Ortstermin
„Nächster Halt Perugia Fontivegge, Übergang zur Minimetro hinauf in die Altstadt bitte beachten.“
Der Bahnhof Perugia, von Fontivegge hinauf zur Etruskerstadt
→ Ein Ortstermin in Umbrien.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Perugia, auch Perugia Fontivegge genannt, wurde 1866 eröffnet. Er liegt rund drei Kilometer unterhalb der Altstadt, die hoch auf einem Hügel thront.
Wer nach Perugia reist, erreicht die Hauptstadt der grünen Region Umbrien.
Der Bahnhof liegt unten im Tal, die Altstadt hoch oben auf einem Hügel.
Dieser Ortstermin stellt den Bahnhof und die Stadt der Etrusker vor.

Ein Bahnhof von 1866
Der Hauptbahnhof von Perugia heißt Perugia Fontivegge.
Er wurde am 12. Dezember 1866 eröffnet.
Der Bahnhof liegt an der Piazza Vittorio Veneto im Viertel Fontivegge.
Bis zur Altstadt sind es von hier rund drei Kilometer.
Damit liegt der Bahnhof im modernen, tiefer gelegenen Teil der Stadt.

An der Strecke Florenz–Rom
Der Bahnhof liegt an der Bahn von Foligno nach Terontola.
Über diese Strecke besteht eine Verbindung zwischen Florenz und Rom.
Von Perugia aus erreicht man Florenz, Rom und die Adriaküste.
Fernzüge und Regionalzüge halten am Bahnhof Fontivegge.
So ist die Stadt gut mit Mittelitalien verbunden.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Perugia Fontivegge wurde am 12. Dezember 1866 eröffnet.
Er liegt rund drei Kilometer unterhalb der Altstadt, hinauf fährt die Minimetrò.
Perugia ist die Hauptstadt Umbriens und für seine Schokolade bekannt.
Gleise, Züge und Betrieb
Der Bahnhof hat mehrere durchgehende Gleise, die über eine Unterführung verbunden sind.
Jedes Jahr nutzen rund drei Millionen Reisende den Bahnhof.
Täglich halten hier etwa fünfzig Züge.
Für die Anlagen ist die Rete Ferroviaria Italiana zuständig.
Die Regionalzüge betreibt zum Teil die Ferrovia Centrale Umbra.

Die kleine Metro hinauf
Vom Bahnhof führt eine ungewöhnliche Bahn hinauf zur Altstadt.
Die Minimetrò ist eine kleine, fahrerlose Bahn mit einzelnen Wagen.
Ihre Station liegt nur rund hundert Meter vom Bahnhof entfernt.
In wenigen Minuten bringt sie die Reisenden den Hügel hinauf.
So überwindet man den Höhenunterschied bequem auf Schienen.

Vom Tal auf den Hügel
Der Bahnhof Fontivegge und die Altstadt liegen weit auseinander.
Der Bahnhof steht im Tal, die Altstadt hoch auf dem Berg.
Neben der Minimetrò verbinden auch Busse die beiden Teile.
Oben angekommen, taucht man sofort in enge mittelalterliche Gassen ein.
So ist die Ankunft in Perugia zugleich ein kleiner Aufstieg.

Eine Stadt der Etrusker
Perugia war schon in der Antike eine der großen Städte der Etrusker.
Damals hieß sie Perusia und gehörte zu den zwölf Bundesstädten Etruriens.
Aus dieser Zeit stammt der mächtige Etruskerbogen, die Porta Augusta.
Er verbindet etruskische und römische Bauteile.
So reicht die Geschichte der Stadt mehr als zweitausend Jahre zurück.

Der große Brunnen und der Palast
Das Herz der Altstadt bildet ein weiter Platz im Zentrum.
Auf ihm steht die Fontana Maggiore, ein berühmter Brunnen des Mittelalters.
Die Bildhauer Nicola und Giovanni Pisano schmückten ihn mit Reliefs.
Daneben erhebt sich der Palazzo dei Priori, das alte Rathaus.
In ihm hängt heute die Nationalgalerie Umbriens.

Festung, Schokolade und Jazz
Unter der Stadt liegen die Reste der Festung Rocca Paolina aus dem 16. Jahrhundert.
Durch ihre Gewölbe führen heute Rolltreppen hinauf ins Zentrum.
Perugia ist zudem für seine Schokolade bekannt, vor allem für die Baci der Firma Perugina.
Jeden Oktober feiert die Stadt dazu das Fest Eurochocolate.
Im Sommer lockt außerdem das Festival Umbria Jazz viele Gäste an.

Ankommen in Perugia
Ankommen in Perugia heißt, unten im Tal aus dem Zug zu steigen und oben in der Antike anzukommen.
Von Fontivegge bringt die Minimetrò die Reisenden hinauf zur Altstadt.
Dort warten der große Brunnen, der Palast und der Etruskerbogen.
Wer weiterreisen will, nimmt am Bahnhof den Zug nach Florenz oder Rom.
So ist der Bahnhof das Tor zur Stadt der Etrusker.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Häufige Fragen
Wie heißt der Hauptbahnhof von Perugia?
Wie kommt man vom Bahnhof in die Altstadt?
Welche Städte erreicht man von Perugia aus?
Woher stammt Perugia?
Wofür ist Perugia heute bekannt?
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