Ortstermin
„Nächster Halt Solothurn, Übergang zu den Schmalspurbahnen nach Bern und ins Seeland.“
Der Bahnhof Solothurn, Knoten in der Barockstadt
→ Ein Ortstermin im Schweizer Mittelland.
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Kurz gesagt
Der Hauptbahnhof Solothurn verknüpft die SBB-Fernlinien mit den Schmalspurbahnen nach Bern und ins Seeland. Von hier sind es nur wenige Schritte über die Aare in die berühmte Barockaltstadt.
Solothurn gilt als die schönste Barockstadt der Schweiz und liegt am Fuß des Juras an der Aare.
Sein Hauptbahnhof ist ein Knoten, an dem Normalspur- und Schmalspurbahnen zusammentreffen.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig über die Aare zur Kathedrale und zur berühmten Zahl Elf.

Die schönste Barockstadt der Schweiz
Solothurn ist der Hauptort des gleichnamigen Kantons und liegt am Fuß des Juras an der Aare.
Mit knapp 17.000 Einwohnern ist die Stadt überschaubar, gilt aber als die schönste Barockstadt der Schweiz.
Weil hier über zwei Jahrhunderte der Gesandte Frankreichs residierte, nennt man Solothurn auch die Ambassadorenstadt.
Enge Gassen, prächtige Bürgerhäuser und Kirchen prägen das geschlossene Stadtbild.
Wer mit dem Zug ankommt, überquert vom Bahnhof aus die Aare und steht gleich in der Altstadt.

Ein Bahnhof für Normal- und Schmalspur
Der Hauptbahnhof Solothurn ist ein lebhafter Knoten, an dem Normalspur- und Schmalspurbahnen zusammentreffen.
Die Schweizerischen Bundesbahnen verbinden die Stadt in alle wichtigen Richtungen des Mittellands.
Gleich daneben beginnen die meterspurigen Linien, die ins Umland und nach Bern führen.
Dadurch wechseln viele Reisende hier zwischen den großen Fernzügen und den kleinen Regionalbahnen.
Der Bahnhof liegt am südlichen Aareufer, nur eine Brücke von der Altstadt entfernt.

Gut zu wissen
Solothurn hat drei Bahnhöfe; der Hauptbahnhof verbindet die SBB-Linien mit den meterspurigen Bahnen RBS nach Bern und ASm ins Seeland.
Die Altstadt gilt als die schönste Barockstadt der Schweiz, und überall kehrt die Zahl Elf wieder.
SBB, BLS und die Wege in alle Richtungen
Mit den Bundesbahnen erreicht man von Solothurn aus sowohl Lausanne und Genf als auch Zürich und St. Gallen.
In Richtung Berner Jura führt eine Strecke über Moutier bis nach Sonceboz-Sombeval.
Die BLS verbindet die Stadt zudem mit dem Emmental über Burgdorf und weiter nach Thun.
So liegt Solothurn an mehreren überregionalen Achsen zugleich.
Für eine kleine Stadt ist das ein bemerkenswert dichtes Angebot.

Schmalspur nach Bern und ins Seeland
Neben den normalspurigen Zügen fahren in Solothurn auch mehrere Schmalspurbahnen mit Meterspur.
Der Regionalverkehr Bern–Solothurn betreibt eine direkte meterspurige Linie in die Bundesstadt Bern.
Die Aare Seeland mobil verbindet Solothurn zusätzlich mit dem Seeland im Westen.
Diese kleinen Bahnen halten teils an eigenen Gleisen unmittelbar beim Hauptbahnhof.
Das Nebeneinander von großer und kleiner Spur macht den Bahnhof besonders vielfältig.

Drei Bahnhöfe in der Stadt
Innerhalb der Stadt gibt es gleich drei Bahnhöfe für den Zugverkehr.
Der Hauptbahnhof ist der wichtigste und bündelt den Fern- und Regionalverkehr.
Daneben dienen der Westbahnhof und seit Dezember 2013 der Bahnhof Allmend dem Nahverkehr.
Beide ergänzen das Angebot für die Stadtteile abseits des Zentrums.
So ist fast jeder Winkel Solothurns bequem mit der Bahn erreichbar.

Die Kathedrale und die Zahl Elf
Das Wahrzeichen der Stadt ist die mächtige St.-Ursen-Kathedrale im Stil des Barock.
Eine breite Freitreppe führt zu ihrem hohen Portal hinauf.
In Solothurn kehrt überall die Zahl Elf wieder, die zum heimlichen Motto der Stadt geworden ist.
So besitzt die Stadt elf Kirchen und Kapellen, elf historische Brunnen und elf Türme.
Selbst die Kathedrale greift die Elf in Stufen, Altären und Glocken immer wieder auf.

Türme, Tore und Museen
Mitten in der Altstadt steht der Zeitglockenturm, eines der ältesten Bauwerke der Stadt.
Die alten Stadttore wie das Baseltor erinnern an die einstige Befestigung.
Im Kunstmuseum hängen Werke von Ferdinand Hodler und Cuno Amiet sowie einzelne Bilder von Holbein, Cézanne und Klimt.
An den in Solothurn verstorbenen polnischen Freiheitshelden Tadeusz Kościuszko erinnert ein eigenes Museum.
Jedes Jahr rücken zudem die Solothurner Filmtage die Stadt ins Licht des Schweizer Kinos.

An der Aare und in der Verenaschlucht
Durch Solothurn fließt die Aare, auf der im Sommer viele Menschen mit Booten und Reifen treiben.
Entlang der Ufer laden Promenaden und Terrassen zum Verweilen ein.
Am Rand der Stadt führt die stille Verenaschlucht zu einer alten Einsiedelei.
Vom Hausberg Weissenstein reicht der Blick über die Stadt bis zu den Alpen.
So liegt die Barockstadt eingebettet zwischen Fluss, Schlucht und Jurahöhen.

Ankommen in Solothurn
Ankommen in Solothurn heißt, von einem vielseitigen Bahnknoten in eine fast vollständig erhaltene Barockstadt zu treten.
Vom Bahnhof führt der Weg über die Aarebrücke direkt zur St.-Ursen-Kathedrale.
Wer mag, zählt beim Bummeln die vielen Spuren der berühmten Zahl Elf.
Von hier aus sind Bern und Biel mit der Bahn rasch zu erreichen.
So verbindet der Bahnhof Solothurn großes Bahnnetz und kleine Barockstadt auf engstem Raum.

Häufige Fragen
Welche Bahnen treffen in Solothurn zusammen?
Wie viele Bahnhöfe hat Solothurn?
Warum spielt die Zahl Elf in Solothurn eine Rolle?
Was ist das Wahrzeichen von Solothurn?
Wie kommt man von Solothurn nach Bern?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Der Bahnhof Bernburg an der Saale – Bern ist mit der Bahn in rund einer halben Stunde erreichbar.
→ Der Bahnhof Olbernhau, in der Stadt der sieben Täler – Biel am Jurasüdfuß liegt in westlicher Richtung nur eine kurze Fahrt entfernt.
