Ortstermin
„Nächster Halt Krems an der Donau, Übergang zur Donauuferbahn in die Wachau.“
Der Bahnhof Krems an der Donau, Tor zur Wachau
→ Ein Ortstermin in Niederösterreich.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Krems an der Donau ist ein Bahnknoten am Tor zur Wachau, an dem die Donauuferbahn, die Strecke nach St. Pölten und die Kamptalbahn zusammentreffen. Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten bis zum Steiner Tor und in die Altstadt.
Krems an der Donau liegt am östlichen Tor zur Wachau, rund 70 Kilometer westlich von Wien.
Sein Bahnhof ist ein Knoten, an dem elektrische und dieselbetriebene Strecken zusammentreffen.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig zum Steiner Tor und in die Weinlandschaft der Wachau.

Das Tor zur Wachau an der Donau
Krems an der Donau liegt rund 70 Kilometer westlich von Wien am Eingang zur Wachau.
Mit gut 25.000 Einwohnern ist die Stadt die fünftgrößte Niederösterreichs und zugleich ein eigener Bezirk.
Sie gilt als Handels-, Schul- und Universitätsstadt und als eines der Zentren des niederösterreichischen Weinbaus.
Vor allem aber ist Krems das östliche Tor zur Wachau, einer von der UNESCO ausgezeichneten Kulturlandschaft.
Wer mit dem Zug anreist, steht gleich am Rand dieser berühmten Flusslandschaft.

Ein Bahnknoten an der Donau
Der Bahnhof Krems an der Donau ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt, der sich aus der Lage an Donau und Seitentälern ergibt.
Hier treffen mehrere Strecken zusammen, von denen einige elektrifiziert und andere mit Dieselzügen befahren werden.
Der Bahnhof liegt nahe der Altstadt und ist Ausgangspunkt für Fahrten in alle Richtungen der Region.
Vor dem Gebäude bündeln Busse den Verkehr in die Wachau und ins Umland.
Damit ist der Bahnhof das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Raum Krems.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Krems an der Donau ist Endpunkt der elektrifizierten Strecke aus Absdorf-Hippersdorf und Ausgangspunkt der Donauuferbahn (1909) und der Linie nach St. Pölten (1879).
Zudem beginnen in Krems die Züge der bei Hadersdorf am Kamp abzweigenden Kamptalbahn.
Die Strecke aus Absdorf-Hippersdorf
Die wichtigste Verbindung ist die elektrifizierte Strecke aus Absdorf-Hippersdorf, an deren Ende Krems liegt.
Über sie besteht Anschluss an die Franz-Josefs-Bahn und damit an die Verbindungen Richtung Wien.
Auf diesem Weg erreichen Pendler und Ausflügler die Stadt bequem aus der Hauptstadt.
Die Fahrt führt durch das sanfte Hügelland zwischen Weinviertel und Tullnerfeld.
In Krems endet die elektrische Strecke, und die Dieselstrecken übernehmen den Weiterverkehr.

Donauuferbahn und die Brücke nach St. Pölten
Von Krems aus führt die Donauuferbahn seit 1909 mitten in die Wachau hinein.
Sie folgt dem linken Donauufer vorbei an Weinorten und steilen Terrassen.
Über die Kremser Eisenbahnbrücke verläuft zudem seit 1879 die Strecke nach St. Pölten.
Diese Linie verbindet Krems mit der Landeshauptstadt Niederösterreichs im Süden.
Beide Strecken werden heute nicht elektrisch, sondern mit Dieselfahrzeugen bedient.

Die Kamptalbahn und das Umland
Eine weitere Verbindung ist die Kamptalbahn, die bei Hadersdorf am Kamp abzweigt.
Ihre Züge beginnen und enden ebenfalls im Bahnhof Krems an der Donau.
Die Strecke führt entlang des Kamp durch das Waldviertel nach Norden.
So erschließt der Bahnhof gleich mehrere Täler rund um die Donau.
Diese Bündelung macht Krems zu einem echten Knoten für die ganze Region.

Das Steiner Tor und die Altstadt
Das Wahrzeichen der Stadt ist das Steiner Tor, ein mächtiges Stadttor aus dem Mittelalter.
Hinter ihm beginnt die gut erhaltene Altstadt mit Gassen, Höfen und Bürgerhäusern.
Alte Kirchen und ehemalige Klöster zeugen vom früheren Reichtum der Handelsstadt.
Der benachbarte Stadtteil Stein reiht sich mit weiteren historischen Bauten am Fluss entlang.
Zwischen Krems und Stein liegt eine der schönsten Stadtfronten an der Donau.

Kunstmeile und Weinstadt
Entlang der sogenannten Kunstmeile reihen sich mehrere Museen und Ausstellungshäuser aneinander.
Sie machen Krems zu einem der wichtigsten Kunststandorte Niederösterreichs.
Rundherum ziehen sich die Weingärten des Kremstals die Hänge hinauf.
In zahlreichen Kellern und Heurigen lässt sich der Wein der Region verkosten.
So verbinden sich in Krems Geschichte, Kunst und Weinkultur.

Göttweig, Dürnstein und die Wachau
Vom gegenüberliegenden Donauufer grüßt das mächtige Stift Göttweig von seinem Berg.
Flussaufwärts beginnt die Wachau mit ihren Terrassenweinbergen und Aprikosengärten.
In Dürnstein erinnert eine Burgruine an die Gefangenschaft von Richard Löwenherz.
Schiffe und Radwege verbinden die Orte entlang des Flusses miteinander.
Damit ist Krems der ideale Ausgangspunkt für eine Reise durch die Wachau.

Ankommen in Krems
Ankommen in Krems heißt, aus einem lebhaften Bahnknoten direkt an den Rand der Wachau zu treten.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten bis zum Steiner Tor und in die Altstadt.
Wer weiterreisen will, steigt hier in die Donauuferbahn mitten in die Weinlandschaft um.
Auch eine Schifffahrt oder eine Radtour entlang der Donau lässt sich gut anschließen.
So fügt der Bahnhof Krems mehrere Strecken und das Tor zur Wachau zusammen.

Häufige Fragen
Welche Strecken treffen im Bahnhof Krems zusammen?
Seit wann gibt es die Donauuferbahn?
Wie kommt man von Wien nach Krems?
Was ist das Wahrzeichen von Krems?
Was kann man von Krems aus in der Wachau unternehmen?
Weiterfahrt
→ Der Bahnhof St. Pölten, Westbahn-Knoten und Start der Mariazellerbahn – St. Pölten ist über die Strecke durch das Traisental erreichbar.
→ Wien Hauptbahnhof, der erste Hauptbahnhof der Stadt – Flussaufwärts beginnt die Wachau mit Dürnstein und seiner berühmten Burgruine.
