Zahlen, bitte!
„Festhalten bitte, die Zacke nimmt gleich die steile Rampe nach Degerloch.“
Wie steil ist die Zahnradbahn Stuttgart?
→ Eine Zahnradbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Zahnradbahn Stuttgart ist sehr steil. Die größte Steigung beträgt rund 17,8 Prozent, das entspricht etwa 178 Promille.
Die Zahnradbahn Stuttgart gilt als eine der steilsten Bahnen der Stadt.
Sie muss den tiefen Talkessel mit der hoch gelegenen Filderebene verbinden.
Dafür bewältigt sie Steigungen, die ein gewöhnlicher Zug niemals schaffen würde.

Die wichtigsten Zahlen
17,8 %
größte Steigung
rund 178 ‰
bis 200 ‰
Betriebsstrecke
laut Infobox
1000 mm
Spurweite
Meterspur
Die größte Steigung liegt bei etwa 17,8 Prozent, auf der Betriebsstrecke werden bis zu 200 Promille erreicht.
Die Antwort in einer Zahl
Die größte Steigung der Zahnradbahn beträgt rund 17,8 Prozent.
Das sind umgerechnet etwa 178 Promille.
Auf der reinen Betriebsstrecke werden nach Angaben der Wikipedia bis zu 200 Promille erreicht.
Für eine Bahn sind das außergewöhnlich steile Werte.

Was Promille bei der Bahn bedeuten
Steigungen werden bei der Eisenbahn meist in Promille angegeben.
Zehn Promille heißen, dass die Strecke auf tausend Meter um zehn Meter ansteigt.
178 Promille bedeuten also rund 178 Meter Anstieg je Kilometer.
Das ist ein Vielfaches dessen, was normale Strecken erlauben.
Gut zu wissen
Prozent und Promille lassen sich leicht umrechnen: 17,8 Prozent sind 178 Promille.
Die Betriebsstrecke erreicht laut Infobox bis zu 200 Promille Steigung.
Warum es eine Zahnstange braucht
Bei so großer Steigung reicht die Reibung der Räder allein nicht aus.
Deshalb liegt zwischen den Schienen eine Zahnstange.
Ein Zahnrad greift in diese Stange und zieht den Zug sicher bergauf.
Die Bahn ist nach dem System Riggenbach gebaut.
Vom Talkessel auf die Filder
Stuttgart liegt in einem tiefen Talkessel.
Rund um die Stadt steigt das Gelände steil an.
Die Zacke überwindet diesen Höhenunterschied zwischen Marienplatz und Degerloch.
Ohne steile Rampe wäre dieser Weg nicht möglich.
Normale Bahnen an ihrer Grenze
Reine Reibungsbahnen bewältigen meist nur wenige Promille.
Schon vierzig Promille gelten als sehr steil.
Die Zahnradbahn liegt mit ihren Werten weit darüber.
Genau dafür wurde die Zahnstange erfunden.
Ein Schweizer Vorbild
Die Befürworter der Stuttgarter Bahn schauten in die Schweiz.
Dort diente die 1875 eröffnete Bergbahn Rorschach–Heiden als Vorbild.
Sie zeigte, dass Zahnradbahnen steile Hänge zuverlässig bezwingen.
1884 folgte dann die Stuttgarter Zacke.
Sicher bergab
Die Zahnstange hilft nicht nur beim Aufstieg.
Sie sorgt auch bei der Talfahrt für sicheres Bremsen.
So bleibt der Zug selbst auf der steilsten Rampe beherrschbar.
Das macht die Bahn im Alltag verlässlich.
Alltag und Ausflug zugleich
Die Zacke ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs.
Pendler und Ausflügler nutzen sie gleichermaßen.
Die steile Fahrt gehört für viele zum besonderen Erlebnis.
Betreiber sind die Stuttgarter Straßenbahnen.
Die Steigung als Markenzeichen
Die große Steigung prägt den Charakter der Bahn.
Sie ist der Grund für Zahnstange und Meterspur.
Zahlen wie 17,8 Prozent machen das anschaulich.
Sie erklären, warum die Zacke so besonders ist.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
