Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Reisende, willkommen im Frankfurter Hauptbahnhof, dem größten Kopfbahnhof der Mainmetropole.“
Wie viele Reisende hat der Frankfurter Hauptbahnhof pro Tag?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Den Frankfurter Hauptbahnhof nutzen täglich rund 493.000 Reisende und Besucher. Damit ist er der zweitvollste Fernbahnhof Deutschlands.
Der Frankfurter Hauptbahnhof ist einer der größten Bahnhöfe Deutschlands.
In der Finanzmetropole am Main treffen täglich riesige Menschenmengen zusammen.
Doch wie viele Reisende nutzen ihn an einem einzigen Tag?

Die wichtigsten Zahlen
etwa 493.000
Reisende und Besucher pro Tag
Stand 2019
Platz 2
unter Deutschlands Fernbahnhöfen
nach dem Hamburger Hauptbahnhof
Kopfbahnhof
Bauart des Bahnhofs
die Gleise enden in der Halle
Nur der Hamburger Hauptbahnhof zählt mit rund 550.000 Menschen noch mehr Reisende pro Tag.
Die kurze Antwort
Den Frankfurter Hauptbahnhof nutzen täglich etwa 493.000 Reisende und Besucher.
Diese Zahl stammt aus dem Jahr 2019.
Damit ist er der zweitvollste Fernbahnhof Deutschlands.
An einem Tag strömen hier so viele Menschen durch wie in einer Großstadt.

Platz zwei in Deutschland
Im Vergleich der Fernbahnhöfe steht Frankfurt ganz oben.
Nur der Hamburger Hauptbahnhof zählt noch mehr Reisende.
Hamburg gilt mit rund 550.000 Menschen pro Tag als der vollste.
Frankfurt folgt dicht dahinter und liegt klar vor München.
Gut zu wissen
Die Tageszahlen großer Bahnhöfe zählen Reisende und Besucher gemeinsam, weil sich beide Gruppen in der Halle kaum trennen lassen.
Die reine Zahl der Bahnreisenden liegt deshalb etwas niedriger als die genannten 493.000 Menschen pro Tag.
Reisende und Besucher
Die Zahl umfasst nicht nur Fahrgäste mit Fahrkarte.
Auch Besucher, Abholer und Passanten sind mitgezählt.
Viele Menschen nutzen die Halle als Durchgang oder zum Einkaufen.
So entsteht ein ständiges Kommen und Gehen.
Ein großer Kopfbahnhof
Der Frankfurter Hauptbahnhof ist ein klassischer Kopfbahnhof.
Die Gleise enden nebeneinander in der weiten Halle.
Die Züge müssen hier die Fahrtrichtung wechseln.
Dieses Bauprinzip prägt das Bild des Bahnhofs.
Ein Knoten im Fernverkehr
Frankfurt liegt mitten in Deutschland und in Europa.
Hier kreuzen sich viele der wichtigsten Fernstrecken.
Züge aus allen Himmelsrichtungen treffen zusammen.
Der Bahnhof verteilt die Reisenden weiter in alle Richtungen.
Nähe zum Flughafen
Frankfurt hat einen der größten Flughäfen Europas.
Schnelle Züge verbinden den Hauptbahnhof mit dem Flughafen.
Viele Reisende kombinieren Flug und Bahn.
Das bringt zusätzliche Menschen in den Bahnhof.
Pendler aus dem Rhein-Main-Gebiet
Rund um Frankfurt liegt ein dicht besiedelter Ballungsraum.
Viele Reisende sind Pendler aus dem Rhein-Main-Gebiet.
Sie fahren morgens in die Stadt und abends wieder hinaus.
Die S-Bahn bindet das Umland eng an den Bahnhof an.
Der Bahnhof als Stadt in der Stadt
Unter dem Hallendach reihen sich zahlreiche Geschäfte.
Bäckereien, Kioske und Lokale versorgen die Eile.
Viele Menschen erledigen hier noch schnell einen Einkauf.
So wird aus dem Bahnhof ein eigenes kleines Zentrum.
Eine beeindruckende Halle
Die große Bahnsteighalle ist weithin bekannt.
Ihr Dach aus Stahl und Glas stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Schon damals wuchs das Aufkommen an Reisenden stark.
Die Halle sollte die vielen Menschen vor Regen schützen.
Warum so viele hier zusammenkommen
Frankfurt ist ein Zentrum für Wirtschaft und Verkehr.
Viele Menschen arbeiten in der Stadt und wohnen im Umland.
Der Bahnhof liegt gut erreichbar nahe der Innenstadt.
Diese Lage zieht täglich Hunderttausende an.
Stoßzeiten im Bahnhof
Am Morgen und am Abend wird es besonders voll.
Dann drängen sich die Pendler auf den Bahnsteigen.
Die Bahn verstärkt zu diesen Zeiten ihr Angebot.
Nach dem Berufsverkehr beruhigt sich der Strom wieder.
Die Zukunft des Bahnhofs
Mit wachsendem Verkehr stößt der Bahnhof an Grenzen.
Pläne sehen unter anderem einen Fernbahntunnel vor.
Er soll den Kopfbahnhof entlasten.
Frankfurt will so ein leistungsfähiger Knoten bleiben.
Was die Zahl verrät
Die rund 493.000 Menschen pro Tag zeigen die Kraft der Schiene.
Ein einziger Bahnhof bewegt eine ganze Metropolregion.
Hinter der Zahl steckt ein dicht getakteter Betrieb.
So erzählt sie von der Bedeutung der Bahn für Frankfurt.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
