Der Bahnhof Altenburg, Ankunft in der Stadt des Skats

Ortstermin

„In dieser Stadt wurde ein Kartenspiel erfunden, das heute in ganz Deutschland gespielt wird.“

Der Bahnhof Altenburg, Ankunft in der Stadt des Skats

→ Ein Ortstermin in Ostthüringen.

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Kurz gesagt

Der Bahnhof Altenburg liegt an der Strecke Leipzig–Hof und wurde 1842 eröffnet. Zunächst war er ein Kopfbahnhof, in den 1870er Jahren wurde er mit dem Bau des Altenburger Tunnels zum Durchgangsbahnhof.

Zwischen Leipzig und Zwickau, im Osten Thüringens, liegt die Residenzstadt Altenburg.

Ein Schloss thront über der Stadt.

Und hier entstand einst ein berühmtes Kartenspiel.

Altenburg Bf 1860
Foto: Wikimedia Commons, Public domain, via Wikimedia Commons

Eröffnet im Jahr 1842

Der Bahnhof Altenburg wurde im Jahr 1842 eröffnet.

Er liegt an der Strecke von Leipzig nach Hof.

Damit gehört er zu den frühen Bahnhöfen in Mitteldeutschland.

Bis heute ist er ein wichtiger Halt in der Region.

MKBler 593 Bahnhof Altenburg
Foto: MKBler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Vom Kopf- zum Durchgangsbahnhof

Anfangs war Altenburg ein Kopfbahnhof.

Die Züge mussten hier wenden, um weiterzufahren.

In den 1870er Jahren wurde deshalb ein Tunnel gebaut.

Seitdem ist Altenburg ein Durchgangsbahnhof.

MKBler 591 Bahnhof Altenburg
Foto: MKBler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Altenburg an der Strecke Leipzig–Hof wurde 1842 als Kopfbahnhof eröffnet und in den 1870er Jahren mit dem Bau des Altenburger Tunnels zum Durchgangsbahnhof und Knoten umgebaut. Die Strecke nach Zeitz wird seit 2002 nur noch im Güterverkehr genutzt.

Altenburg gilt als Geburtsort des Skatspiels. Im Residenzschloss zeigt ein Museum eine große Sammlung von Spielkarten.

Ein Knoten mit Geschichte

Mit dem Umbau wurde Altenburg auch zum Eisenbahnknoten.

In dieser Form ist der Bahnhof im Wesentlichen bis heute erhalten.

Eine Strecke nach Zeitz beginnt hier.

Sie wird seit 2002 nur noch von Güterzügen befahren.

MKBler 592 Bahnhof Altenburg
Foto: MKBler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Stillgelegte Wege

Früher gab es noch eine weitere Strecke.

Sie zweigte südlich des Bahnhofs ab und führte nach Langenleuba-Oberhain.

Im Jahr 1998 wurde sie stillgelegt und später abgebaut.

Heute erinnert kaum noch etwas an sie.

MKBler 594 Bahnhof Altenburg
Foto: MKBler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Stadt des Skats

Altenburg gilt als Geburtsort des Skatspiels.

Anfang des 19. Jahrhunderts entstand das Spiel in der Stadt.

Heute wird es in ganz Deutschland gespielt.

Ein Brunnen in der Altstadt erinnert an diese Erfindung.

Bahnhof Altenburg, Stellwerk B5
Foto: Aagnverglaser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Residenzschloss

Über der Stadt thront das Residenzschloss Altenburg.

Es war einst Sitz der Herzöge von Sachsen-Altenburg.

Im Schloss zeigt ein Museum eine große Sammlung von Spielkarten.

Auch prächtige Säle können besichtigt werden.

2018 08 25 1728 CBC Citylink in Altenburg
Foto: Kleeblatt187, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Roten Spitzen

Ein weiteres Wahrzeichen sind die Roten Spitzen.

So nennt man die beiden Türme einer mittelalterlichen Klosterkirche.

Sie sind aus rotem Backstein gebaut.

Man sieht sie schon von Weitem.

I12 518 Bf Altenburg, Einfsig O
Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Altenburg

Vom Bahnhof ist die Altstadt gut zu erreichen.

Dort warten Markt, Schloss und viele kleine Gassen.

Die Stadt ist ruhig und reich an Geschichte.

Und wer mag, spielt am Abend eine Runde Skat.

J23 655 Bf Altenburg, ex Stw 6
Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
J23 653 Bf Altenburg, Richtung Stw 7
Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Seit wann gibt es den Bahnhof?
Seit 1842, an der Strecke Leipzig–Hof.
Warum wurde ein Tunnel gebaut?
Damit aus dem Kopfbahnhof ein Durchgangsbahnhof werden konnte, das geschah in den 1870er Jahren.
Fahren noch Züge nach Zeitz?
Seit 2002 nur noch Güterzüge.
Warum heißt Altenburg Skatstadt?
Die Stadt gilt als Geburtsort des Skatspiels.
Was sind die Roten Spitzen?
Die beiden Backsteintürme einer mittelalterlichen Klosterkirche.

Weiterfahrt

→ Leipzig Hauptbahnhof: größter Kopfbahnhof Europas – Ortstermin in der Riesenhalle – die große Stadt im Norden

→ Ortstermin: Der Bahnhof Leipzig Messe – weiter an der Strecke nach Hof

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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