Ortstermin
„Nächster Halt Judenburg, Railjet in Richtung Wien Hauptbahnhof.“
Der Bahnhof Judenburg, Halt an der Rudolfsbahn im Murtal
→ Ein Ortstermin in der Steiermark.
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Kurz gesagt
Judenburg ist eine Stadt im Bezirk Murtal in der Steiermark. Ihr Bahnhof liegt an der Rudolfsbahn und wird im Zweistundentakt vom Railjet bedient.
Judenburg liegt im oberen Murtal, dem weiten Becken des Aichfelds in der Obersteiermark.
Die Stadt zählt rund 9400 Einwohner und ist ein alter Handelsplatz an der Mur.
Ihr Bahnhof bindet das Murtal an das Fernnetz der Österreichischen Bundesbahnen an.

Stadt im oberen Murtal
Judenburg ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Murtal in der Steiermark.
Mit rund 9400 Einwohnern ist sie der historische Mittelpunkt des Aichfelds.
Die Mur fließt mitten durch das weite Talbecken.
Schon in der Hallstattzeit war das Stadtgebiet besiedelt.
So blickt die Stadt auf eine sehr lange Geschichte zurück.

Ein Bahnhof an der Rudolfsbahn
Der Bahnhof Judenburg liegt an der Rudolfsbahn.
Diese Strecke geht auf die Kronprinz-Rudolf-Bahn-Gesellschaft zurück.
Deren Hauptstrecke wurde zwischen 1868 und 1873 eröffnet.
Sie führt von St. Valentin an der Donau quer durch die Berge bis nach Kärnten.
Durch das obere Murtal ist Judenburg Teil dieser alten Gebirgsbahn.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Judenburg liegt an der Rudolfsbahn, der historischen Strecke der Kronprinz-Rudolf-Bahn von 1868 bis 1873.
Alle zwei Stunden hält hier der Railjet nach Wien Hauptbahnhof und nach Villach Hauptbahnhof, eine Garnitur fährt bis Venedig.
Vor dem Bahnhof verkehren die Linien des Regionalbusses Aichfeld nach Knittelfeld und Fohnsdorf.
Die Linie durch das Aichfeld
Im Aichfeld reihen sich die Bahnhöfe des oberen Murtals auf.
Flussabwärts liegen Zeltweg und die Eisenbahnerstadt Knittelfeld.
Die Strecke verbindet diese Orte zu einem dicht befahrenen Band.
Von Judenburg aus führt sie weiter in Richtung Neumarkter Sattel und Kärnten.
So ist der Bahnhof ein Glied in einer langen Kette durch die Obersteiermark.

Mit dem Railjet quer durch Europa
Am Bahnhof Judenburg hält alle zwei Stunden der Railjet.
Eine Richtung führt nach Villach Hauptbahnhof in Kärnten.
Die andere Richtung führt nach Wien Hauptbahnhof.
Eine Garnitur fährt sogar weiter bis nach Venezia Santa Lucia.
So ist die kleine Stadt direkt an das internationale Fernnetz angebunden.

Der Bahnhof als Umsteigepunkt
Der Bahnhof ist zugleich ein Knoten für den regionalen Verkehr.
Vor dem Gebäude verkehren die Linien des Regionalbusses Aichfeld.
Die Linie 1 führt nach Knittelfeld, die Linie 2 nach Fohnsdorf.
So verteilt sich der Verkehr vom Bahnhof in die umliegenden Orte.
Für viele Reisende ist Judenburg der Umstieg zwischen Zug und Bus.

Der Stadtturm über dem Aichfeld
Das Wahrzeichen von Judenburg ist der knapp 76 Meter hohe Stadtturm.
Mit seinem Bau wurde im 15. Jahrhundert begonnen.
Ursprünglich diente er als Glockenturm für die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, die keinen eigenen Turm besitzt.
Sein heutiges Aussehen erhielt der Turm nach dem letzten Großbrand im Jahr 1840.
Von oben bietet sich ein weiter Rundblick über das ganze Aichfeld.

Die alte Stadtbefestigung
Judenburg war im Mittelalter eine befestigte Handelsstadt.
Die Stadtbefestigung nutzte die Steilabfälle an der Mündung des Purbaches in die Mur.
So lag die Altstadt geschützt auf einer Terrasse über dem Fluss.
Reste dieser Lage prägen noch heute das Bild der Stadt.
Der Handel an der Mur machte Judenburg einst wohlhabend.

Vom Bahnhof in die Stadt
Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten in die historische Altstadt.
Der Hauptplatz mit dem Stadtturm bildet das Herz von Judenburg.
Rund um den Platz reihen sich Bürgerhäuser aus mehreren Jahrhunderten.
Gassen und Plätze laden zu einem gemütlichen Rundgang ein.
Die kurzen Wege machen die Stadt zu einem dankbaren Ausflugsziel.

Ankommen in Judenburg
Wer in Judenburg ankommt, steht mitten im weiten Becken des Aichfelds.
Der Railjet verbindet die kleine Stadt mit Wien, Kärnten und sogar Venedig.
Zu Fuß erreicht man rasch den Hauptplatz mit dem hohen Stadtturm.
Gleichzeitig führt die Rudolfsbahn weiter durch die Berge der Obersteiermark.
Judenburg ist damit ein Halt mit überraschend weiter Reichweite.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Häufige Fragen
An welcher Strecke liegt der Bahnhof Judenburg?
Welche Fernzüge halten in Judenburg?
Wie kommt man vom Bahnhof in die Region?
Was ist das Wahrzeichen von Judenburg?
Wie alt ist die Stadt?
Weiterfahrt
