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Wie lang ist die Schnellstraßenbahn von Krywyj Rih?
→ Eine Schnellstraßenbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Schnellstraßenbahn von Krywyj Rih ist 17,7 Kilometer lang, davon rund sieben Kilometer unter der Erde. Sie wirkt wie eine Mischung aus Straßenbahn und U-Bahn.
In der ukrainischen Stadt Krywyj Rih fährt eine Straßenbahn tief unter die Erde.
An ihren Zugängen steht ein M wie bei einer U-Bahn.
Dieses besondere System hat eine klar benannte Länge.

Die wichtigsten Zahlen
17,7 km
Länge
Schnellstraßenbahn, auch Metro-Tram
~7 km
unterirdisch
rund 40 Prozent der Strecke
1986
eröffnet
am 26. Dezember
11
Stationen
Breitspur 1524 mm
Die 17,7 Kilometer sind die Länge der Schnellstraßenbahn; rund sieben Kilometer davon, also etwa 40 Prozent, verlaufen vollständig unter der Erde.
Straßenbahn oder U-Bahn?
Die Schnellstraßenbahn von Krywyj Rih ist ein Mittelding.
Sie nutzt Straßenbahnfahrzeuge, fährt aber in langen Tunneln wie eine U-Bahn.
Vermarktet wird sie als Metro-Tram.
An den Zugängen steht ein M, wie man es von U-Bahnen kennt.
Fachleute nennen solche Systeme auch Stadtbahn oder Prä-Metro.

Die genaue Länge
Die Schnellstraßenbahn ist 17,7 Kilometer lang.
Davon verlaufen rund sieben Kilometer vollständig unter der Erde.
Das sind etwa 40 Prozent der gesamten Strecke.
Auf der Länge liegen elf Stationen.
Der Rest der Strecke führt oberirdisch durch die Stadt.
Gut zu wissen
Die Schnellstraßenbahn von Krywyj Rih wird als Metro-Tram vermarktet und ist eine Mischung aus Straßenbahn und U-Bahn.
Von den 17,7 Kilometern verlaufen rund sieben, also etwa 40 Prozent, vollständig unter der Erde.
Warum ein solches System entstand
Krywyj Rih ist eine extrem langgestreckte Stadt im Süden der Ukraine.
Ihre Stadtteile liegen weit auseinander.
Eine schnelle Verbindung quer durch die Stadt war dringend nötig.
In den 1970er Jahren begann deshalb der Bau der Schnellstraßenbahn.
Sie sollte eine günstigere Alternative zur klassischen U-Bahn sein.
Eröffnet im Jahr 1986
Am 26. Dezember 1986 ging die Schnellstraßenbahn in Betrieb.
Damals gehörte die Ukraine noch zur Sowjetunion.
Krywyj Rih und Wolgograd bekamen solche Systeme als Erste.
Sie galten als Vorstufe zu einer späteren U-Bahn.
Diese Umstellung blieb jedoch bis heute aus.
Rund 40 Prozent im Tunnel
Das Besondere ist der hohe Anteil an Tunnelstrecke.
Rund sieben der 17,7 Kilometer liegen unter der Erde.
Dort hat die Bahn eigene unterirdische Stationen.
An der Oberfläche fährt sie dagegen wie eine Straßenbahn.
Diese Mischung macht das System so ungewöhnlich.
Breitspur aus Sowjetzeiten
Die Schnellstraßenbahn fährt in russischer Breitspur.
Die Schienen liegen 1524 Millimeter auseinander.
Das ist breiter als die in Europa übliche Normalspur.
Diese Spur war in der ganzen Sowjetunion Standard.
Sie prägt bis heute viele Bahnen in der Region.
Elf Stationen auf der Strecke
Auf den 17,7 Kilometern liegen elf Stationen.
Eine weitere Station wurde aufgegeben.
Zwei Linien mit mehreren Routen bedienen die Strecke.
Die unterirdischen Stationen ähneln kleinen U-Bahnhöfen.
So wirkt die Fahrt streckenweise wie in einer echten Metro.
Die lange Stadt an der Schiene
Krywyj Rih gilt als eine der am längsten gestreckten Städte Europas.
Vom einen Ende zum anderen sind es viele Kilometer.
Eine schnelle Bahn ist in einer solchen Stadt besonders wertvoll.
Die Schnellstraßenbahn verkürzt die langen Wege erheblich.
Sie verbindet Wohngebiete mit den großen Industrieanlagen.
Neben der klassischen Straßenbahn
Krywyj Rih besitzt außerdem ein normales Straßenbahnnetz.
Dieses fährt seit 1935 durch die Stadt.
Die Schnellstraßenbahn kam erst später als schnelle Ergänzung hinzu.
Beide Systeme nutzen dieselbe Breitspur.
Zusammen bilden sie das Rückgrat des Nahverkehrs.
Was die Länge bedeutet
Mit 17,7 Kilometern ist die Schnellstraßenbahn kürzer als eine große U-Bahn.
Für eine einzelne schnelle Achse ist das aber ordentlich.
Entscheidend ist, dass sie die lange Stadt in der Mitte durchschneidet.
So spart sie den Fahrgästen viel Zeit.
Die Länge passt genau zur Form der Stadt.
Ein seltenes System
Reine Metro-Trams dieser Art sind weltweit selten.
In der Ukraine ist Krywyj Rih dafür das bekannteste Beispiel.
Ähnliche Systeme gibt es nur in wenigen Städten.
Sie verbinden die Vorteile von Tram und U-Bahn.
Das macht die Schnellstraßenbahn für Fachleute besonders interessant.
Wagen aus dem Osten
Auf der Schnellstraßenbahn fuhren lange Wagen aus sowjetischer Produktion.
Dazu zählten Typen, die in vielen Städten des Ostens verbreitet waren.
Die breite Spur passt zu diesen Fahrzeugen.
Über die Jahre kamen auch umgebaute und neuere Wagen hinzu.
So fährt heute eine gemischte Flotte durch die Tunnel.
Die Technik erzählt von der langen Geschichte des Systems.
Was die 17,7 Kilometer bedeuten
Die Zahl 17,7 Kilometer steht für eine ungewöhnliche Bahn.
Sie ist halb Straßenbahn, halb U-Bahn.
Rund 40 Prozent der Strecke verlaufen im Tunnel.
Seit 1986 verbindet sie die langgestreckte Stadt.
Krywyj Rih zeigt, wie erfinderisch der Nahverkehr sein kann.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
