Ortstermin
„Bitte einsteigen, der Regionalzug nach Ulm fährt auf Gleis 1 ab.“
Der Bahnhof Biberach an der Riß an der Württembergischen Südbahn
→ Ein Ortstermin in Oberschwaben.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Biberach an der Riß liegt an der Württembergischen Südbahn von Ulm nach Friedrichshafen. Vom Bahnhofsvorplatz fuhr einst die Öchsle-Schmalspurbahn hinaus aufs Land.
Biberach an der Riß ist eine Große Kreisstadt im nördlichen Oberschwaben.
Ihr Bahnhof liegt an der Südbahn, der Hauptstrecke von Ulm nach Friedrichshafen.
Ein Ortstermin in einer alten Reichsstadt, die Türme, Museen und eine lange Bahngeschichte besitzt.

Die Württembergische Südbahn
Biberach liegt an der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen, die auch Württembergische Südbahn genannt wird.
Die Strecke wurde am 26. Mai 1849 in Betrieb genommen.
Sie durchquert die Stadt in Nord-Süd-Richtung und verbindet die Donau mit dem Bodensee.
Für Biberach war der Anschluss an diese Hauptstrecke ein wichtiger Schritt.
Noch heute rollen hier regelmäßig Regionalzüge durch das oberschwäbische Land.

Der Bahnhof und seine Lage
Der Bahnhof Biberach (Riß) wurde beim Bau der Südbahn eröffnet.
Er liegt östlich der Innenstadt, ein Stück abseits des historischen Kerns.
Vom Bahnhof aus erreicht man den Marktplatz in wenigen Minuten zu Fuß.
Die Stadt gehört zum Verbundgebiet des Donau-Iller-Nahverkehrsverbundes.
So fügt sich der Bahnhof in ein Netz aus Zug und Bus ein.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Biberach (Riß) liegt an der Württembergischen Südbahn Ulm–Friedrichshafen, eröffnet 1849.
Vom Bahnhofsvorplatz fuhr von 1900 bis 1964 die Öchsle-Schmalspurbahn nach Ochsenhausen.
Seit 2002 gibt es im Süden der Stadt den zusätzlichen Halt Biberach (Riß) Süd.
Das Öchsle und der Bahnhofsvorplatz
Vom Bahnhofsvorplatz fuhr von 1900 bis 1964 die Öchsle-Schmalspurbahn nach Ochsenhausen.
Die schmale Spur brachte Menschen und Güter ins oberschwäbische Hinterland.
Nach der Einstellung geriet die Strecke fast in Vergessenheit.
Heute lebt der Name Öchsle als Museumsbahn weiter und erinnert an diese Zeit.
Der Bahnhofsvorplatz in Biberach war einst der Ausgangspunkt dieser Reise.

Der zweite Halt im Süden
Im Jahr 2002 kam mit Biberach (Riß) Süd ein zweiter Halt hinzu.
Er liegt im Süden der Stadt in der Nähe mehrerer großer Industriebetriebe.
Auch das Berufsschulzentrum ist von dort gut zu erreichen.
Dieser Ortstermin bleibt beim alten Bahnhof östlich der Innenstadt.
Der ältere Halt bleibt das Tor zur historischen Stadt.

Die Altstadt mit dem Marktplatz
Das Ortsbild Biberachs wird vom Marktplatz mit seinen Patrizierhäusern geprägt.
In seiner Mitte steht der Marktbrunnen zwischen den renovierten Rathäusern.
Der Turm der gotischen Stadtpfarrkirche St. Martin überragt die Dächer.
Die mittelalterliche Architektur gibt der Altstadt ihren besonderen Reiz.
An Markttagen füllt sich der Platz mit Leben aus der ganzen Region.

Weißer Turm, Gigelturm und Weberberg
Zwei Türme überragen das ehemalige Weberviertel Weberberg.
Es sind der Weiße Turm und der Gigelturm, zwei Wahrzeichen der Stadt.
Sie erinnern an die Zeit, als Biberach vom Flachs, Spinnen und Weben lebte.
Das Weberviertel zieht sich den Hang hinauf und bewahrt sein altes Gesicht.
Ein Gang durch die Gassen führt an vielen Zeugen dieser Geschichte vorbei.

Museen und Dichter
Das Museum Biberach zeigt die Stadtgeschichte und die Geschichte des Webens.
Es bewahrt auch Werke der Tiermaler Anton Braith und Christian Mali.
Das Wieland-Museum erinnert an den Dichter Christoph Martin Wieland, der von 1733 bis 1813 lebte.
Es ist in den Gartenhäusern untergebracht, die Wieland einst in Biberach angemietet hatte.
Zudem gibt es in der Stadt ein Film- und Kinomuseum.

Aus der Geschichte
Biberach wurde 1083 erstmals urkundlich erwähnt.
Lange Zeit war die Stadt eine freie Reichsstadt mit eigenen Rechten.
Im Jahr 1529 stimmte die Mehrheit der Bürger für die Einführung der Reformation.
Heute sind in Biberach viele bekannte Firmen wie Boehringer und Liebherr ansässig.
So verbindet die Stadt alte Geschichte mit heutiger Wirtschaftskraft.

Ankommen in Biberach
Wer in Biberach an der Riß ankommt, steht an einem Bahnhof mit langer Südbahn-Tradition.
Vom Bahnhofsvorplatz, einst Startpunkt des Öchsle, führt der Weg in die Altstadt.
Marktplatz, Stadtpfarrkirche und die beiden Türme über dem Weberberg lohnen den Besuch.
Die Museen rund um Wieland und die Maler Braith und Mali runden den Tag ab.
Am Abend bringt die Südbahn ihre Fahrgäste wieder Richtung Ulm oder Friedrichshafen.

Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Häufige Fragen
An welcher Strecke liegt der Bahnhof Biberach an der Riß?
Was war das Öchsle?
Hat Biberach mehr als einen Bahnhof?
Was kann man in Biberach sehen?
Seit wann ist Biberach bekannt?
Weiterfahrt
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