Ortstermin
„Sehr geehrte Fahrgäste, in Geithain haben Sie Anschluss Richtung Leipzig, Chemnitz und Bad Lausick.“
Der Bahnhof Geithain, wo zwei sächsische Strecken zusammenfinden
→ Ein Ortstermin im Süden des sächsischen Landkreises Leipzig.
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Kurz gesagt
Geithain ist eine kleine Kreisstadt im Süden des Leipziger Landes und ein Eisenbahnknoten. Im Bahnhof treffen die Strecke Neukieritzsch–Chemnitz und die aus Leipzig kommende Bahn über Bad Lausick zusammen.
Der Bahnhof Geithain ist einer jener Orte, an denen sich zwei Bahnlinien die Hand geben.
Aus Leipzig kommt die eine, aus Richtung Chemnitz die andere, und in Geithain finden sie zusammen.
Für eine kleine Stadt ist das ein erstaunlich reges Kommen und Gehen.
Und gleich hinter dem Bahnhof beginnt eine Altstadt, die noch von Mauern und Türmen umgeben ist.

Wo zwei Strecken zusammenfinden
Der Bahnhof Geithain liegt an der Bahnstrecke von Neukieritzsch nach Chemnitz.
In ihn mündet außerdem die Strecke, die aus Leipzig über Bad Lausick heranführt.
Damit ist Geithain ein Knoten, an dem sich die Wege der Züge kreuzen.
Für den Süden des Leipziger Landes ist das ein wichtiger Umsteigepunkt.
Ohne diesen Bahnhof wären viele der umliegenden Orte deutlich schlechter erreichbar.
Von hier aus fahren die Züge fächerförmig in mehrere Richtungen auseinander.

Elektrisch bis Geithain
Die Bahn aus Leipzig über Borna ist bis Geithain elektrifiziert.
Hier enden die Fahrleitungen, und dahinter beginnt der nicht elektrifizierte Abschnitt.
Solche Übergänge markieren im Bahnnetz oft den Rand eines dichter befahrenen Kerns.
Für Geithain bedeutet es, dass moderne Elektrozüge bis in die Stadt fahren können.
Der Bahnhof liegt so an der Grenze zwischen zwei technischen Welten.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Geithain ist ein Knoten der Strecke Neukieritzsch–Chemnitz und der einmündenden Bahn aus Leipzig über Bad Lausick.
Der Regional-Express RE 6 fährt nach Leipzig und nach Chemnitz, die Regionalbahn RB 113 nach Leipzig über Borna.
Die Strecke aus Leipzig ist bis Geithain elektrifiziert; seit 2013 fahren die Züge durch den City-Tunnel Leipzig.
Geithain ist eine Große Kreisstadt im Süden des Landkreises Leipzig in Sachsen.
Zwei Wege nach Leipzig
Von Geithain aus führen gleich zwei Wege in die Großstadt Leipzig.
Der Regional-Express RE 6 fährt über Bad Lausick und braucht dabei nur kurze Zeit.
Die Regionalbahn RB 113 nimmt den Weg über Borna und hält an vielen kleinen Orten.
Seit der City-Tunnel Leipzig 2013 eröffnet wurde, fahren die Züge mitten unter die Innenstadt.
So ist Geithain heute schnell und bequem mit Leipzig verbunden.
Für viele Berufstätige und Studierende ist die Verbindung nach Leipzig der wichtigste Weg.

Nach Chemnitz über Burgstädt
In der anderen Richtung führt die Strecke weiter nach Chemnitz.
Der RE 6 fährt dabei über Burgstädt in die große Stadt am Rand des Erzgebirges.
Geithain liegt damit genau zwischen zwei sächsischen Zentren.
Wer will, erreicht von hier aus sowohl Leipzig als auch Chemnitz im Stundentakt.
Diese Lage macht den kleinen Bahnhof für die Region besonders wertvoll.
Die Fahrt führt durch die sanfte, hügelige Landschaft des mittelsächsischen Berglands.

Ein Knoten im Süden des Leipziger Landes
Betrieblich ist Geithain eine Betriebsstelle, an der mehrere Gleise zusammenlaufen.
Betrieben wird der Verkehr von der Mitteldeutschen Regiobahn und der DB Regio.
Beide bieten stündliche Verbindungen in die verschiedenen Richtungen an.
Für Pendler, Schüler und Ausflügler ist der Bahnhof der Mittelpunkt des Tages.
So schlägt in dem kleinen Ort ein überraschend kräftiger Verkehrspuls.
Damit ist der kleine Knoten für die ganze Umgebung von großem Nutzen.

Eine Stadt hinter der Mauer
Gleich hinter dem Bahnhof beginnt die alte Stadt Geithain.
Sie ist bis heute von einer Stadtmauer mit runden Bastionen umgeben.
Erhalten ist auch das untere Stadttor, durch das man in den Kern gelangt.
Solche Befestigungen sind in Sachsen nur noch selten so gut zu sehen.
Hinter den Mauern öffnet sich eine dicht gebaute, alte Kleinstadt.
Schmale Gassen und alte Häuser drängen sich innerhalb des alten Rings.

Nikolaikirche und Marienkirche
Das größte Bauwerk der Stadt ist die romanisch-gotische Nikolaikirche.
Sie besitzt eine reiche Innenausstattung und beherrscht das Stadtbild.
Nicht weit entfernt steht die kleinere Marienkirche.
Beide Kirchen erinnern an die lange geistliche Geschichte des Ortes.
Unter dem Areal der Nikolaikirche liegen sogar unterirdische Gänge.
Ihre wuchtigen Türme sind schon von weitem über den Dächern zu sehen.

Türme, Gänge und das Rathaus
Zu den Wahrzeichen Geithains gehört der Pulverturm, der auch Freiturm genannt wird.
Er gehörte einst zu einem adligen Freihof und diente der Verteidigung.
Am Markt steht das Rathaus, um das sich das städtische Leben dreht.
Ein Heimatmuseum bewahrt die Erinnerung an die Geschichte der Stadt.
So ist Geithain trotz seiner Kleinheit reich an alten Bauten und Geschichten.
Der Rundgang durch die Altstadt führt an vielen dieser Zeugen der Vergangenheit vorbei.

Ankommen in Geithain
Ankommen in Geithain heißt, an einem Knoten auszusteigen und in eine alte Stadt zu treten.
Wenige Schritte trennen den Bahnsteig von der Stadtmauer und ihren Türmen.
Wer mag, steigt hier um und fährt weiter nach Leipzig, Chemnitz oder Bad Lausick.
Und wer bleibt, entdeckt hinter den Mauern eine überraschend vollständige alte Kleinstadt.
So verbindet Geithain den regen Verkehr auf den Gleisen mit tiefer Ruhe hinter den Mauern.

Häufige Fragen
Welche Strecken treffen sich in Geithain?
Wie kommt man von Geithain nach Leipzig?
Fahren von Geithain auch Züge nach Chemnitz?
Ist die Strecke elektrifiziert?
Was kann man vom Bahnhof aus in Geithain sehen?
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