Ortstermin
„Hier enden die Gleise, und am Horizont stehen schon die Berge und irgendwo dahinter ein Märchenschloss.“
Der Bahnhof Füssen, Endstation vor den Königsschlössern
→ Ein Ortstermin im Allgäu.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Füssen ist der Endpunkt der Bahnstrecke Marktoberdorf–Füssen. Der kleine Kopfbahnhof ist für viele Reisende das Tor zu Neuschwanstein und Hohenschwangau.
Im Süden des Allgäus, dicht an der Grenze zu Tirol, liegt die Stadt Füssen.
Hier endet eine Bahnstrecke, die sich durch das Voralpenland zieht.
Und hier beginnt für viele Reisende der Weg zu den Schlössern König Ludwigs II.

Ein Kopfbahnhof am Ende
Der Bahnhof Füssen ist ein Kopfbahnhof.
Die Gleise enden hier, weiter geht es nur zurück.
Zwei Bahnsteiggleise reichen für den Betrieb.
Täglich fahren hier ungefähr 20 Züge.

Durchs Voralpenland
Füssen ist der Endpunkt der Strecke von Marktoberdorf.
Die Züge rollen durch sanfte Hügel, Wiesen und kleine Dörfer.
Bei gutem Wetter sieht man schon lange vor der Ankunft die Alpen.
Manche Züge kommen dabei direkt aus München.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Füssen ist Endpunkt der Bahnstrecke Marktoberdorf–Füssen. Der Kopfbahnhof hat zwei Bahnsteiggleise und wird täglich von etwa 20 Zügen bedient, rund 2700 Reisende nutzen ihn.
Vom Bahnhof fahren Busse zu den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. In der Stadt selbst liegen das Hohe Schloss und der Lechfall.
Gut besucht
Rund 2700 Reisende nutzen den Bahnhof an einem gewöhnlichen Tag.
In der Ferienzeit sind es oft deutlich mehr.
Menschen aus aller Welt steigen hier aus.
Viele Sprachen mischen sich auf dem kleinen Bahnsteig.

Der Weg zu den Schlössern
Nur wenige Kilometer von Füssen entfernt stehen die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau.
Vom Bahnhof fahren Busse dorthin.
Neuschwanstein gehört zu den bekanntesten Schlössern der Welt.
König Ludwig II. ließ es im 19. Jahrhundert erbauen.

Das Hohe Schloss
Auch Füssen selbst hat ein Schloss.
Das Hohe Schloss thront über der Altstadt.
Es diente einst den Bischöfen von Augsburg als Sommerresidenz.
Heute zeigt es Kunst aus vielen Jahrhunderten.

Der Lechfall
Am Rand der Stadt stürzt der Lech über eine Stufe in eine enge Schlucht.
Man nennt diese Stelle den Lechfall.
Das türkisfarbene Wasser ist besonders eindrucksvoll.
Ein kurzer Spaziergang vom Zentrum führt dorthin.

Seen rund um Füssen
Rund um Füssen liegen zahlreiche Seen.
Der größte ist der Forggensee, ein Stausee des Lechs.
Im Sommer fahren Ausflugsschiffe über das Wasser.
Radwege führen um die Seen herum.

Ankommen im Königswinkel
Die Gegend um Füssen nennt man auch den Königswinkel.
Berge, Seen und Schlösser bilden hier eine besondere Landschaft.
Der kleine Bahnhof ist der Anfang vieler unvergesslicher Ausflüge.
Wer ohne Auto kommt, reist hier besonders entspannt.


Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Häufige Fragen
Wo endet die Bahn im Allgäu?
Wie komme ich nach Neuschwanstein?
Wie viele Züge fahren nach Füssen?
Was ist der Lechfall?
Was ist der Forggensee?
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