Zahlen, bitte!
„Endstation Hamburg-Altona, ein Kopfbahnhof mit acht Fernbahngleisen und vier Gleisen für die S-Bahn.“
Wie viele Bahnsteiggleise hat Hamburg-Altona?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Hamburg-Altona hat 8 Fernbahngleise und zusätzlich 4 S-Bahn-Gleise. Er ist ein Kopfbahnhof der höchsten Preisklasse und zählt täglich rund 138.000 Reisende und Besucher.
Im Westen Hamburgs liegt mit Altona ein Bahnhof mit eigener, bewegter Geschichte.
Er ist zugleich Endpunkt für den Fernverkehr und Durchgangsstation für die S-Bahn.
Darum beantwortet sich die Frage nach den Gleisen mit zwei Zahlen.

Die wichtigsten Zahlen
8
Fernbahngleise
Kopfbahnhof
4
S-Bahn-Gleise
Durchgangsbahnhof
rund 138.000
Reisende und Besucher am Tag
höchste Preisklasse
Der Bahnhof hieß bis 1938 Altona Hauptbahnhof und zählt heute zu den Metropolbahnhöfen der DB.
Die kurze Antwort
Der Bahnhof Hamburg-Altona hat acht Fernbahngleise.
Dazu kommen vier Gleise für die S-Bahn.
Zusammen ergeben das zwölf Bahnsteiggleise an einem Ort.
Die Teilung in zwei Gruppen hat mit dem Aufbau des Bahnhofs zu tun.

Warum es zwei Zahlen gibt
Fernverkehr und S-Bahn nutzen in Altona getrennte Gleisgruppen.
Die Fernbahngleise dienen den langen Reisezügen und dem Regionalverkehr.
Die S-Bahn-Gleise gehören zum dichten Nahverkehr Hamburgs.
Beide Bereiche liegen im selben Bahnhof, arbeiten aber unterschiedlich.
Gut zu wissen
Altona ist für den Fernverkehr ein Kopfbahnhof, für die S-Bahn aber ein Durchgangsbahnhof, daher die getrennten Gleisgruppen.
Mit der geplanten Verlegung an den Diebsteich würde der Fernbahnhof künftig als Durchgangsbahnhof arbeiten.
Ein Kopfbahnhof für den Fernverkehr
Für den Fernverkehr ist Altona ein Kopfbahnhof.
Die acht Fernbahngleise enden also am Bahnsteig.
Ein Zug, der hier ankommt, muss zum Weiterfahren die Richtung wechseln.
Das kostet etwas Zeit, prägt aber den Charakter des Bahnhofs.
Ein Durchgangsbahnhof für die S-Bahn
Für die S-Bahn ist Altona dagegen ein Durchgangsbahnhof.
Die vier S-Bahn-Gleise führen auf beiden Seiten weiter.
So rollen die S-Bahnen ohne Richtungswechsel hindurch.
Der Nahverkehr bleibt dadurch besonders flüssig.
Ganz oben in der Preisklasse
Altona gehört zu den 21 Bahnhöfen der höchsten Preisklasse von DB InfraGO.
Diese Stufe markiert die bedeutendsten Stationen im Netz.
Die Bahn zählt Altona außerdem zu den Metropolbahnhöfen.
Für Hamburg ist er neben dem Hauptbahnhof ein zweiter großer Fernbahnhof.
Rund 138.000 Reisende am Tag
Täglich zählt der Bahnhof rund 138.000 Reisende und Besucher.
Dieser Strom verteilt sich auf Fern- und S-Bahn-Bereich.
Pendler, Fernreisende und Umsteiger prägen das Bild.
An zwölf Gleisen herrscht dadurch fast ständig Betrieb.
Woher der Name kommt
Bis 1938 trug der Bahnhof den Namen Altona Hauptbahnhof.
Altona war damals eine eigenständige Stadt und nicht Teil Hamburgs.
Erst später wurde Altona nach Hamburg eingemeindet.
Umgangssprachlich heißt der Bahnhof bis heute oft einfach Altonaer Bahnhof.
Was ein Kopfbahnhof ist
In einem Kopfbahnhof enden die Gleise an einer Seite.
Die Züge fahren von dort wieder in dieselbe Richtung hinaus.
Das ist übersichtlich, verlangt aber ein Umsetzen oder Wenden.
Viele große Endbahnhöfe sind aus historischen Gründen so gebaut.
Die S-Bahn fährt hindurch
Während die Fernzüge in Altona enden, fahren die S-Bahnen weiter.
Sie verbinden den Bahnhof mit der Innenstadt und dem Umland.
Dadurch bleibt Altona auch für kurze Wege gut angebunden.
Die vier S-Bahn-Gleise sind entsprechend stark ausgelastet.
Das Projekt Neue Mitte Altona
Rund um den Bahnhof entsteht ein neues Stadtviertel.
Es trägt den Namen Neue Mitte Altona.
In diesem Rahmen soll der Fern- und Regionalbahnhof verlegt werden.
Ein neuer Bahnhof ist dafür am Standort Diebsteich geplant.
Warum ein Umzug geplant ist
Der heutige Kopfbahnhof bindet viel Fläche mitten in der Stadt.
Ein verlegter Durchgangsbahnhof könnte Züge flüssiger abfertigen.
Zugleich werden die frei werdenden Flächen für Wohnungen genutzt.
Solche Projekte brauchen allerdings viele Jahre Planung und Bau.
Vergleich mit dem Hauptbahnhof
Der Hamburger Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof der Stadt.
Altona ergänzt ihn als zweiter großer Fernbahnhof im Westen.
Viele Fernzüge beginnen oder enden deshalb in Altona.
So verteilt sich der Verkehr auf mehrere Knoten in Hamburg.
Was 8 und 4 Gleise im Alltag bedeuten
Die acht Fernbahngleise fangen die beginnenden und endenden Fernzüge auf.
Die vier S-Bahn-Gleise sorgen für einen dichten Nahverkehrstakt.
Zusammen machen sie Altona zu einem leistungsfähigen Doppelbahnhof.
Für den Westen Hamburgs ist das genau die passende Größe.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
