Zahlen, bitte!
„Seit Juni 1924 klettert dieses kleine Bähnchen gemächlich auf den Gipfel der Rhune in den Pyrenäen.“
Wann wurde die Rhune-Zahnradbahn eröffnet?
→ Eine Eröffnung in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Rhune-Zahnradbahn wurde im Juni 1924 eröffnet. Seitdem fährt sie auf den Berg La Rhune im französischen Baskenland.
Viele Bergbahnen in Europa stammen aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Die Rhune-Zahnradbahn in den französischen Pyrenäen ist eine davon.
Sie wurde im Juni 1924 eröffnet und fährt bis heute.

Die wichtigsten Zahlen
1924
Eröffnung
im Juni
4,2 km
Streckenlänge
Col de Saint Ignace bis Gipfel
8 km/h
Durchschnittstempo
rund 35 Minuten Fahrt
Eine historische Zahnradbahn im französischen Baskenland.
Eröffnet im Juni 1924
Die Rhune-Zahnradbahn wurde nach Wikipedia im Juni 1924 eröffnet.
Betreiber war die Société des Voies Ferrées Départementales du Midi.
Diese Gesellschaft kümmerte sich um regionale Bahnen im Süden Frankreichs.
Seit der Eröffnung fährt die Bahn fast ohne Unterbrechung.
Sie gehört zu den ältesten Bergbahnen der Region.
Das Jahr 1924 markiert ihren Anfang.

Auf den Berg La Rhune
Die Bahn führt auf den Berg La Rhune.
Der Gipfel liegt an der Grenze zu Spanien.
Er ist 888 Meter hoch.
Die Bergstation liegt auf etwa 905 Metern.
Der Startpunkt ist der Pass Col de Saint Ignace auf 170 Metern.
Zwischen beiden liegt also ein steiler Aufstieg.
Gut zu wissen
Die Rhune-Zahnradbahn wurde 1924 eröffnet und fährt mit ungewöhnlichem Drehstrom auf den Berg La Rhune im französischen Baskenland.
Mit einem Durchschnittstempo von acht Kilometern pro Stunde braucht sie für die 4,2 Kilometer rund 35 Minuten.
Eine Zahnradbahn in den Pyrenäen
Die Rhune-Zahnradbahn liegt im Westen der Pyrenäen.
Sie ist eine echte Zahnradbahn.
Zwischen den Schienen liegt eine gezahnte Stange.
Ein Zahnrad greift in diese Stange ein.
So bewältigt die Bahn die steile Strecke.
Ohne diese Technik ginge es nicht hinauf.
4,2 Kilometer bis zum Gipfel
Die Strecke ist 4,2 Kilometer lang.
Sie führt vom Pass bis kurz unter den Gipfel.
Auf dieser kurzen Distanz steigt sie stark an.
Die Fahrt dauert rund 35 Minuten.
Das Tempo bleibt dabei bewusst niedrig.
Die kurze Strecke wird so zum langen Erlebnis.
Nur acht Kilometer pro Stunde
Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt acht Kilometer pro Stunde.
Das ist kaum schneller als ein zügiger Fußgänger.
Die Bahn fährt bewusst langsam und sicher.
Eine Überwachung löst eine Notbremsung aus.
Sie greift, sobald das Tempo neun Kilometer pro Stunde übersteigt.
Sicherheit geht hier klar vor Geschwindigkeit.
Mit Drehstrom betrieben
Die Bahn fährt elektrisch mit Drehstrom.
Die Spannung beträgt 3 Kilovolt bei 50 Hertz.
Darüber verläuft eine zweipolige Oberleitung.
Diese Technik ist für Bergbahnen ungewöhnlich.
Sie stammt noch aus der Anfangszeit.
Seit 1924 hat sie sich bewährt.
Ein beliebtes Ausflugsziel
Die Fahrt auf die Rhune ist bei Besuchern sehr beliebt.
Vom Gipfel reicht der Blick weit über das Land.
Man sieht das Meer und die Pyrenäen.
Die alten Wagen gehören zum Reiz der Fahrt.
Viele kommen allein wegen der historischen Bahn.
Sie ist ein Wahrzeichen der Region.
Im französischen Baskenland
Die Bahn liegt im Département Pyrénées-Atlantiques.
Das ist das französische Baskenland.
Der Berg gilt als heiliger Ort der Basken.
Die Bahn verbindet Natur und Geschichte.
Seit 1924 prägt sie die Landschaft.
Sie ist mit der Region eng verwachsen.
Fast hundert Jahre im Dienst
Seit der Eröffnung sind rund hundert Jahre vergangen.
In dieser Zeit hat sich viel verändert.
Die Bahn aber fährt weiter wie eh und je.
Ihre Technik blieb erstaunlich beständig.
Das macht das Jahr 1924 so bemerkenswert.
Die Bahn ist ein lebendiges Denkmal.
Warum das Datum heute zählt
Ein Gründungsjahr erzählt vom Anfang einer Geschichte.
1924 begann die Reise der Rhune-Zahnradbahn.
Seitdem bringt sie Besucher auf den Gipfel.
Das langsame Tempo verbindet Vergangenheit und Gegenwart.
Das Datum erklärt den besonderen Rang der Bahn.
Es ist der Grund für ihren Ruf als Nostalgiebahn.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
