Zahlen, bitte!
„Bitte einsteigen zur ersten Schnellfahrstrecke, die je gebaut wurde.“
Wie lang ist die Tokaido-Shinkansen?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Tokaido-Shinkansen misst 515,4 Kilometer zwischen Tokio und Shin-Osaka. Sie ging 1964 in Betrieb und war die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke der Welt.
Als in Japan 1964 der erste Schnellzug losfuhr, begann ein neues Zeitalter der Eisenbahn.
Die Strecke dafür trägt den Namen einer alten Fernstraße.
Ihre Länge lässt sich genau angeben.

Die wichtigsten Zahlen
515,4 km
Streckenlänge
Tokio–Shin-Osaka
1964
Eröffnung
vor den Olympischen Spielen
210 km/h
frühe Höchstgeschwindigkeit
ab 1965
Aus anfangs 200 Kilometern pro Stunde wurden über die Jahre deutlich höhere Geschwindigkeiten.
Die erste Schnellfahrstrecke der Welt
Die Tokaido-Shinkansen ist eine 515,4 Kilometer lange, normalspurige Schnellfahrstrecke in Japan.
Sie verbindet die Bahnhöfe Tokio und Shin-Osaka miteinander.
Betrieben wird sie von der Bahngesellschaft JR Central.
Bei ihrer Eröffnung war sie die erste Strecke ihrer Art auf der Welt.

Benannt nach einer alten Straße
Der Name Tokaido bezieht sich auf eine historische Fernstraße entlang der Ostküste.
Über Jahrhunderte war dieser Weg eine der wichtigsten Verbindungen im Land.
Die neue Bahnstrecke folgte grob demselben Korridor.
So verband der Name die Vergangenheit mit der Zukunft.
Gut zu wissen
Die Strecke wird bis heute laufend modernisiert, um Tempo und Sicherheit zu erhöhen.
Neuere Züge fahren schneller und leiser als die ersten Modelle von 1964.
Eröffnung im Olympiajahr
Die Strecke ging im Oktober 1964 in Betrieb.
Wenige Tage später begannen die Olympischen Sommerspiele in Tokio.
Die Bahn wurde damit zum Aushängeschild des modernen Japan.
Die Welt schaute auf den schnellen weißen Zug.
Von 200 auf über 270 Kilometer pro Stunde
Zu Beginn fuhren die Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde.
Ab Oktober 1965 wurde das Tempo auf 210 Kilometer pro Stunde angehoben.
Später kamen schnellere Baureihen zum Einsatz.
Mit der Baureihe 300 stieg die Höchstgeschwindigkeit auf 270 Kilometer pro Stunde.
Der Anfang eines ganzen Netzes
Die Tokaido-Shinkansen blieb nicht allein.
Im März 1972 wurde das Netz mit der Sanyo-Shinkansen bis Okayama verlängert.
1975 erreichte es die Stadt Hakata.
Aus einer Strecke wurde so ein weit verzweigtes Hochgeschwindigkeitsnetz.
Warum Normalspur
Japans ältere Bahnen fuhren auf schmaler Spur.
Für die Schnellfahrstrecke wählte man dagegen die Normalspur von 1.435 Millimetern.
Die breitere Spur erlaubt höhere Geschwindigkeiten und ruhigeren Lauf.
Damit war die Shinkansen von Anfang an ein eigenes System.
Takt wie am Fließband
Auf der Strecke verkehren die Züge in dichter Folge.
In Stoßzeiten fährt oft nur wenige Minuten nach dem einen Zug schon der nächste.
Diese Taktdichte macht die Verbindung besonders leistungsfähig.
Sie zählt zu den meistbefahrenen Schnellfahrstrecken überhaupt.
Pünktlich auf die Sekunde
Die japanischen Schnellzüge sind für ihre Pünktlichkeit berühmt.
Verspätungen werden dort eher in Sekunden gemessen als in Minuten.
Ein dichtes Netz aus Signalen und Technik hält den Takt.
Die Strecke gilt als Musterbeispiel für zuverlässigen Bahnverkehr.
Vorbild für die Welt
Der Erfolg der Tokaido-Shinkansen strahlte weit aus.
Andere Länder bauten nach diesem Vorbild eigene Schnellfahrstrecken.
Frankreich, Deutschland und Spanien folgten mit eigenen Systemen.
Der Anfang aber liegt in Japan.
Was die Länge bedeutet
515 Kilometer entsprechen etwa der Entfernung von Hamburg nach Frankfurt am Main.
Diese Strecke legt der Schnellzug in gut zweieinhalb Stunden zurück.
Vor der Shinkansen dauerte dieselbe Reise ein Vielfaches.
Die Zahl steht damit für einen echten Sprung nach vorn.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
