Ortstermin
„Filisur, Umsteigen zwischen Albulabahn und der Strecke nach Davos, Blick nach links auf den Landwasserviadukt.“
Der Bahnhof Filisur, kleiner Knoten am großen Landwasserviadukt
→ Ein Ortstermin im Albulatal in Graubünden.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Filisur ist seit 1903 eine Station der Albulabahn und seit 1909 Abzweig der Strecke nach Davos. Gleich nördlich überquert die Bahn den berühmten Landwasserviadukt.
Filisur ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Bergün Filisur im Schweizer Kanton Graubünden.
Es liegt im Albulatal, umgeben von steilen Bergflanken und tiefen Tobeln.
Sein Bahnhof ist weit bekannter als der Ort selbst, denn er liegt an einer der schönsten Bahnstrecken der Alpen.

Station an der Albulabahn
Seit 1903 ist Filisur eine Station an der Albulabahn der Rhätischen Bahn.
Diese Schmalspurstrecke führt von Thusis über zahlreiche Tunnel und Viadukte hinauf ins Engadin.
Mit ihren Kehrtunneln und Brücken gilt sie als technisches Meisterwerk des Bahnbaus.
Für viele Reisende ist die Fahrt über die Albula ein Höhepunkt jeder Schweizreise.

Der Abzweig nach Davos
Seit 1909 zweigt in Filisur die Strecke nach Davos ab.
Auch sie ist reich an Tunneln und windet sich durch das enge Landwassertal hinauf.
Damit wurde der kleine Bahnhof zu einem Knotenpunkt im Netz der Rhätischen Bahn.
Wer nach Davos will, steigt hier aus den Zügen der Albulabahn um.

Gut zu wissen
Filisur ist seit 1903 eine Station der Albulabahn und seit 1909 Abzweig der Strecke nach Davos.
Nördlich des Bahnhofs überquert die Bahn den 65 Meter hohen und 136 Meter langen Landwasserviadukt.
Die Albulabahn gehört seit 2008 gemeinsam mit der Berninabahn zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Wahrzeichen am Landwasserviadukt
Nur wenige Hundert Meter nördlich des Bahnhofs überquert die Bahn den Landwasserviadukt.
Das 65 Meter hohe und 136 Meter lange Bauwerk aus dunklem Kalkstein gilt als Wahrzeichen der Rhätischen Bahn.
In einer engen Kurve mündet das Viadukt direkt in einen Tunnel in der Felswand.
Kaum ein anderes Bauwerk der Schweizer Bahnen wird so oft fotografiert.

Welterbe auf Schmalspur
Die Albulabahn gehört seit 2008 gemeinsam mit der Berninabahn zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Ausgezeichnet wurde die Rhätische Bahn für ihr harmonisches Zusammenspiel von Technik und Landschaft.
Filisur liegt mitten in diesem geschützten Abschnitt der Strecke.
Besonders auffällig sind die 2004 errichteten, markanten Perrondächer des Bahnhofs.

Ein Straßendorf im Engadiner Stil
Das Dorf Filisur ist ein Straßendorf von nationaler Bedeutung.
Seine Häuser tragen die typischen Fassaden des Engadiner Baustils mit Malereien und Erkern.
An einem Wohnhaus hat sich eine Fassadenbemalung von 1595 erhalten.
Die mittelalterliche reformierte Kirche St. Martin bildet den Mittelpunkt des Ortes.

Vom Tourismus kaum berührt
Anders als viele Nachbarorte ist Filisur vom großen Tourismus kaum geprägt.
Größter Arbeitgeber ist eine 1905 gegründete Gärtnerei, bekannt für ihre Engadiner Hängenelken.
Diese Nelken waren einst der typische Blumenschmuck der Bündner Häuser.
So blieb der Ort ruhig und ursprünglich, während die Bahn die Besucher bringt.

Wandern, Langlauf und Winterwelt
Rund um Filisur laden das Albulatal und das Landwassertal zum Wandern ein.
Im Winter führt eine beleuchtete Langlaufstrecke von Filisur bis nach Alvaneu.
Von den Höhen öffnen sich weite Blicke über die Bündner Berge.
Viele Ausflügler nutzen die Bahn, um zwischen den Tälern zu wechseln.

Ein Bahnhof für Eisenbahnfreunde
Für Freunde der Eisenbahn ist Filisur ein kleines Paradies.
Vom Bahnsteig und von nahen Aussichtspunkten lässt sich der Verkehr über das Viadukt beobachten.
Rote Schmalspurzüge, Panoramawagen und der Glacier Express ziehen hier vorbei.
Der Ort verbindet eine ruhige Dorfidylle mit regem Bahnbetrieb.

Ankommen in Filisur
Ankommen in Filisur heißt, in einem kleinen Bergdorf mitten im Welterbe auszusteigen.
Gleich nebenan schwingt sich die Bahn über den Landwasserviadukt in die Felswand.
Wer mag, steigt in den Zug nach Davos oder bleibt und beobachtet den Betrieb.
Nur wenige Bahnhöfe der Alpen liegen so nah an einem solchen Wahrzeichen.

Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Häufige Fragen
Welche Bahn hält in Filisur?
Wohin zweigt die Strecke in Filisur ab?
Was ist der Landwasserviadukt?
Gehört die Strecke zum Welterbe?
Lohnt sich Filisur für Bahnfreunde?
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