Zahlen, bitte!
„Auf Gleis eins die Zahnradbahn nach Degerloch, meterspurig und bereit zur steilen Fahrt.“
Welche Spurweite hat die Zahnradbahn Stuttgart?
→ Eine Zahnradbahn in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die Zahnradbahn Stuttgart fährt auf Meterspur. Ihre beiden Schienen stehen 1000 Millimeter auseinander.
Die Zahnradbahn Stuttgart ist eine der bekanntesten Bergbahnen im Südwesten Deutschlands.
Im Volksmund heißt sie seit jeher schlicht die „Zacke“.
Wer nach ihrer Spurweite fragt, bekommt eine klare Antwort aus der Wikipedia-Infobox.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur
1884
Eröffnung
23. August
System Riggenbach
Zahnstange
Bauart
Die Spurweite beträgt 1000 Millimeter, das ist die klassische Meterspur.
Die Antwort in einer Zahl
Die Zahnradbahn Stuttgart ist meterspurig gebaut.
Das bedeutet, dass ihre beiden Schienen genau 1000 Millimeter auseinanderstehen.
Dieser Wert steht so in der Wikipedia-Infobox der Strecke.
Die Meterspur ist damit schmaler als die deutsche Regelspur von 1435 Millimetern.

Was Meterspur bedeutet
Als Spurweite bezeichnet man den Abstand zwischen den Innenkanten der beiden Schienen.
Bei der Meterspur liegt dieser Abstand bei glatten eintausend Millimetern.
Viele Bergbahnen und Straßenbahnen in Europa nutzen diese Spur.
Sie erlaubt engere Kurven und schlankere Fahrzeuge als die Regelspur.
Gut zu wissen
Die Spurweite von 1000 Millimetern nennt man Meterspur, weil der Abstand genau einen Meter beträgt.
Die Regelspur in Deutschland ist mit 1435 Millimetern deutlich breiter.
Warum die Zacke schmaler baut
Die Zahnradbahn klettert aus dem Stuttgarter Talkessel hinauf nach Degerloch.
Auf diesem engen Weg durch bebautes Gebiet ist eine schmale Spur von Vorteil.
Die Meterspur passt gut zu den steilen Rampen und knappen Radien der Strecke.
So ließ sich die Bahn günstiger und platzsparender anlegen.
Die Zahnstange in der Mitte
Zwischen den Schienen liegt eine gezahnte Stange, die Zahnstange.
Die Bahn ist nach dem System Riggenbach gebaut.
Ein Zahnrad am Fahrzeug greift in diese Stange und hält den Zug sicher am Hang.
Ohne die Zahnstange würden die Räder auf der steilen Strecke durchdrehen.
Vom Marienplatz nach Degerloch
Die Strecke verbindet den Marienplatz in Stuttgart-Süd mit dem Albplatz in Degerloch.
Damit überbrückt sie den Höhenunterschied zwischen Talkessel und Filderebene.
Die Bahn ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs der Stadt.
Betreiber sind die Stuttgarter Straßenbahnen, kurz SSB.
Die Fahrzeuge der Bahn
Heute fahren Triebwagen des Typs ZT 4.2 auf der Zacke.
Sie sind eigens für die Meterspur und die Zahnstange gebaut.
An die Triebwagen lässt sich ein offener Güterwagen für Fahrräder anhängen.
So können Ausflügler ihre Räder bergauf mitnehmen.
Meterspur im Vergleich
Die Regelspur in Deutschland misst 1435 Millimeter.
Schmalspurbahnen nutzen oft 750 oder 900 Millimeter.
Die Meterspur mit 1000 Millimetern liegt dazwischen.
Sie ist bei Zahnrad- und Straßenbahnen besonders verbreitet.
Eine Bahn mit langer Geschichte
Die Zahnradbahn wurde am 23. August 1884 eröffnet.
Sie gehört damit zu den ältesten ihrer Art in Deutschland.
Über viele Jahrzehnte hat sie ihre Meterspur behalten.
Die Spurweite ist also seit der Eröffnung unverändert.
Warum die Spur so wichtig ist
Die Spurweite entscheidet, welche Fahrzeuge auf einer Strecke fahren können.
Ein meterspuriges Netz braucht eigene, passende Wagen.
Deshalb bleiben Bahn und Fahrzeuge über Generationen aufeinander abgestimmt.
Die Zacke ist dafür ein gutes Beispiel.
Ein Wahrzeichen Stuttgarts
Für viele Stuttgarter ist die Zacke ein Stück Heimat.
Sie verbindet Alltagsverkehr und Ausflugsromantik auf engstem Raum.
Ihre schmale Meterspur gehört untrennbar zu diesem Bild.
Die Zahl 1000 Millimeter beschreibt sie technisch, aber treffend.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
