Wie lang wird der Grand Paris Express?

Zahlen, bitte!

„Automatisch rund um Paris: der Grand Paris Express, 200 Kilometer neue Strecke im Bau.“

Wie lang wird der Grand Paris Express?

→ Ein Netz in Zahlen.

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Kurz gesagt

Der Grand Paris Express fügt dem Pariser Nahverkehr rund 200 Kilometer neue, fahrerlose Strecke und 68 Stationen hinzu. Es ist das größte Nahverkehrsprojekt Europas und wird in Etappen bis etwa 2031 eröffnet.

Der Grand Paris Express ist das größte Nahverkehrsprojekt Europas.

Rund um Paris entstehen neue, vollautomatische Metrolinien.

Die kurze Antwort auf die Titelfrage lautet: Es werden rund 200 Kilometer neue Strecke.

Chelles Grand Paris Express 03
Foto: Wayne77, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

200 km

neue Strecke

im Bau

68

neue Stationen

als Umsteigeknoten

4

neue Linien

plus zwei Verlängerungen

2 Mio.

Fahrgäste pro Tag

erwartet

Die Eröffnung läuft in Etappen: Seit Juni 2024 fahren erste neue Abschnitte, bis 2031 soll alles fertig sein.

200 Kilometer neue Strecke

Der Grand Paris Express bringt rund 200 Kilometer neue Metrostrecke rund um Paris.

Dazu entstehen 68 neue Stationen.

Es ist das größte Nahverkehrsprojekt Europas.

Fertig gebaut sollen täglich rund 2 Millionen Menschen die neuen Linien nutzen.

Chelles Grand Paris Express 06
Foto: Wayne77, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Vier neue Linien

Das Projekt umfasst vier völlig neue Metrolinien.

Sie tragen die Nummern 15, 16, 17 und 18.

Dazu kommen Verlängerungen der bestehenden Linien 11 und 14.

So wächst das Pariser Metronetz auf einen Schlag enorm.

Gut zu wissen

Der Grand Paris Express ist noch im Bau; die genannten 200 Kilometer und 68 Stationen sind der geplante Endausbau.

Seit Juni 2024 sind erste neue Abschnitte in Betrieb, die weiteren folgen in Etappen bis etwa 2031.

Ein Ring um die Stadt

Die wichtigste neue Linie legt sich wie ein Ring um Paris.

Sie verbindet die Vororte direkt miteinander.

Bisher musste man dafür oft umständlich durch das Zentrum fahren.

Der neue Ring spart diesen Umweg.

Fahrerlos unterwegs

Die neuen Linien sollen vollautomatisch fahren, ohne Fahrer.

Schon die bestehende Linie 14 fährt seit Langem fahrerlos.

Automatische Züge können sehr dicht hintereinander fahren.

Das erlaubt kurze Takte und viele Fahrgäste.

68 Stationen als Knotenpunkte

Die 68 neuen Stationen sind mehr als einfache Haltestellen.

Sie sind als große Umsteigeknoten geplant.

Dort treffen Metro, Vorortbahn, Straßenbahn und Bus zusammen.

Rund um die Stationen sollen neue Viertel entstehen.

Eröffnung in Etappen

Der Grand Paris Express wird nicht auf einen Schlag eröffnet.

Die ersten neuen Abschnitte gingen im Juni 2024 in Betrieb.

Damals wurden die Verlängerungen der Linie 14 fertig.

Bis 2031 sollen nach und nach die übrigen Strecken folgen.

Wer das Netz baut

Gebaut wird das Netz von einer eigens gegründeten Gesellschaft.

Sie hieß bis 2023 Société du Grand Paris und heißt heute Société des Grands Projets.

Den Betrieb der Linien vergibt die regionale Verkehrsbehörde an ausgewählte Betreiber.

Die Verantwortung ist also auf mehrere Schultern verteilt.

Eine alte Idee

Die Idee stammt aus dem Jahr 2009.

Damals schlug die Regierung ein automatisches Metronetz von rund 130 Kilometern vor.

Ein Gesetz von 2010 schuf die Gesellschaft für den Bau.

Aus dem ersten Plan wurde über die Jahre das heutige, noch größere Projekt.

Warum Paris das Netz braucht

Das alte Pariser Metronetz endet weitgehend an den Stadtgrenzen.

Viele Vororte waren untereinander schlecht verbunden.

Wer von einem Vorort zum nächsten wollte, musste oft ins Zentrum und zurück.

Der Grand Paris Express soll diese Lücke schließen.

Kosten und Verzögerungen

Wie bei vielen Großprojekten stiegen die Kosten im Lauf der Zeit deutlich.

Auch der Zeitplan verschob sich mehrfach nach hinten.

Einzelne Abschnitte, die früher geplant waren, kommen erst Jahre später.

So ist etwa ein wichtiger Südabschnitt erst für 2027 vorgesehen.

200 Kilometer im Vergleich

Rund 200 Kilometer neue Strecke sind eine gewaltige Zahl.

Das ist mehr, als manche komplette U-Bahn-Netze überhaupt messen.

Die fahrerlose Doha Metro in Katar kommt auf rund 76 Kilometer.

Der Grand Paris Express fügt also fast das Dreifache davon neu hinzu.

Zwei Millionen Fahrgäste am Tag

Für die fertigen Linien werden rund 2 Millionen Fahrten pro Tag erwartet.

Das soll die bestehenden, oft überfüllten Linien entlasten.

Auch die Straßen der Region sollen dadurch leerer werden.

Ob die Erwartung eintrifft, zeigt sich erst im vollen Betrieb.

Vom Plan zum Betrieb

Zwischen erster Idee und erster Fahrt lagen rund 15 Jahre.

Jahrelang wurde geplant, genehmigt und gebohrt.

2024 fuhren die ersten Fahrgäste auf den neuen Abschnitten.

Der Rest des Netzes entsteht Schritt für Schritt.

Was die Zahl im Alltag bedeutet

Für die Menschen in der Region bedeuten 200 Kilometer neue Strecke ganz neue Wege.

Fahrten zwischen Vororten werden kürzer und einfacher.

Weil die Züge automatisch fahren, kommen sie dicht getaktet.

Die 200 Kilometer sind damit ein Versprechen auf ein enger vernetztes Paris.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wie lang wird der Grand Paris Express?
Geplant sind rund 200 Kilometer neue Strecke mit 68 Stationen.
Wie viele neue Linien entstehen?
Es sind vier neue Metrolinien sowie Verlängerungen der bestehenden Linien 11 und 14.
Fahren die neuen Linien ohne Fahrer?
Ja, die neuen Linien sind für den vollautomatischen, fahrerlosen Betrieb ausgelegt.
Seit wann fahren erste Abschnitte?
Die ersten neuen Abschnitte gingen im Juni 2024 mit den Verlängerungen der Linie 14 in Betrieb.
Wann soll alles fertig sein?
Die Eröffnung läuft in Etappen und soll sich bis etwa 2031 hinziehen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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