Der Bahnhof Debrecen, Großbahnhof im Osten Ungarns

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„Willkommen in Debrecen, vor dem Bahnhof bringt Sie die Straßenbahn Nagyállomás geradewegs ins Zentrum.“

Der Bahnhof Debrecen, Großbahnhof im Osten Ungarns

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Kurz gesagt

Der Bahnhof Debrecen wurde 1857 mit der Theiss-Eisenbahn aus Szolnok eröffnet. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg entstand 1961 der heutige moderne Neubau, von dem stündlich InterCity-Züge nach Budapest fahren.

Debrecen ist nach Budapest die zweitgrößte Stadt Ungarns und liegt im Osten des Landes.

Wegen ihrer protestantischen Geschichte wird sie oft das calvinistische Rom genannt.

Ihr Hauptbahnhof heißt im Volksmund Nagyállomás, der Großbahnhof.

DebrecenTrain
Foto: David Sallay,, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Theiss-Eisenbahn kommt 1857

Der Bahnhof Debrecen wurde 1857 eröffnet.

Die Theiss-Eisenbahn baute damals die Strecke von Szolnok nach Debrecen.

Damit bekam die Stadt Anschluss an das Netz des Kaisertums Österreich.

Über Szolnok war Debrecen nun mit Budapest verbunden.

Der Bahnhof liegt südlich des Stadtzentrums.

Underpass, Railway Station, Debrecen – 2017 07 22 – 17
Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Gebäude von Ferenc Pfaff

1894 wurde das Empfangsgebäude durch den Architekten Ferenc Pfaff erweitert.

Es glich dem Bahnhof von Miskolc, der vom selben Baumeister stammte.

Pfaff entwarf in jener Zeit viele der großen Bahnhöfe Ungarns.

Damit bekam Debrecen ein repräsentatives Empfangsgebäude.

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Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Debrecen wurde 1857 eröffnet, das heutige Gebäude stammt von 1961. Stündlich fahren InterCity-Züge nach Budapest.

Der Bahnhof liegt südlich des Zentrums, vor dem Eingang hält die Straßenbahn Nagyállomás. Es gibt auch Fernzüge nach Rumänien und in die Ukraine.

Zerstört und neu gebaut

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt.

1958 wurde die Ruine schließlich abgerissen.

1961 entstand an ihrer Stelle ein moderner Neubau.

Den Entwurf lieferte der Architekt László Kelemen.

Dieser nüchterne Bau mit seinem Turm prägt bis heute den Bahnhofsvorplatz.

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Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Stündlich nach Budapest

Debrecen liegt an den elektrifizierten Hauptbahnen von Szolnok und nach Miskolc.

Beide Strecken sind überwiegend zweigleisig.

Stündlich fahren InterCity-Züge in die Hauptstadt Budapest.

Weitere Züge führen nach Nyíregyháza und bis Záhony an der Grenze zur Ukraine.

Betrieben wird der Bahnhof von der ungarischen Staatsbahn MÁV.

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Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Fernzüge über die Grenze

Von Debrecen fahren auch internationale Fernzüge.

Sie führen nach Mukatschewo in der Ukraine.

In die andere Richtung geht es nach Rumänien, etwa nach Cluj-Napoca, Brașov und Baia Mare.

So ist Debrecen ein wichtiger Knoten im Osten Ungarns.

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Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Mit der Straßenbahn in die Stadt

Direkt vor dem Bahnhof hält die Straßenbahn.

Die Haltestelle trägt den Namen Nagyállomás, also Großbahnhof.

Von hier fährt die Straßenbahn schnurgerade ins Zentrum.

So sind Bahnhof und Altstadt eng miteinander verbunden.

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Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das calvinistische Rom

Debrecen war über Jahrhunderte das Zentrum des Protestantismus in Ungarn.

Deshalb trägt die Stadt den Beinamen calvinistisches Rom.

Ihr Wahrzeichen ist die große Reformierte Kirche, der Nagytemplom.

In diesem Bau wurde 1849 die Unabhängigkeit Ungarns verkündet.

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Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Grüne Stadt am Rand der Puszta

Debrecen liegt am Rand der weiten Großen Ungarischen Tiefebene.

Im Norden der Stadt liegt der Große Wald, ein alter Parkwald.

Dort gibt es ein bekanntes Thermalbad und einen Zoo.

Jedes Jahr zieht im Sommer ein großer Blumenkorso durch die Stadt.

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Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Debrecen

Vom Bahnhof führt die Straßenbahn in wenigen Minuten zum Nagytemplom.

Vor der Kirche erinnert ein Denkmal an die Reformation.

Gleich daneben steht das alte Reformierte Kollegium mit seiner großen Bibliothek.

Im Déri-Museum ist ein berühmter Bilderzyklus über die Leidensgeschichte zu sehen.

Wer Ruhe sucht, findet sie im Großen Wald mit seinen Seen und Bädern.

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Foto: Johan Jönsson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Häufige Fragen

Seit wann hat Debrecen einen Bahnhof?
Seit 1857, als die Theiss-Eisenbahn die Strecke von Szolnok nach Debrecen eröffnete.
Warum heißt der Bahnhof Nagyállomás?
Das bedeutet Großbahnhof und unterscheidet ihn vom kleineren Bahnhof Tócóvölgy im Westen der Stadt.
Wann wurde das heutige Gebäude gebaut?
1961, nachdem der Vorgängerbau im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1958 abgerissen worden war.
Wohin fahren Züge von Debrecen?
Stündlich nach Budapest, außerdem nach Nyíregyháza, in die Ukraine und nach Rumänien.
Was kann man in Debrecen besichtigen?
Vor allem die große Reformierte Kirche, das Reformierte Kollegium und den Großen Wald mit Thermalbad.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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