Zahlen, bitte!
„Der Zug von Arth-Goldau auf die Rigi fährt auf Normalspur, 1435 Millimeter breit.“
Welche Spurweite hat die Arth-Rigi-Bahn?
→ Eine Zahnradbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Arth-Rigi-Bahn führt von Arth-Goldau auf die Rigi. Wie ihre Schwesterbahn nutzt sie Normalspur mit einer Spurweite von 1435 Millimetern.
Die Arth-Rigi-Bahn erschließt die Rigi von der Nordseite.
Sie beginnt in Arth-Goldau und steigt auf den beliebten Aussichtsberg.
Dabei fährt sie, anders als viele Bergbahnen, auf breiter Normalspur.

Die wichtigsten Zahlen
1435 mm
Spurweite
Normalspur
8,55 km
Streckenlänge
Arth-Goldau–Rigi
seit 1992
Rigi-Bahnen AG
mit der VRB vereint
Sie erreicht die Rigi von der anderen Seite als die Vitznau-Rigi-Bahn.
Die Antwort in einer Zahl
Die Spurweite der Arth-Rigi-Bahn beträgt 1435 Millimeter.
Das ist die Normalspur der großen Hauptbahnen.
Für eine Bergbahn ist das eher selten.
Die Abkürzung der Bahn lautet ARB.
Der Wert ist in den Angaben zur Bahn so festgehalten.

Normalspur statt Schmalspur
Viele Bergbahnen fahren schmalspurig, um enge Kurven zu meistern.
Die Arth-Rigi-Bahn nutzt dagegen die breite Normalspur.
Mit 1435 Millimetern ist ihre Spur so breit wie die der Fernbahnen.
Das verbindet sie mit ihrer Schwesterbahn, der Vitznau-Rigi-Bahn.
Beide bilden eine Ausnahme unter den Bergbahnen.
Gut zu wissen
Die Arth-Rigi-Bahn ist wie die Vitznau-Rigi-Bahn eine Normalspur-Zahnradbahn mit 1435 Millimetern Spurweite.
Seit 1992 bilden beide zusammen die Rigi-Bahnen AG und erschließen den Berg von zwei Seiten.
Eine Zahnradbahn
Die Arth-Rigi-Bahn ist eine Zahnradbahn.
Zwischen den Schienen liegt eine Zahnstange.
Ein Zahnrad am Fahrzeug greift in diese Zahnstange.
So bewältigt der Zug die steile Fahrt auf die Rigi.
Die breite Spur und die Zahnstange wirken dabei zusammen.
Von Arth-Goldau auf die Rigi
Die Bahn beginnt im Bahnknoten Arth-Goldau.
Von dort steigt sie auf die Rigi.
Die Strecke misst 8,55 Kilometer.
Sie ist damit etwas länger als die Bahn von Vitznau.
Auf dem Weg gewinnt sie viele Höhenmeter.
Die zweite Rigi-Bahn
Die Rigi wird von zwei Seiten mit der Bahn erschlossen.
Von Vitznau kommt die Vitznau-Rigi-Bahn herauf.
Von Arth-Goldau kommt die Arth-Rigi-Bahn.
Beide treffen sich oben auf dem Berg.
Zusammen umschließen sie die Rigi.
Wie die Bahn entstand
Die Bürger von Arth wollten den Berg ebenfalls mit der Bahn erschließen.
In den 1870er Jahren wurde die Strecke gebaut und eröffnet.
Sie folgte damit rasch auf die erste Rigi-Bahn von Vitznau.
So bekam der Berg eine zweite Zugangslinie.
Die Normalspur war von Anfang an gesetzt.
Seit 1992 vereint
Lange waren die beiden Rigi-Bahnen getrennte Gesellschaften.
Seit 1992 gehören sie zur gemeinsamen Rigi-Bahnen AG.
Auch die Luftseilbahn von Weggis zählt dazu.
Die gleiche Spurweite erleichterte das Zusammenwachsen.
So wird der Berg heute aus einer Hand bedient.
Warum die Zahl hier passt
Die Normalspur bietet eine breite, stabile Fahrbahn.
Für die Trasse der Arth-Rigi-Bahn ist sie gut geeignet.
Die Zahnstange sorgt für den sicheren Halt am Berg.
Eine besonders schmale Spur ist hier nicht nötig.
Die breite Spur ist eine bewusste Wahl.
Ein Berg für viele
Die Rigi ist ein weithin bekanntes Ausflugsziel.
Von Arth-Goldau aus ist sie mit der Bahn gut erreichbar.
Oben warten Aussichtspunkte und Wanderwege.
Viele Reisende kombinieren Hin- und Rückweg über beide Bahnen.
Die Arth-Rigi-Bahn ist dabei ein wichtiger Zugang.
Was die Zahl heute bedeutet
Die 1435 Millimeter sind bis heute das Maß der Arth-Rigi-Bahn.
Sie machen sie zu einer seltenen Normalspur-Bergbahn.
Zusammen mit der Zahnstange tragen sie die steile Fahrt.
Für die Fahrgäste bleibt die Spurweite unsichtbar.
Doch sie verbindet die Bahn mit ihrer Schwester auf der anderen Bergseite.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
