Zahlen, bitte!
„Die Zahnradbahn auf den Wendelstein fährt gleich über ihre Meterspur steil bergauf.“
Welche Spurweite hat die Wendelsteinbahn?
→ Eine Zahnradbahn in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die Wendelsteinbahn fährt auf Meterspur. Ihre beiden Schienen stehen 1000 Millimeter auseinander.
Die Wendelsteinbahn führt im Mangfallgebirge auf den Wendelstein.
Sie ist eine elektrische Zahnradbahn mit Adhäsionsabschnitten.
Wer nach ihrer Spurweite fragt, bekommt einen klaren Wert aus der Wikipedia-Infobox.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur
237 ‰
größte Steigung
am Zahnstangenabschnitt
elektrisch
Antrieb
Zahnrad und Adhäsion
Die Spurweite beträgt 1000 Millimeter, das ist die klassische Meterspur.
Die Antwort in einer Zahl
Die Wendelsteinbahn ist meterspurig gebaut.
Das bedeutet, dass ihre beiden Schienen genau 1000 Millimeter auseinanderstehen.
Dieser Wert steht so in der Wikipedia-Infobox der Bahn.
Die Meterspur ist schmaler als die deutsche Regelspur von 1435 Millimetern.

Was Meterspur bedeutet
Als Spurweite bezeichnet man den Abstand zwischen den Innenkanten der Schienen.
Bei der Meterspur liegt dieser Abstand bei glatten eintausend Millimetern.
Viele Bergbahnen in den Alpen nutzen diese Spur.
Sie erlaubt enge Kurven und schlanke Fahrzeuge am Hang.
Gut zu wissen
Die Spurweite von 1000 Millimetern nennt man Meterspur.
Die Regelspur in Deutschland ist mit 1435 Millimetern deutlich breiter.
Zahnrad und Adhäsion
Die Wendelsteinbahn fährt teils mit Zahnstange, teils mit reiner Reibung.
Die steilen Abschnitte bewältigt sie über eine Zahnstange.
Flachere Stücke fährt sie wie eine normale Bahn im Adhäsionsbetrieb.
Die Meterspur verbindet beide Fahrweisen auf einer Strecke.
Hinauf auf den Wendelstein
Die Bahn führt vom Tal hinauf zum Bergbahnhof am Wendelstein.
Dabei überwindet sie einen großen Höhenunterschied.
Am steilsten Abschnitt erreicht sie 237 Promille Steigung.
Für solche Rampen ist die Zahnstange unverzichtbar.
Elektrisch von Anfang an
Die Wendelsteinbahn wird elektrisch betrieben.
Das war bei ihrer Entstehung technisch anspruchsvoll.
Der elektrische Antrieb passt gut zur steilen Bergstrecke.
Die Meterspur blieb dabei über die Jahrzehnte erhalten.
Meterspur im Vergleich
Die Regelspur in Deutschland misst 1435 Millimeter.
Schmalspurbahnen nutzen oft 750 oder 900 Millimeter.
Die Meterspur mit 1000 Millimetern liegt dazwischen.
Sie ist bei Zahnrad- und Bergbahnen besonders verbreitet.
Warum schmal am Berg hilft
Am steilen Hang zählt jeder Meter Bauraum.
Eine schmale Spur kommt mit engen Kurven aus.
Sie lässt sich leichter in den Fels bauen.
Darum ist die Meterspur für Bergbahnen ideal.
Ein beliebtes Ausflugsziel
Der Wendelstein ist ein bekanntes Ausflugsziel in Oberbayern.
Viele Gäste fahren mit der Bahn hinauf.
Oben erwarten sie ein weiter Blick und eine Sternwarte.
Die Fahrt über die Meterspur ist Teil des Erlebnisses.
Die Spur als Markenzeichen
Die Spurweite entscheidet über die passenden Fahrzeuge.
Ein meterspuriges Gleis mit Zahnstange braucht eigene Triebwagen.
Deshalb bleiben Bahn und Fahrzeuge aufeinander abgestimmt.
Die Wendelsteinbahn zeigt das seit Langem.
Technik mit Geschichte
Die Bahn verbindet alte und neue Technik.
Ihr Grundprinzip aus Zahnstange und Meterspur ist geblieben.
Die Fahrzeuge wurden mehrfach erneuert.
So bleibt die Bahn verlässlich und modern zugleich.
Klein in der Spur, groß im Erlebnis
Mit 1000 Millimetern Spur wirkt die Bahn zierlich.
Doch sie bewältigt einen der steilsten Anstiege Bayerns.
Ihre schmale Spur macht genau das möglich.
Die Zahl 1000 Millimeter beschreibt sie technisch, aber treffend.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
