Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieses Schmalspurnetz misst dreihundertvierundachtzig Kilometer und schlängelt sich durch die Bündner Alpen.“
Wie lang ist das Netz der Rhätischen Bahn?
→ Ein Netz in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die Rhätische Bahn verfügt über ein meterspuriges Schmalspurnetz von rund 384 Kilometern, überwiegend im Schweizer Kanton Graubünden. Ein kleiner Teil reicht bis nach Italien, und in Disentis schließt es an das Netz der Matterhorn-Gotthard-Bahn an.
Durch die Bündner Alpen zieht sich ein Netz schmaler Gleise, das ganze Täler verbindet.
Die Rhätische Bahn erschließt eine der wildesten Bergregionen Europas.
Ihre Streckenlänge zeigt, wie weit dieses schmalspurige Netz reicht.

Die wichtigsten Zahlen
384 km
Streckennetz
meterspurig
Graubünden
Hauptgebiet
kleiner Teil in Italien
Landquart–Davos
erste Strecke
Ursprung des Netzes
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zur Rhätischen Bahn; Angaben zur Netzlänge aus dem Artikeltext.
Die Länge in einer Zahl
Die Rhätische Bahn betreibt ein meterspuriges Schmalspurnetz von rund 384 Kilometern.
Es liegt überwiegend im Kanton Graubünden im Osten der Schweiz.
Ein kleiner Teil reicht über die Grenze bis nach Italien.
Damit ist es eines der größten Schmalspurnetze der Alpen.

Schmale Spur für enge Täler
Die Gleise stehen nur einen Meter auseinander, deutlich enger als bei der Normalspur.
Diese Schmalspur erlaubt engere Kurven und passt besser in enge Bergtäler.
So kann die Bahn Hänge erklimmen, an denen breitere Gleise scheitern würden.
Die Spurweite ist ein Schlüssel zum weiten Netz in den Bergen.
Gut zu wissen
Das Netz der Rhätischen Bahn ist meterspurig, die Gleise stehen also nur einen Meter auseinander; das erlaubt engere Kurven in den Bergen.
In Disentis/Mustér schließt es an das ebenfalls meterspurige Netz der Matterhorn-Gotthard-Bahn an.
Anschluss an die Nachbarbahn
In Disentis trifft das Netz auf die ebenfalls meterspurige Matterhorn-Gotthard-Bahn.
Beide Netze zusammen erschließen große Teile der Alpen.
Über diesen Anschluss verkehrt auch der berühmte Glacier-Express.
So reicht die Reise weit über das eigene Netz der Rhätischen Bahn hinaus.
Der Ursprung des Netzes
Die erste Strecke führte von Landquart nach Davos.
Sie war der Anfang, aus dem das heutige Netz wuchs.
Nach und nach kamen immer neue Täler und Orte hinzu.
So entstand über die Jahrzehnte das Netz von 384 Kilometern.
Berühmte Strecken
Zu den bekanntesten Abschnitten zählen die Albula- und die Berninastrecke.
Diese Linien führen über kühne Viadukte und durch enge Kehrtunnel.
Für ihre Landschaft und Technik zählen sie zum UNESCO-Welterbe.
Sie machen die Rhätische Bahn weit über die Schweiz hinaus bekannt.
Viadukte und Tunnel
Ein Bergnetz kommt nicht ohne kühne Bauwerke aus.
Hohe Viadukte überspannen tiefe Schluchten, Tunnel durchqueren ganze Bergrücken.
Das berühmte Landwasserviadukt gehört zu den meistfotografierten Bahnbauten der Welt.
Solche Bauwerke machen die 384 Kilometer erst möglich.
Was die Länge bedeutet
384 Kilometer klingen für ein Bergnetz zunächst überschaubar.
Doch in den Alpen bedeutet jeder Kilometer aufwendige Bauwerke und starke Steigungen.
Die Bahn verbindet Orte, die sonst nur über lange Straßen erreichbar wären.
So hält sie ganze Talschaften am Verkehr.
Eine Bahn für den Alltag
Die Rhätische Bahn ist nicht nur für Touristen da.
Sie bringt Einheimische zur Arbeit, zur Schule und zum Einkauf.
Güter und Post rollen ebenfalls über die schmalen Gleise.
So ist das Netz das Rückgrat des Verkehrs in Graubünden.
Eine Zahl voller Berge
Hinter den 384 Kilometern stehen unzählige Kurven, Brücken und Tunnel.
Die Zahl erzählt von einer Bahn, die sich den Alpen anpasst.
Sie verbindet nüchterne Technik mit einer der schönsten Landschaften Europas.
So wird aus einer Streckenlänge ein Stück Alpengeschichte.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
