Der Bahnhof liegt nur einen kurzen Weg von der Altstadt entfernt.
Von den Gleisen aus erreicht man zu Fuß schnell die Burg und die beiden Flüsse.
Auch die großen Plätze der Stadt sind rasch zu finden.
Für einen Tagesausflug ist Strakonice damit gut geeignet.
Die Bahn bringt die Gäste bequem bis in die Nähe aller Sehenswürdigkeiten.
Ankommen in Strakonice
Wer heute nach Strakonice reist, erreicht die Stadt über die Bahnverbindung aus Richtung Budweis.
Vom Bahnhof aus führt der Weg schnell zur Burg am Zusammenfluss der Flüsse.
Im Sommer lohnt der Besuch besonders zur Zeit des Dudelsackfestivals.
Strakonice ist ein Ziel für alle, die Flussstädte mit lebendiger Tradition mögen.
Der Ortstermin endet dort, wo Otava und Volyňka zusammenfinden.
Häufige Fragen
Seit wann hat Strakonice einen Bahnanschluss?
Was ist das Wahrzeichen von Strakonice?
Wofür ist Strakonice bekannt?
Seit wann hat die Stadt Stadtrechte?
Wie kommt man vom Bahnhof ins Zentrum?
Weiterfahrt
