Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Bahn führt Sie über die Hohen Tauern vom Salzburger Land nach Kärnten.“
Wie lang ist die Tauernbahn?
→ Eine Gebirgsbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Tauernbahn ist 79 Kilometer lang und verbindet Schwarzach-St. Veit im Salzburger Land mit Spittal-Millstättersee in Kärnten. Als klassische Gebirgsbahn überwindet sie die Hohen Tauern mit Steigungen von bis zu 30 Promille. Den Gebirgskamm durchquert sie im langen Tauerntunnel.
Mitten durch die Hohen Tauern führt eine der wichtigsten Alpenbahnen Österreichs.
Sie verbindet das Salzburger Land mit Kärnten über einen hohen Gebirgskamm.
Ihre Länge zeigt, welche Entfernung sie durch die Berge überwindet.

Die wichtigsten Zahlen
79 km
Länge der Strecke
Schwarzach-St. Veit bis Spittal
30 ‰
maximale Steigung
als klassische Gebirgsbahn
8371 m
Tauerntunnel
durchquert den Gebirgskamm
Hohe Tauern
überwundenes Gebirge
zentrale Alpenkette
Gasteinertal
erschlossene Region
bekannt für seine Kurorte
ÖBB
Betreiber
Teil einer Nord-Süd-Magistrale
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Tauernbahn“. Länge, Steigung und Tunnellänge stammen aus dem Artikel, weitere Angaben sind gerundet.
Die große Zahl
Die Tauernbahn ist 79 Kilometer lang.
Sie verbindet Schwarzach-St. Veit mit Spittal-Millstättersee.
Dazwischen liegt der mächtige Kamm der Hohen Tauern.
Für eine Gebirgsbahn ist das eine beträchtliche Länge.

Über die Hohen Tauern
Die Strecke quert die zentrale Alpenkette der Hohen Tauern.
Sie verbindet das Salzburger Land mit Kärnten.
Damit überwindet sie eine der großen Barrieren der Alpen.
Das macht sie zu einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung.
Gut zu wissen
Die Tauernbahn ist 79 Kilometer lang, verbindet Schwarzach-St. Veit im Salzburger Land mit Spittal-Millstättersee in Kärnten und überwindet die Hohen Tauern mit bis zu 30 Promille Steigung.
Den Gebirgskamm durchquert sie im 8371 Meter langen Tauerntunnel, an dem auch eine Autoverladung durch den Berg angeboten wird.
Steil hinauf und hinab
Als klassische Gebirgsbahn hat die Strecke starke Steigungen.
Bis zu 30 Promille muss die Bahn bewältigen.
Das bedeutet dreißig Meter Anstieg auf einem Kilometer.
Die Züge müssen sich die Berge regelrecht hinaufarbeiten.
Durch den Tauerntunnel
Den Gebirgskamm selbst durchquert die Bahn im Tauerntunnel.
Dieser Tunnel ist 8371 Meter lang.
Ohne ihn wäre die Querung der Hohen Tauern kaum möglich.
Er ist das Herzstück der gesamten Strecke.
Erschließung des Gasteinertals
Auf ihrem Weg erschließt die Bahn das Gasteinertal.
Dieses Tal ist für seine Kurorte und Thermen bekannt.
Viele Gäste erreichen die Region bequem mit der Bahn.
So dient die Strecke auch dem Tourismus.
Eine Magistrale durch die Alpen
Die Tauernbahn ist Teil einer wichtigen Nord-Süd-Magistrale.
Über sie laufen Fern- und Güterzüge zwischen Nord und Süd.
Sie verbindet das Netz Österreichs über die Alpen hinweg.
Damit hat sie weit über die Region hinaus Bedeutung.
Ein Meisterwerk der Technik
Der Bau durch das Hochgebirge war eine große Leistung.
Viele Tunnel, Brücken und Kehren waren nötig.
Die Trasse musste sich dem schwierigen Gelände anpassen.
Bis heute gilt die Strecke als Beispiel des Gebirgsbahnbaus.
Autos reisen mit
Am Tauerntunnel gibt es eine Autoverladung.
Fahrzeuge werden auf Waggons durch den Berg gebracht.
So sparen sich Reisende den weiten Weg um das Gebirge.
Diese Verladung ist ein bekanntes Angebot der Strecke.
Für Alltag und Fernverkehr
Im Nahverkehr bringt die Bahn Menschen zur Arbeit und zur Schule.
Im Fernverkehr verbindet sie weit entfernte Städte.
Güterzüge nutzen die Strecke für den Transit durch die Alpen.
So trägt die Tauernbahn viele Aufgaben zugleich.
Zum Vergleich
79 Kilometer klingen nach einer kurzen Strecke.
Durch ein Hochgebirge sind sie jedoch eine enorme Leistung.
Jeder Kilometer wurde den Bergen mühsam abgerungen.
Darin unterscheidet sich eine Gebirgsbahn von einer Flachlandstrecke.
Was die Zahl bedeutet
79 Kilometer führen über einen der großen Alpenkämme.
Sie verbinden zwei österreichische Bundesländer miteinander.
Aus einer natürlichen Barriere wurde ein befahrbarer Weg.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: 79 Kilometer über die Hohen Tauern.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
