Zahlen, bitte!
„Der Museumszug der Gurktalbahn steht in Treibach-Althofen bereit, bitte einsteigen und zurück ins Jahr 1898 reisen.“
Wie alt ist die Gurktalbahn?
→ Eine Museumsbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Gurktalbahn in Kärnten wurde im Jahr 1898 eröffnet und ist damit über 125 Jahre alt. Seit 1974 fährt sie als erste Museumsbahn Österreichs auf einem erhaltenen Reststück.
In Kärnten hat eine alte Schmalspurbahn als Museumsbahn überlebt.
Die Gurktalbahn führte einst von Treibach-Althofen durch das Gurktal.
Heute ist sie vor allem als erste Museumsbahn Österreichs bekannt.

Die Gurktalbahn in Zahlen
1898
Eröffnung
im Oktober
über 125 Jahre
Alter
Stand heute
760 mm
Spurweite
Schmalspur
rund 3 km
erhaltene Strecke
als Museumsbahn
Seit 1974 wird nur noch der Abschnitt zwischen Treibach-Althofen und Pöckstein-Zwischenwässern befahren.
Die wichtigste Zahl
Die Gurktalbahn wurde im Oktober 1898 eröffnet.
Damit ist sie heute über 125 Jahre alt.
Sie gehört somit zu den älteren Bahnen in Kärnten.
Ihr Alter macht sie zu einem Stück lebendiger Technikgeschichte.

Eine Schmalspurbahn in Kärnten
Die Gurktalbahn war eine Schmalspurbahn im österreichischen Bundesland Kärnten.
Sie verlief von Treibach-Althofen durch das Gurktal.
Über Straßburg-Stadt führte sie bis Kleinglödnitz.
Ihr Name verweist auf den Fluss Gurk und sein Tal.
Gut zu wissen
Die Gurktalbahn verkehrt vor allem im Sommer als Ausflugsbahn durch das Gurktal.
Als erste Museumsbahn des Landes hat sie für viele weitere Vereine den Weg bereitet.
Warum Schmalspur?
Zunächst war eine normalspurige Bahn angedacht.
Eine solche Strecke erwies sich jedoch als nicht finanzierbar.
Deshalb wich man auf die schmale Spurweite von 760 Millimetern aus.
Schmalspur war günstiger und passte gut in das enge Tal.
Planung und Bau
Erste Vermessungen gab es bereits 1894.
Bis 1896 waren die Planungen abgeschlossen.
Mit dem Bau wurde die Firma Stern und Hafferl beauftragt.
Die Arbeiten begannen im Dezember 1897.
Die Gurktalbahn-Gesellschaft
Für den Betrieb wurde eine eigene Gesellschaft gegründet.
Im Mai 1898 entstand die Gurktalbahn AG mit Sitz in Wien.
Sie kümmerte sich um den Aufbau und den Verkehr.
So war die Bahn rechtlich abgesichert.
Die Eröffnung 1898
Im Oktober 1898 wurde die Gurktalbahn feierlich eingeweiht.
Schon am Tag darauf begann der planmäßige Verkehr.
Von da an fuhren Züge regelmäßig durch das Gurktal.
Die Bahn war nun fester Teil des Alltags in der Region.
Von Treibach-Althofen ins Tal
Die Strecke zweigte in Treibach-Althofen von der Südbahn ab.
Von dort folgte sie dem Lauf der Gurk.
Über Straßburg-Stadt ging es weiter bis Kleinglödnitz.
So erschloss die Bahn das obere Gurktal.
Verstaatlichung 1932
Im Jänner 1932 wurde die Gurktalbahn verstaatlicht.
Von da an führten die österreichischen Bundesbahnen den Betrieb.
Das Schicksal teilte sie mit vielen privaten Kleinbahnen.
Der Alltagsverkehr lief aber zunächst weiter.
Das Ende des Gesamtverkehrs
Mit der Zeit verlor die Bahn ihre Bedeutung.
Im Jahr 1974 wurde mit dem Abtragen großer Teile begonnen.
Der durchgehende Verkehr auf der ganzen Strecke endete.
Nur ein kurzer Abschnitt blieb erhalten.
Die erste Museumsbahn Österreichs
Auf dem erhaltenen Stück entstand 1974 eine Museumsbahn.
Die Gurktalbahn gilt als die erste Museumsbahn in Österreich.
Zunächst betrieb sie der Verein der Kärntner Eisenbahnfreunde.
Damit begann für die Bahn ein zweites Leben.
Die erhaltene Teilstrecke
Heute ist ein gut 3 Kilometer langer Abschnitt in Betrieb.
Er liegt zwischen Treibach-Althofen und Pöckstein-Zwischenwässern.
In den Sommermonaten fahren dort Museumszüge.
So ist das alte Gurktal wieder mit der Bahn erlebbar.
Wer die Bahn heute betreibt
Der heutige Betreiber ist der Verein Gurkthalbahn.
Er trägt den Zusatz Kärntner Museumsbahn seit 1974.
Ehrenamtliche halten Fahrzeuge und Gleise in Schuss.
So bleibt die lange Geschichte der Bahn lebendig.
760 Millimeter im Vergleich
Die Spurweite von 760 Millimetern ist in Österreich häufig.
Viele Schmalspurbahnen im Land nutzen dieses Maß.
Es wird auch als bosnische Spur bezeichnet.
Die Gurktalbahn reiht sich damit in eine große Familie ein.
Zahlen zum Mitnehmen
Die Gurktalbahn wurde 1898 eröffnet und ist über 125 Jahre alt.
Ihre Spurweite beträgt 760 Millimeter.
Seit 1974 fährt sie als erste Museumsbahn Österreichs.
Erhalten ist ein rund 3 Kilometer langer Abschnitt im Gurktal.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
