Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, wir beschleunigen jetzt auf 350 Stundenkilometer, Ihr Kaffee bleibt trotzdem ruhig in der Tasse.“
Wie schnell fährt der chinesische Fuxing?
→ Ein Hochgeschwindigkeitszug in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Fuxing der chinesischen Eisenbahn fährt im Regelbetrieb 350 km/h. Bei einer Probefahrt erreichte er sogar 420 km/h.
In China ist ein sehr schneller Zug etwas ganz Alltägliches geworden.
Er heißt Fuxing, was so viel wie Erneuerung bedeutet.
Mit ihm legt man Strecken zurück, für die man früher einen ganzen Tag brauchte.

Die wichtigsten Zahlen
350 km/h
im Regelbetrieb
planmäßige Höchstgeschwindigkeit
420 km/h
bei einer Probefahrt
ohne Fahrgäste, unter Testbedingungen
400 km/h
Modell CR450
Ende 2024 vorgestellt
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zum Fuxing, Stand 2025.
Die große Zahl
Der Fuxing fährt im Regelbetrieb bis zu 350 Kilometer pro Stunde.
Das ist eine der höchsten planmäßigen Geschwindigkeiten der Welt.
Auf mehreren Strecken in China gehört dieses Tempo längst zum Alltag.
Ein einzelner Zug kann so an einem Tag das halbe Land durchqueren.

Was der Name bedeutet
Fuxing bedeutet auf Deutsch ungefähr Erneuerung.
Gemeint ist keine einzelne Baureihe, sondern eine ganze Zugfamilie.
Entwickelt wurde sie ab 2012 von zwei großen chinesischen Herstellern.
Der Name soll den technischen Aufstieg des Landes ausdrücken.
Gut zu wissen
Die Zahl im Namen CR400 steht für die angestrebte Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h.
Im Regelbetrieb fährt der Zug jedoch 350, um Verschleiß und Energie zu sparen.
Der neue CR450 soll dieses Ziel von 400 im Alltag erreichen.
Wann er kam
Der erste Zug wurde am 30. Juni 2015 vorgestellt.
Am 15. August 2016 ging der Fuxing in den regulären Dienst.
Seither wurde die Flotte stetig vergrößert.
Heute prägt der Zug das schnelle Netz in weiten Teilen Chinas.
Die Grenze von 420
Bei einer Probefahrt erreichte der Fuxing 420 Kilometer pro Stunde.
Diese Fahrt fand ohne Fahrgäste und unter Testbedingungen statt.
Schon der Name CR400 verweist auf die angestrebten 400 km/h.
Im täglichen Betrieb bleibt es aber bei den sichereren 350.
Das neue Modell CR450
Ende 2024 wurde mit dem CR450 ein noch schnellerer Zug vorgestellt.
Er soll im Regelbetrieb bis zu 400 Kilometer pro Stunde erreichen.
Damit gilt er als schnellster kommerzieller Rad-Schiene-Zug der Welt.
Er soll dabei ungefähr so wenig Energie brauchen wie der ältere Fuxing bei 350.
Zwei Hersteller, zwei Spitznamen
Der CR400AF stammt aus Qingdao und trägt den Spitznamen Blauer oder Roter Delfin.
Der CR400BF kommt aus Changchun und wird Goldener Phönix genannt.
Beide sehen ähnlich aus, unterscheiden sich aber im Detail.
Die Spitznamen zeigen, wie beliebt die Züge im Land sind.
Warum das Tempo möglich ist
Der Fuxing fährt fast nur auf eigenen Schnellfahrstrecken.
Dort gibt es keine Bahnübergänge und nur sanfte Kurven.
Die Gleise sind für hohe Geschwindigkeiten besonders gebaut.
So kann der Zug sein Tempo über lange Abschnitte halten.
Zum Vergleich mit Europa
Viele Schnellzüge in Europa fahren im Alltag 300 bis 320 Kilometer pro Stunde.
Der Fuxing liegt mit 350 darüber.
Der neue CR450 vergrößert diesen Abstand noch weiter.
China hat damit beim Alltagstempo die Spitze übernommen.
Der Fuxing im Ausland
Auch außerhalb Chinas fährt inzwischen eine Exportversion des Fuxing.
In Indonesien verkehrt sie auf einer neuen Schnellfahrstrecke.
So wird die chinesische Technik zu einem Exportgut.
Weitere Länder zeigen Interesse an ähnlichen Zügen.
Was das für Reisende heißt
Für Fahrgäste bedeuten 350 km/h vor allem kurze Reisezeiten.
Viele Strecken lassen sich schneller mit dem Zug als mit dem Flugzeug bewältigen.
Das dichte Netz verbindet fast alle großen Städte.
Der schnelle Zug ist damit ein Teil des Alltags geworden.
Was bleibt
Im Alltag sind es 350, in Sicht sind schon 400 Kilometer pro Stunde.
Die Zahlen zeigen, wie schnell der Ausbau vorangeht.
Der Fuxing steht für ein Land, das beim Bahnverkehr aufs Tempo setzt.
Und er beweist, dass hohe Geschwindigkeit zur Gewohnheit werden kann.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
