Zahlen, bitte!
„Bitte einsteigen zur Bergfahrt von Territet hinauf nach Glion.“
Wie lang ist die Standseilbahn Territet–Glion?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Standseilbahn Territet–Glion ist 640 Meter lang. Auf dieser kurzen Strecke überwindet sie 301 Höhenmeter.
Die Standseilbahn Territet–Glion liegt oberhalb des Genfersees.
Sie bringt Fahrgäste von Territet hinauf nach Glion.
Viele fragen sich, wie lang diese steile Bahn ist.

Die wichtigsten Zahlen
640 m
Streckenlänge
Territet bis Glion
301 m
Höhenunterschied
auf kurzer Strecke
1883
Eröffnung
am 20. August
Die Standseilbahn Territet–Glion ist 640 Meter lang und überwindet dabei 301 Höhenmeter.
Die kurze Antwort
Die Standseilbahn Territet–Glion ist 640 Meter lang.
Auf dieser kurzen Strecke überwindet sie 301 Höhenmeter.
Sie verbindet Territet am Genfersee mit dem höher gelegenen Glion.
Die Bahn fährt auf Meterspur.
Die Zahl 640 beschreibt die Länge der Strecke.

Was die Zahl bedeutet
640 Meter sind für eine Bahn eine sehr kurze Strecke.
Trotzdem klettert die Bahn steil den Hang hinauf.
Länge und Höhenunterschied stehen in einem auffälligen Verhältnis.
Auf wenig Strecke wird viel Höhe gewonnen.
Das macht die Bahn zu einer echten Bergbahn.
Gut zu wissen
Die Bahn war bei ihrer Eröffnung 1883 nach einer Bahn am Vesuv die zweitsteilste Standseilbahn der Welt.
In Glion schließt eine Zahnradbahn in Richtung Rochers-de-Naye an.
Der Höhenunterschied
Zwischen Tal- und Bergstation liegen 301 Höhenmeter.
Das ist fast die Hälfte der Streckenlänge.
Solche Werte erreicht nur eine steile Bahn.
Zu Fuß wäre der Aufstieg mühsam.
Die Bahn nimmt den Fahrgästen diese Höhe ab.
Wie steil sie fährt
Die größte Neigung beträgt 570 Promille.
Das entspricht einer Steigung von 57 Prozent.
Auf hundert Meter waagerecht geht es 57 Meter nach oben.
Solche Werte sind für eine Standseilbahn typisch.
Ein normaler Zug könnte diese Steigung nicht bewältigen.
Wie eine Standseilbahn funktioniert
Eine Standseilbahn hat meist zwei Wagen an einem Seil.
Fährt der eine Wagen hinauf, fährt der andere hinab.
So gleichen sich die Gewichte zum Teil aus.
Das Seil läuft oben über eine große Rolle.
Dieses Prinzip macht steile Strecken möglich.
Eine Wasserballastbahn
Die Bahn war bei ihrer Eröffnung eine Wasserballastbahn.
Der obere Wagen wurde mit Wasser beschwert.
Durch sein Gewicht zog er den unteren Wagen hinauf.
An der Bergstation ließ man das Wasser wieder ab.
So fuhr die Bahn lange ganz ohne Motor.
Wann sie eröffnet wurde
Die Bahn wurde am 20. August 1883 eröffnet.
Sie war nach der Giessbachbahn die zweite Wasserballastbahn der Schweiz.
Damit gehört sie zu den frühen Bergbahnen des Landes.
Schon damals lockte die Aussicht viele Gäste.
Die Bahn ist ein Stück Pioniergeschichte.
Ein früher Steilheitsrekord
Bei der Eröffnung galt die Bahn als besonders steil.
Nur eine Bahn am Vesuv war damals noch steiler.
So war Territet–Glion die zweitsteilste Standseilbahn der Welt.
Das zeigt, wie mutig der Bau für die Zeit war.
Steile Bahnen waren ein technisches Wagnis.
Umbau und Technik
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten änderte sich der Betrieb.
Seit 1975 fährt die Bahn mit neuen Wagen vollautomatisch.
Die alte Wasserballasttechnik wurde dabei abgelöst.
Die Modernisierung hielt die Bahn in Betrieb.
So verbindet sie Geschichte und moderne Technik.
Eine Zwischenstation
Im Jahr 2009 kam eine Zwischenhaltestelle hinzu.
Sie trägt den Namen Collonge.
Damit hält die Bahn nun auch auf halber Höhe.
Fahrgäste können so unterwegs ein- und aussteigen.
Die kurze Strecke erhielt dadurch einen neuen Halt.
Wo sie fährt
Die Talstation liegt in Territet direkt am Genfersee.
Die Bergstation befindet sich im Ort Glion.
Betrieben wird die Bahn von den Transports Montreux–Vevey–Riviera.
In Glion schließt eine Zahnradbahn Richtung Rochers-de-Naye an.
So lässt sich die Bergfahrt noch weiter fortsetzen.
Vergleich mit anderen Bahnen
Die benachbarte Standseilbahn Les Avants–Sonloup ist mit 530 Metern noch kürzer.
Beide Bahnen liegen in der Region über dem Genfersee.
Standseilbahnen sind fast immer kurz und steil.
Ihre Stärke liegt im schnellen Höhengewinn.
Territet–Glion ist dafür ein gutes Beispiel.
Einordnung der Zahl
640 Meter klingen nach wenig, bedeuten aber viel Höhe.
Die Bahn verbindet den See mit dem Hang darüber.
Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1883 zurück.
Technik und Aussicht machen sie bis heute besonders.
Für die Region ist sie ein beliebtes Verkehrsmittel.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
