Zahlen, bitte!
„Willkommen in Tokio, wo an einem einzigen Bahnhof jeden Tag mehr Menschen ein- und aussteigen, als in ganz Berlin wohnen.“
Wie viele Fahrgäste hat der Bahnhof Shinjuku?
→ Ein Großbahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Shinjuku in Tokio zählt rund 3,59 Millionen Fahrgäste pro Tag. Damit ist er der verkehrsreichste Bahnhof der Welt.
Große deutsche Bahnhöfe zählen einige hunderttausend Reisende am Tag.
Der Bahnhof Shinjuku in der japanischen Hauptstadt Tokio spielt in einer eigenen Liga.
Mit rund 3,59 Millionen Fahrgästen täglich ist er der verkehrsreichste Bahnhof der Welt.

Die wichtigsten Zahlen
3,59 Mio.
Fahrgäste pro Tag (2018)
verkehrsreichster Bahnhof der Welt
52
Bahnsteige im Verbund
in fünf verbundenen Stationen
1,5 Mio.
Fahrgäste allein im Hauptteil
Bereich der Bahn JR East
Die Zahlen stammen aus der deutschsprachigen Wikipedia zum Bahnhof Shinjuku, Stand der Fahrgastzahl ist 2018.
Der Rekord in einem Satz
Der Bahnhof Shinjuku zählt rund 3,59 Millionen Fahrgäste an einem durchschnittlichen Tag.
Diese Zahl stammt aus dem Jahr 2018.
Kein anderer Bahnhof der Welt wird von so vielen Menschen genutzt.
Shinjuku gilt damit als der verkehrsreichste Bahnhof überhaupt.
Er liegt in der japanischen Hauptstadt Tokio.

3,59 Millionen an einem Tag
3,59 Millionen Menschen sind mehr, als in den meisten deutschen Großstädten wohnen.
Dieser Strom verteilt sich über den ganzen Tag, staut sich aber morgens und abends stark.
In den Stoßzeiten drängen sich riesige Menschenmengen durch die Gänge.
Angestellte helfen mancherorts, damit die Züge zügig gefüllt werden.
Trotzdem läuft der Betrieb erstaunlich geordnet ab.
Gut zu wissen
Tokio ist die Hauptstadt Japans und Kern einer der größten Stadtregionen der Welt. Sehr viele Menschen dort legen ihre täglichen Wege mit der Bahn zurück.
Der Name Shinjuku bezeichnet zugleich einen Stadtbezirk Tokios. Der Bahnhof ist dessen wichtigster Verkehrsknoten.
Ein Bahnhof wie eine Stadt
Der Hauptteil des Bahnhofs hat allein 35 Bahnsteige.
Zusammen mit vier weiteren verbundenen Stationen kommt man auf 52 Bahnsteige.
Man kann von einer Station zur nächsten wechseln, ohne ins Freie zu treten.
Dazu kommen unterirdische Einkaufszentren und lange Verbindungsgänge.
Der Bahnhof wirkt so eher wie eine kleine Stadt unter Dach.
Vor allem Nahverkehr
Der größte Teil der Fahrgäste nutzt Shinjuku für den Weg zur Arbeit.
Der Bahnhof verbindet die Bezirke Tokios mit den dicht besiedelten Vororten im Westen.
Der Fernverkehr spielt hier eine vergleichsweise kleine Rolle.
Es dominieren also Stadt- und Vorortzüge im dichten Takt.
Genau dieser Pendlerverkehr sorgt für die riesigen Zahlen.
Viele Bahnen unter einem Dach
In Shinjuku treffen mehrere unterschiedliche Bahngesellschaften aufeinander.
Der größte Anteil entfällt auf die Bahn mit dem Namen JR East.
Allein in ihrem Teil werden rund 1,5 Millionen Fahrgäste am Tag gezählt.
Daneben verkehren private Bahnlinien und mehrere U-Bahn-Linien.
Erst alle zusammen ergeben die gewaltige Gesamtzahl.
Wo Shinjuku liegt
Der Bahnhof liegt an der Grenze zweier Stadtbezirke von Tokio.
Rund um ihn erstreckt sich eines der belebtesten Viertel der Stadt.
Hochhäuser, Geschäfte und Lokale reihen sich dicht aneinander.
Der Bahnhof ist damit auch ein wichtiger Treffpunkt.
Für viele Menschen beginnt und endet hier der Arbeitstag.
Die wenigen Fernzüge
Auch einige schnellere Züge starten in Shinjuku.
Sie fahren zum Beispiel in Richtung der Städte Kofu und Matsumoto.
Ein bekannter Zug bringt Reisende außerdem zum Flughafen in der Region.
Diese Verbindungen sind jedoch die Ausnahme im dichten Nahverkehr.
Der Alltag des Bahnhofs gehört den Pendlerzügen.
Warum es so eng wird
Tokio ist eine der größten Städte der Welt mit vielen Millionen Menschen.
Sehr viele von ihnen fahren mit der Bahn statt mit dem Auto.
Die Wege zur Arbeit bündeln sich an wenigen großen Knotenpunkten.
Shinjuku ist der wichtigste dieser Knoten.
So laufen enorme Ströme an diesem einen Ort zusammen.
Ordnung im Gedränge
Trotz der Massen gilt der Betrieb in Shinjuku als sehr pünktlich.
Farbige Markierungen zeigen, wo man auf den Zug wartet.
Die Türen der Züge halten fast immer an derselben Stelle.
Ein- und Aussteigen ist dadurch klar geregelt.
So bewegt sich die Menge zügig und geordnet.
Vergleich mit Deutschland
Der größte deutsche Bahnhof zählt einige hunderttausend Reisende am Tag.
Shinjuku übertrifft das um ein Vielfaches.
Selbst mehrere deutsche Großbahnhöfe zusammen kämen kaum an die Zahl heran.
Das zeigt, wie stark die Bahn im Großraum Tokio genutzt wird.
Der Vergleich macht die japanische Zahl erst richtig greifbar.
Was der Rekord bedeutet
Shinjuku ist ein Beispiel dafür, wie viel eine Bahn leisten kann.
Millionen Fahrten am Tag ersetzen unzählige Autofahrten.
Ohne diesen Bahnhof käme der Verkehr in Tokio kaum voran.
Er zeigt, dass gut ausgebaute Bahnen ganze Metropolen tragen können.
Seine 3,59 Millionen Fahrgäste sind eine Zahl mit Wucht.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
