Ortstermin
„Nur ein Fluss trennt diese Stadt von Polen, und die Züge fahren einfach hinüber.“
Der Bahnhof Frankfurt (Oder), Grenzbahnhof an der Brücke nach Polen
→ Ein Ortstermin an der Oder.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Frankfurt (Oder) ist der wichtigste Personenbahnhof der Stadt und einer der bedeutendsten in Brandenburg. Seit 1945 ist er Grenzbahnhof nach Polen.
Ganz im Osten Brandenburgs, direkt an der Oder, liegt Frankfurt.
Auf der anderen Seite des Flusses beginnt Polen.
Der Bahnhof ist hier ein Tor zwischen zwei Ländern.

Ein bedeutender Bahnhof
Der Bahnhof Frankfurt (Oder) ist der wichtigste Personenbahnhof der Stadt.
Er gehört zu den bedeutendsten Bahnhöfen im Land Brandenburg.
Hier halten Fernzüge und Regionalzüge.
Viele fahren weiter über die Grenze nach Polen.

Grenzbahnhof seit 1945
Seit dem Jahr 1945 ist Frankfurt ein Grenzbahnhof.
Die Oder wurde damals zur Grenze zwischen Deutschland und Polen.
Züge nach Osten überqueren hier den Fluss.
Heute geht das in Europa ganz ohne Kontrollen am Bahnsteig.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Frankfurt (Oder) ist der wichtigste Personenbahnhof der Stadt und einer der bedeutendsten in Brandenburg. Er dient dem Fern- und Nahverkehr und ist seit 1945 Grenzbahnhof nach Polen.
Ein Gebäude auf dem Gelände des ersten Frankfurter Bahnhofs steht unter Denkmalschutz, ebenso die Eisenbahnersiedlung Kiliansberg am Vorplatz mit einem Denkmal für im Ersten Weltkrieg gefallene Eisenbahner.
Oft umgebaut
Der Bahnhof wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach stark umgebaut.
Jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen.
Nördlich der heutigen Station lag einst der erste Frankfurter Bahnhof.
Ein Gebäude auf diesem Gelände steht heute unter Denkmalschutz.

Die Siedlung am Kiliansberg
Am Bahnhofsvorplatz liegt eine besondere Wohnanlage.
Sie wurde als Siedlung für Eisenbahner gebaut.
Man nennt sie Kiliansberg.
Auch ein Denkmal für Eisenbahner, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, gehört dazu.

Die Stadt an der Oder
Frankfurt liegt direkt am Ufer der Oder.
Eine Brücke verbindet die Stadt mit dem polnischen Słubice.
Viele Menschen gehen täglich hin und her.
Die beiden Städte arbeiten eng zusammen.

Eine Universität für Europa
In Frankfurt gibt es die Europa-Universität Viadrina.
Hier studieren junge Menschen aus vielen Ländern.
Viele kommen aus Polen und anderen Staaten Osteuropas.
Die Universität prägt das junge Gesicht der Stadt.

Die Stadt von Kleist
Frankfurt ist die Geburtsstadt des Dichters Heinrich von Kleist.
Ein Museum erinnert an sein Leben und Werk.
Auch die große Marienkirche lohnt einen Besuch.
Ihre farbigen Glasfenster aus dem Mittelalter sind berühmt.

Ankommen an der Grenze
Wer in Frankfurt aussteigt, erlebt eine Stadt zwischen zwei Kulturen.
Deutsch und Polnisch hört man auf den Straßen gleichermaßen.
Der Bahnhof verbindet Berlin mit dem Osten Europas.
So wird die Ankunft zu einem Blick über die Grenze.


Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Häufige Fragen
Seit wann ist Frankfurt (Oder) Grenzbahnhof?
Halten hier Fernzüge?
Was ist der Kiliansberg?
Wie heißt die Stadt auf der anderen Seite?
Wer wurde in Frankfurt (Oder) geboren?
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