Wie viele Fahrgäste hat die New Yorker Pennsylvania Station?

Zahlen, bitte!

„Sie befinden sich am belebtesten Bahnhof der westlichen Erdhälfte, mit rund 650.000 Reisenden an einem einzigen Werktag.“

Wie viele Fahrgäste hat die New Yorker Pennsylvania Station?

→ Ein Großbahnhof in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Pennsylvania Station in New York zählt an einem Werktag rund 650.000 Fahrgäste. Damit hat sie nach Angaben des Bundesstaats New York das höchste Verkehrsaufkommen in der westlichen Hemisphäre.

Kein Bahnhof in Nord- und Südamerika ist so voll wie dieser.

Die Pennsylvania Station liegt mitten in Manhattan, tief unter der Straße.

Ihre Fahrgastzahlen sprengen alles, was in dieser Erdhälfte sonst üblich ist.

Pennsylvania Station (New York City) 001
Foto: Leonard J. DeFrancisci, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

≈ 650.000

Fahrgäste je Werktag

mehr als doppelt so viele wie beim Bau geplant

1910

erste Eröffnung

durch die Pennsylvania Railroad

1968

heutiger Bau fertig

nach dem Abriss des alten Gebäudes 1963

Quelle: Wikipedia-Artikel zur New Yorker Pennsylvania Station, mit Berufung auf den Bundesstaat New York.

Die große Zahl

Die Pennsylvania Station zählt an einem Werktag rund 650.000 Fahrgäste.

Das sind mehr als doppelt so viele, wie beim Bau einmal geplant waren.

Der Bundesstaat New York nennt sie den Verkehrsknoten mit dem höchsten Aufkommen in der westlichen Hemisphäre.

Keine andere Station in Nord- und Südamerika ist so stark belegt.

Die Zahl macht den Bahnhof zu einem der belebtesten Orte des Kontinents.

Rund um die Uhr strömen Menschen durch seine Hallen.

ALP 45DP 4509 In New York Penn Station
Foto: Fan Railer, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Was die westliche Hemisphäre umfasst

Mit westlicher Hemisphäre ist die Erdhälfte mit Nord- und Südamerika gemeint.

Dort liegen große Städte wie Mexiko-Stadt, São Paulo und eben New York.

Trotzdem erreicht kein Bahnhof dieser Erdhälfte die Fahrgastzahlen der Penn Station.

Der Vergleich zeigt, wie sehr sich hier der Verkehr bündelt.

In einer Gegend, in der viele Menschen das Auto nehmen, ist das besonders bemerkenswert.

Die Schiene behauptet sich hier gegen den Straßenverkehr.

Gut zu wissen

Die New Yorker Pennsylvania Station zählt rund 650.000 Fahrgäste je Werktag und hat damit nach Angaben des Bundesstaats New York das höchste Verkehrsaufkommen der westlichen Hemisphäre.

Sie wurde 1910 von der Pennsylvania Railroad errichtet; das historische Gebäude wurde 1963 abgerissen, der heutige unterirdische Bahnhof 1968 fertiggestellt. Betreiber ist Amtrak, dazu kommen NJ Transit und die Long Island Rail Road.

Ein Bahnhof tief unter der Straße

Wer heute die Penn Station betritt, steht bald unter der Erde.

Der Bahnhof liegt tief unter den Straßen von Manhattan.

Über ihm erheben sich andere Gebäude und Straßen der Großstadt.

Die Bahnsteige erreicht man über Treppen und Rolltreppen.

So verschwindet einer der größten Bahnhöfe der Welt fast unsichtbar im Boden.

Von außen ahnt kaum jemand, wie viel Betrieb darunter herrscht.

Der Bau von 1910

Errichtet wurde die Station im Jahr 1910.

Bauherr war die mächtige Pennsylvania Railroad, kurz PRR.

Sie wollte ihre Züge endlich direkt nach Manhattan bringen.

Dafür entstand ein großer Bahnhof mitten in der Stadt.

Von Anfang an war er auf sehr viele Reisende ausgelegt.

Der Bahnhof galt lange als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Der Abriss von 1963

Das historische Empfangsgebäude wurde 1963 abgerissen.

An seiner Stelle und darüber entstand Neues.

Das heutige Bahnhofsbauwerk wurde 1968 fertiggestellt.

Seitdem spielt sich das Geschehen vor allem unter der Erde ab.

Der Verlust des alten Baus gilt bis heute als einschneidend.

Für viele war der Abriss ein Weckruf für den Schutz alter Bauten.

Wer den Bahnhof betreibt

Betreiber der Station ist heute die Fernbahngesellschaft Amtrak.

Neben den Amtrak-Fernzügen halten hier weitere Bahnen.

Dazu gehören die Regionalbahnen von NJ Transit und der Long Island Rail Road.

Drei große Bahnen treffen also an einem Ort zusammen.

Das erklärt einen Teil der riesigen Fahrgastzahlen.

Bevor es die Tunnel gab

Früher hatte die Pennsylvania Railroad keine direkte Verbindung nach Manhattan.

Die Reisenden mussten auf eine Fähre umsteigen.

Erst sie brachte die Menschen über den Hudson River.

Der Fluss ist an dieser Stelle mehr als einen Kilometer breit.

Erst Tunnel unter dem Fluss machten den heutigen Bahnhof möglich.

Mit ihnen begann eine neue Zeit für den Verkehr in der Stadt.

Warum so viele Menschen kommen

Manhattan ist ein Ziel für Hunderttausende Berufstätige.

Viele von ihnen wohnen außerhalb der Stadt.

Jeden Morgen strömen sie mit der Bahn ins Zentrum.

Am Abend geht die gleiche Bewegung zurück.

Die Penn Station ist dabei das große Nadelöhr.

Ohne sie käme dieser tägliche Strom kaum in Bewegung.

Im Vergleich mit anderen Bahnhöfen

650.000 Fahrgäste an einem Werktag sind eine gewaltige Zahl.

Die Toronto Union Station etwa zählt bis zu 200.000 Menschen am Tag.

Auch große europäische Bahnhöfe bewegen sich oft in anderen Größenordnungen.

Die Penn Station steht damit an der Spitze ihrer Erdhälfte.

Ihre Zahlen erreichen fast das Niveau der größten Bahnhöfe Asiens.

Was die Zahl über New York sagt

Eine so hohe Zahl gibt es nur in einer echten Weltstadt.

Sie zeigt, wie sehr New York auf die Schiene angewiesen ist.

Ohne die Bahn käme der Verkehr in Manhattan schnell zum Erliegen.

Der Bahnhof ist damit ein unsichtbares Rückgrat der Stadt.

Er trägt jeden Tag eine ganze Großstadt an Menschen.

So wird aus einer nüchternen Zahl ein Stück Alltag von Millionen.

Ein Nadelöhr aus Stahl und Beton

Alles an der Penn Station dreht sich um Bewegung.

Menschen eilen, Züge kommen und gehen, Ansagen hallen durch die Hallen.

Hinter dem Gedränge steckt ein streng getakteter Betrieb.

Jede Minute zählt, damit sich die Massen nicht stauen.

Genau das macht diesen Bahnhof zu einem Ort der Superlative.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Häufige Fragen

Wie viele Fahrgäste hat die Pennsylvania Station?
An einem Werktag rund 650.000. Das ist mehr als doppelt so viel wie ursprünglich geplant.
Ist sie der belebteste Bahnhof Amerikas?
Nach Angaben des Bundesstaats New York hat sie das höchste Verkehrsaufkommen in der westlichen Hemisphäre, also in ganz Nord- und Südamerika.
Wann wurde die Penn Station gebaut?
Die erste Station entstand 1910. Das historische Gebäude wurde 1963 abgerissen, der heutige Bahnhof 1968 fertiggestellt.
Wer nutzt den Bahnhof?
Betreiber ist Amtrak. Außerdem halten hier die Regionalbahnen von NJ Transit und der Long Island Rail Road.
Warum liegt der Bahnhof unter der Erde?
Das historische Empfangsgebäude wurde abgerissen und überbaut. Der Zugverkehr spielt sich seitdem tief unter den Straßen Manhattans ab.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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