Der Bahnhof Filisur, kleiner Knoten am großen Landwasserviadukt

Ortstermin

„Filisur, Umsteigen zwischen Albulabahn und der Strecke nach Davos, Blick nach links auf den Landwasserviadukt.“

Der Bahnhof Filisur, kleiner Knoten am großen Landwasserviadukt

→ Ein Ortstermin im Albulatal in Graubünden.

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Kurz gesagt

Der Bahnhof Filisur ist seit 1903 eine Station der Albulabahn und seit 1909 Abzweig der Strecke nach Davos. Gleich nördlich überquert die Bahn den berühmten Landwasserviadukt.

Filisur ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Bergün Filisur im Schweizer Kanton Graubünden.

Es liegt im Albulatal, umgeben von steilen Bergflanken und tiefen Tobeln.

Sein Bahnhof ist weit bekannter als der Ort selbst, denn er liegt an einer der schönsten Bahnstrecken der Alpen.

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Foto: Lord Koxinga, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Station an der Albulabahn

Seit 1903 ist Filisur eine Station an der Albulabahn der Rhätischen Bahn.

Diese Schmalspurstrecke führt von Thusis über zahlreiche Tunnel und Viadukte hinauf ins Engadin.

Mit ihren Kehrtunneln und Brücken gilt sie als technisches Meisterwerk des Bahnbaus.

Für viele Reisende ist die Fahrt über die Albula ein Höhepunkt jeder Schweizreise.

Railway Station Filisur
Foto: Stone-photography, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Der Abzweig nach Davos

Seit 1909 zweigt in Filisur die Strecke nach Davos ab.

Auch sie ist reich an Tunneln und windet sich durch das enge Landwassertal hinauf.

Damit wurde der kleine Bahnhof zu einem Knotenpunkt im Netz der Rhätischen Bahn.

Wer nach Davos will, steigt hier aus den Zügen der Albulabahn um.

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Foto: Phil Richards, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Filisur ist seit 1903 eine Station der Albulabahn und seit 1909 Abzweig der Strecke nach Davos.

Nördlich des Bahnhofs überquert die Bahn den 65 Meter hohen und 136 Meter langen Landwasserviadukt.

Die Albulabahn gehört seit 2008 gemeinsam mit der Berninabahn zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Wahrzeichen am Landwasserviadukt

Nur wenige Hundert Meter nördlich des Bahnhofs überquert die Bahn den Landwasserviadukt.

Das 65 Meter hohe und 136 Meter lange Bauwerk aus dunklem Kalkstein gilt als Wahrzeichen der Rhätischen Bahn.

In einer engen Kurve mündet das Viadukt direkt in einen Tunnel in der Felswand.

Kaum ein anderes Bauwerk der Schweizer Bahnen wird so oft fotografiert.

650, Filisur, 2014
Foto: Bahnfrend, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Welterbe auf Schmalspur

Die Albulabahn gehört seit 2008 gemeinsam mit der Berninabahn zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Ausgezeichnet wurde die Rhätische Bahn für ihr harmonisches Zusammenspiel von Technik und Landschaft.

Filisur liegt mitten in diesem geschützten Abschnitt der Strecke.

Besonders auffällig sind die 2004 errichteten, markanten Perrondächer des Bahnhofs.

Filisur railway station, 2014 (01)
Foto: Bahnfrend, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Straßendorf im Engadiner Stil

Das Dorf Filisur ist ein Straßendorf von nationaler Bedeutung.

Seine Häuser tragen die typischen Fassaden des Engadiner Baustils mit Malereien und Erkern.

An einem Wohnhaus hat sich eine Fassadenbemalung von 1595 erhalten.

Die mittelalterliche reformierte Kirche St. Martin bildet den Mittelpunkt des Ortes.

Filisur railway station, 2014 (02)
Foto: Bahnfrend, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Vom Tourismus kaum berührt

Anders als viele Nachbarorte ist Filisur vom großen Tourismus kaum geprägt.

Größter Arbeitgeber ist eine 1905 gegründete Gärtnerei, bekannt für ihre Engadiner Hängenelken.

Diese Nelken waren einst der typische Blumenschmuck der Bündner Häuser.

So blieb der Ort ruhig und ursprünglich, während die Bahn die Besucher bringt.

Filisur railway station, 2014 (03)
Foto: Bahnfrend, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wandern, Langlauf und Winterwelt

Rund um Filisur laden das Albulatal und das Landwassertal zum Wandern ein.

Im Winter führt eine beleuchtete Langlaufstrecke von Filisur bis nach Alvaneu.

Von den Höhen öffnen sich weite Blicke über die Bündner Berge.

Viele Ausflügler nutzen die Bahn, um zwischen den Tälern zu wechseln.

RhB Ge 4 4 III, Albula line, railway station Filisur Switzerland
Foto: Steffs88, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Bahnhof für Eisenbahnfreunde

Für Freunde der Eisenbahn ist Filisur ein kleines Paradies.

Vom Bahnsteig und von nahen Aussichtspunkten lässt sich der Verkehr über das Viadukt beobachten.

Rote Schmalspurzüge, Panoramawagen und der Glacier Express ziehen hier vorbei.

Der Ort verbindet eine ruhige Dorfidylle mit regem Bahnbetrieb.

Bahnhof Filisur (Juli 2011)
Foto: JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Filisur

Ankommen in Filisur heißt, in einem kleinen Bergdorf mitten im Welterbe auszusteigen.

Gleich nebenan schwingt sich die Bahn über den Landwasserviadukt in die Felswand.

Wer mag, steigt in den Zug nach Davos oder bleibt und beobachtet den Betrieb.

Nur wenige Bahnhöfe der Alpen liegen so nah an einem solchen Wahrzeichen.

Filisur station 2009
Foto: Smiley.toerist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Häufige Fragen

Welche Bahn hält in Filisur?
Filisur ist seit 1903 eine Station der Albulabahn der Rhätischen Bahn zwischen Thusis und dem Engadin.
Wohin zweigt die Strecke in Filisur ab?
Seit 1909 zweigt hier die Linie nach Davos ab, die sich durch das enge Landwassertal hinaufwindet.
Was ist der Landwasserviadukt?
Ein 65 Meter hohes und 136 Meter langes Viadukt direkt nördlich des Bahnhofs, das als Wahrzeichen der Rhätischen Bahn gilt.
Gehört die Strecke zum Welterbe?
Ja, die Albulabahn zählt seit 2008 gemeinsam mit der Berninabahn zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Lohnt sich Filisur für Bahnfreunde?
Sehr, denn vom Bahnhof und von nahen Aussichtspunkten lässt sich der Zugverkehr über das berühmte Viadukt beobachten.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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