Zahlen, bitte!
„Mit 17 Linien und über 600 Kilometern zählt die Shenzhen Metro zu den größten U-Bahnen der Welt.“
Wie lang ist das Netz der Metro Shenzhen?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Shenzhen Metro bringt es auf über 600 Kilometer Länge. Dazu gehören 17 Linien in der südchinesischen Millionenstadt.
Die Shenzhen Metro ist die U-Bahn der südchinesischen Stadt Shenzhen in der Provinz Guangdong.
Wer nach der Länge ihres Netzes fragt, stößt auf eine der größten U-Bahnen der Welt.
Dabei fuhr der erste Zug erst im Jahr 2004.

Die wichtigsten Zahlen
über 600 km
Länge des Netzes
17 Linien
über 300
Stationen
Stand Ende 2022
2004
Eröffnung
achte U-Bahn-Stadt Chinas
Das Netz der Shenzhen Metro umfasst 17 Linien und über 600 Kilometer Streckenlänge.
Die kurze Antwort
Das Netz der Shenzhen Metro umfasst nach Angaben der deutschsprachigen Wikipedia 17 Linien.
Zusammen bringen sie es auf über 600 Kilometer Streckenlänge.
Damit gehört das Netz zu den größten U-Bahn-Netzen weltweit.
Ende 2022 waren bereits über 300 Stationen in Betrieb.

Eröffnung im Jahr 2004
Die Shenzhen Metro wurde am 28. Dezember 2004 eröffnet.
Shenzhen war damit die achte Stadt Chinas mit einer eigenen U-Bahn.
Vor ihr hatten unter anderem Peking, Shanghai und Guangzhou ihre Netze gebaut.
Für eine so junge U-Bahn ist das heutige Netz erstaunlich groß.
Gut zu wissen
Shenzhen baute sein Netz in rund zwei Jahrzehnten von 21,5 auf über 600 Kilometer aus, was zu den schnellsten Ausbauten der Welt zählt.
Der langfristige Plan sieht 20 Linien und 753 Kilometer vor, sodass das Netz noch weiter wachsen dürfte.
Die erste Phase
In ihrer ersten Phase umfasste das System nur zwei Linien.
Die Linie 1 hatte fünfzehn Stationen, die Linie 4 fünf Stationen.
Zusammen kamen beide auf 21,5 Kilometer Streckenlänge.
Beide Linien kreuzten sich in der Mitte der Stadt.
Rasantes Wachstum
Von diesen 21,5 Kilometern wuchs das Netz in wenigen Jahren auf über 600 Kilometer.
Kaum eine andere U-Bahn der Welt ist so schnell gewachsen.
Shenzhen baute Linie um Linie in hohem Tempo.
Das Netz vervielfachte sich innerhalb von rund zwei Jahrzehnten.
Über 300 Stationen
Zum Jahresende 2022 waren über 300 Stationen in Betrieb.
Damit erreichen die Züge fast alle Teile der Millionenstadt.
Viele Linien kreuzen sich an großen Umsteigebahnhöfen.
So entsteht ein engmaschiges Netz unter der ganzen Stadt.
Eines der größten Netze der Welt
Mit über 600 Kilometern spielt Shenzhen in der obersten Liga der U-Bahnen.
Nur wenige Städte haben ein noch längeres Netz.
Dazu gehören andere chinesische Metropolen wie Shanghai und Peking.
Shenzhen zeigt, wie stark China in den Nahverkehr investiert.
Die Pläne für die Zukunft
Der langfristige Plan sieht sogar 20 Linien vor.
Diese sollen zusammen 753 Kilometer lang werden.
Ziel war, dass schon 2025 ein großer Teil aller Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird.
Fast die Hälfte davon sollte auf schienengebundene Verkehrsmittel entfallen.
Shenzhen, eine Stadt in Südchina
Shenzhen liegt in der südchinesischen Provinz Guangdong.
Die Stadt gehört zu den großen Wirtschaftszentren des Landes.
Ihr schnelles Wachstum spiegelt sich im Ausbau der U-Bahn wider.
Das Netz musste mit der Stadt Schritt halten.
Warum so schnell gebaut wurde
Ein Ziel des Ausbaus war, den Verkehr stärker auf die Schiene zu verlagern.
Weniger Autos auf den Straßen bedeuten weniger Staus und saubere Luft.
Deshalb setzte Shenzhen konsequent auf die U-Bahn.
Das erklärt das außergewöhnliche Bautempo.
Einordnung der Zahlen
Über 600 Kilometer sind mehr als das Zehnfache der ersten Phase.
Ein europäisches Netz dieser Größe gibt es praktisch nicht.
Selbst große Hauptstädte bleiben meist deutlich darunter.
Shenzhen gehört damit zur Weltspitze.
Was die Länge für Fahrgäste bedeutet
Ein Netz von über 600 Kilometern deckt nahezu jedes Ziel in der Stadt ab.
Mit über 300 Stationen liegt fast jede Adresse in der Nähe einer U-Bahn.
Die vielen Linien lassen sich an zahlreichen Knoten verbinden.
So wird aus der enormen Länge ein sehr dichtes Verkehrsnetz.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
