Wie lang ist die Dampfbahn Furka-Bergstrecke?

Zahlen, bitte!

„Mit Dampf und Zahnrad klettert die Furka-Bergstrecke im Sommer über den Alpenpass.“

Wie lang ist die Dampfbahn Furka-Bergstrecke?

→ Eine Gebirgsbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke ist rund 18 Kilometer lang und führt von Realp nach Oberwald. Ihr höchster Punkt liegt auf 2160 Metern über dem Meer.

Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke ist eine meterspurige Zahnradbahn in den Schweizer Alpen.

Sie führt von Realp im Kanton Uri durch einen Tunnel unter dem Furkapass nach Oberwald im Wallis.

Betrieben wird sie von einem gemeinnützigen Verein, vor allem mit ehrenamtlichen Helfern.

DFB HG 3 4 Gletsch
Foto: Kabelleger, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

rund 18 km

Strecke Realp–Oberwald

Zahnradbahn, Meterspur

2160 m

höchster Punkt

Station Furka

118 ‰

größte Steigung

System Abt

Der Scheiteltunnel unter dem Furkapass ist 1874 Meter lang.

Die kurze Antwort

Die ganze Strecke zwischen Realp und Oberwald ist rund 18 Kilometer lang.

Sie ist meterspurig und überwindet die großen Steigungen mit einer Zahnstange.

Ihr höchster Punkt liegt bei der Station Furka auf 2160 Metern über dem Meer.

Im Sommer verkehren dort wieder Dampfzüge.

Dampfbahn Furka Bergstrecke Oberwald Gletsch 02
Foto: Martingarten, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Über den Furkapass

Die Bahn verbindet den Kanton Uri mit dem Kanton Wallis.

Dazu quert sie den Furkapass in einem Scheiteltunnel.

Von Realp steigt sie hinauf zur Passhöhe und fällt dann ins Rhonetal ab.

Unterwegs liegt die berühmte Station Gletsch.

Gut zu wissen

Die Station Furka auf 2160 Metern ist der höchste Punkt der Strecke.

Bei Oberwald trifft die Bergstrecke wieder auf die Matterhorn-Gotthard-Bahn.

Rund 18 Kilometer über die Alpen

Realp liegt auf 1538 Metern über dem Meer.

Von dort steigt die Bahn zum Kulminationspunkt bei der Station Furka auf 2160 Meter.

Danach geht es über Gletsch auf 1757 Metern hinab.

Oberwald auf 1366 Metern bildet das andere Ende der rund 18 Kilometer langen Strecke.

Der Scheiteltunnel

Unter der Passhöhe führt der Scheiteltunnel durch den Berg.

Er ist 1874 Meter lang.

In ihm kommt die Bahn ohne Zahnstange aus.

Mit einem Gefälle von 35 Promille wechselt sie dort ins Rhonetal.

Steigung bis 118 Promille

In den steilsten Abschnitten greift ein Zahnrad in eine Zahnstange.

Dort erreicht die Bahn Steigungen von bis zu 118 Promille.

Verwendet wird das Zahnstangensystem Abt.

In den flacheren Abschnitten fährt die Bahn allein über die Reibung der Räder.

Zahnrad statt Reibung allein

Eine normale Bahn würde an solchen Steigungen durchdrehen.

Deshalb greift bei einer Zahnradbahn ein Zahnrad in eine Zahnstange im Gleis.

So kann der Zug sicher steigen und bremsen.

Gerade im Hochgebirge ist diese Technik unverzichtbar.

Der Bau ab 1911

Den Bau der Zahnradstrecke begann 1911 die Brig-Furka-Disentis-Bahn.

1915 musste er wegen des Ersten Weltkriegs eingestellt werden.

Finanzielle und technische Probleme kamen hinzu.

1923 ging die Gesellschaft in Konkurs.

Die Furka-Oberalp-Bahn

Ab 1924 übernahm die neu gegründete Furka-Oberalp-Bahn die Strecke.

1942 wurde die Bahn mit einer Oberleitung elektrifiziert.

Bis 1981 war die Bergstrecke Teil dieser durchgehenden Alpenbahn.

Sie verband Brig über die Furka mit Andermatt und Disentis.

Das Ende der Bergstrecke

Ab 1973 wurde der Furka-Basistunnel gebaut.

Er sollte den Verkehr ganzjährig und wettersicher führen.

Damit war das Betriebsende der hohen Bergstrecke absehbar.

1981 verlor die Strecke über den Pass ihre Aufgabe.

Ein Verein baut zurück

Die aufgegebene Bergstrecke drohte zu verschwinden.

Ein Verein setzte sich den Wiederaufbau zum Ziel.

Heute betreibt die gemeinnützige DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG die Strecke.

Viele Arbeiten leisten freiwillige Helfer unentgeltlich.

Dampf im Sommer

In der schneefreien Zeit verkehren wieder Dampfzüge über die Furka.

Die Fahrt führt durch eine hochalpine Landschaft.

Der Blick reicht über Gletscher, Pässe und Täler.

Für viele Gäste ist die Strecke ein Höhepunkt der Alpen.

Die Zahlen im Vergleich

Rund 18 Kilometer und 2160 Meter Höhe machen die Strecke zu einer echten Hochgebirgsbahn.

Die Steigung von 118 Promille gehört zu den großen Werten im Zahnradbetrieb.

Zahlen wie diese zeigen die Leistung der Erbauer und Erhalter.

Sie erklären zugleich den Aufwand des Wiederaufbaus.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Dampfbahn Furka-Bergstrecke?
Die Strecke von Realp nach Oberwald ist rund 18 Kilometer lang.
Wie hoch liegt der höchste Punkt?
Der höchste Punkt liegt bei der Station Furka auf 2160 Metern über dem Meer.
Wie steil ist die Bahn?
In den Zahnstangenabschnitten erreicht sie Steigungen von bis zu 118 Promille nach dem System Abt.
Warum wurde die Bergstrecke aufgegeben?
Mit dem ab 1973 gebauten Furka-Basistunnel verlor die hohe Bergstrecke 1981 ihre Aufgabe.
Wer betreibt die Bahn heute?
Die gemeinnützige DFB-Dampfbahn-Furka-Bergstrecke AG betreibt sie, vor allem mit ehrenamtlichen Helfern.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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