Zahlen, bitte!
„Steigen Sie oben ein: Auf rund 30 Kilometern Gleis fahren in Hongkong seit 1904 ausschließlich doppelstöckige Straßenbahnen.“
Wie lang ist das Netz der Hongkong Tramways?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Netz der Hongkong Tramways umfasst rund 30 Kilometer Gleis entlang der Nordküste der Insel Hongkong. Es ist die größte Straßenbahn der Welt, die nur mit doppelstöckigen Wagen fährt.
In Hongkong rollen Straßenbahnen durch die Häuserschluchten, die es so nur dort gibt.
Jeder ihrer Wagen hat zwei Stockwerke, vom ersten bis zum letzten.
Die wichtigste Zahl ist die Länge der Gleise entlang der Küste.

Die wichtigsten Zahlen
≈ 30 km
Gesamte Gleislänge
Hauptstrecke rund 13 km
165
Doppelstockwagen
größte Flotte dieser Art weltweit
1904
Betriebsbeginn
seit über 120 Jahren
Quelle: Wikipedia-Artikel zu Hong Kong Tramways. Gleislänge rund 30 Kilometer, Fahrgastzahl rund 180.000 am Tag, Stand 2015.
Die große Zahl
Das Netz der Hongkong Tramways umfasst rund 30 Kilometer Gleis.
Die durchgehende Hauptstrecke misst dabei etwa 13 Kilometer.
Sie verläuft von West nach Ost entlang der Nordküste der Insel Hongkong.
Dazu kommt eine kleine Schleife rund um die Rennbahn im Happy Valley.
Auf diesem schmalen Band drängt sich ein großer Teil der Stadt.
Die Zahl 30 steht für eine der eigenwilligsten Straßenbahnen der Welt.

Nur Doppelstockwagen
Jeder Wagen der Hongkong Tramways hat zwei Stockwerke.
Damit ist es die einzige Straßenbahn, die ausschließlich so fährt.
Sie besitzt die größte Flotte doppelstöckiger Straßenbahnen der Welt.
Im Jahr 2021 wurde das sogar mit einem Guinness-Weltrekord bestätigt.
Oben sitzt man mit Blick über die Straße, unten steigt man ein und aus.
Dieses Bild gibt es in keiner anderen Stadt in dieser Form.
Gut zu wissen
Die Hongkong Tramways verfügen über rund 30 Kilometer Gleis entlang der Nordküste der Insel Hongkong; die durchgehende Hauptstrecke misst etwa 13 Kilometer, dazu kommt eine kleine Schleife im Happy Valley.
Mit rund 165 Wagen besitzt der Betrieb die größte reine Doppelstock-Straßenbahnflotte der Welt und hält dafür seit 2021 einen Guinness-Weltrekord; er ist seit 1904 in Betrieb und zählt rund 180.000 Fahrgäste am Tag.
Hundertfünfundsechzig Wagen
Für den Betrieb stehen rund 165 Doppelstockwagen bereit.
Sie sind schmal gebaut und passen so durch die engen Straßen.
Viele tragen bunte Werbung und leuchten im Straßenbild.
Die Wagen wirken alt, werden aber laufend erneuert.
So fährt eine große Flotte auf einem recht kurzen Netz.
Dicht hintereinander reihen sich die Bahnen auf der Hauptstrecke.
Sieben Linien, viele Haltestellen
Auf dem Netz verkehren sieben einander überlappende Linien.
Entlang der Strecke liegen rund 120 Haltestellen.
Darunter sind neun Endstellen an den Enden der Linien.
Die Haltestellen folgen oft im Abstand weniger Hundert Meter.
So hält die Bahn fast an jeder wichtigen Ecke der Küste.
Das macht sie zu einem sehr feinmaschigen Verkehrsmittel.
Seit 1904 in Betrieb
Die Hongkong Tramways nahmen 1904 ihren Betrieb auf.
Damit fahren sie seit über 120 Jahren durch die Stadt.
Schon damals ging es entlang der Nordküste der Insel.
Über die Jahrzehnte wuchs Hongkong rasant in die Höhe.
Die Bahn aber blieb am Boden und behielt ihre Spur.
So verbindet sie das alte und das neue Hongkong.
Das Ding Ding
Im Volksmund heißt die Bahn oft schlicht Ding Ding.
Der Name stammt vom hellen Klang ihrer Warnglocke.
Mit diesem Klingeln bahnt sie sich den Weg durch den Verkehr.
Für viele gehört das Geräusch fest zum Klang der Stadt.
Es warnt Fußgänger und kündigt die nahende Bahn an.
So trägt die Straßenbahn ihren Spitznamen durch ganz Hongkong.
Hunderttausende Fahrgäste
Jeden Tag nutzen viele Zehntausende Menschen die Bahn.
Nach Angaben aus dem Jahr 2015 waren es rund 180.000 am Tag.
Damit ist die kurze Strecke erstaunlich stark ausgelastet.
Die Fahrt gilt als eine der günstigsten der ganzen Stadt.
Gerade das macht die Bahn bei vielen Menschen beliebt.
Trotz U-Bahn und Bussen hält sich die alte Tram tapfer.
Schmal und gemächlich
Die Wagen sind eng, die Fahrt ist eher langsam.
Dafür führt die Bahn mitten durch die lebhaftesten Viertel.
Man sieht Märkte, Banken und Tempel direkt vom Oberdeck.
Wer es eilig hat, nimmt die schnelle U-Bahn unter der Erde.
Wer Zeit hat, genießt oben den Blick auf die Straße.
So hat die Tram ihre ganz eigene Rolle gefunden.
Die Schleife im Happy Valley
Am östlichen Teil des Netzes liegt die Schleife im Happy Valley.
Sie führt rund um die berühmte Pferderennbahn der Stadt.
Diese Schleife ist etwa 2,6 Kilometer lang.
An Renntagen bringt die Bahn viele Besucher heran.
Sonst ist es ein ruhiger Abschnitt zwischen Wohnhäusern.
So hat selbst das kleine Netz seine besonderen Ecken.
Ein Wahrzeichen Hongkongs
Die alte Straßenbahn gehört zum Bild von Hongkong.
Vor den Hochhäusern wirkt sie wie aus einer anderen Zeit.
Auf vielen Fotos der Stadt rollt eine Tram durchs Bild.
Für Besucher ist eine Fahrt ein günstiges Erlebnis.
Für die Stadt ist die Bahn ein Stück lebendige Geschichte.
So verbindet sie Alltag und Erinnerung in einem.
Was die Zahl bedeutet
Rund 30 Kilometer Gleis sind kein Rekord an Länge.
Besonders ist, was auf dieser kurzen Strecke fährt.
Nirgends sonst rollen nur doppelstöckige Straßenbahnen.
Auf engem Raum trägt die Bahn täglich Zehntausende.
Die Zahl steht so für Beständigkeit mitten im Wandel.
Genau das macht die Hongkong Tramways einzigartig.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
