Wann wurde die Lößnitzgrundbahn eröffnet?

Zahlen, bitte!

„Die Lößnitzgrundbahn nahm am fünfzehnten September 1884 ihren Betrieb auf.“

Wann wurde die Lößnitzgrundbahn eröffnet?

→ Eine Strecke in Zahlen.

Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!

Kurz gesagt

Die Lößnitzgrundbahn wurde am 15. September 1884 eröffnet. Seitdem verbindet sie Radebeul Ost über Moritzburg mit Radeburg.

Die Lößnitzgrundbahn ist eine beliebte sächsische Schmalspurbahn bei Dresden.

Sie führt von Radebeul Ost über Moritzburg nach Radeburg.

Ihre Geschichte beginnt im Jahr 1884.

Lößnitzgrundbahn 2023 spring by MOs810 (11)
Foto: MOs810, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

15. Sep. 1884

ERÖFFNUNG

Eröffnungstag

750 mm

SPURWEITE

sächsisches Maß

16,6 ‰

NEIGUNG

größte Steigung

Das Eröffnungsdatum 15. September 1884 ist im Wikipedia-Artikel zur Bahn belegt.

Die Antwort in einem Datum

Die Lößnitzgrundbahn wurde am 15. September 1884 eröffnet.

Dieses Datum nennt der Wikipedia-Artikel zur Bahn.

An diesem Tag fanden die Feierlichkeiten statt.

Ein Festzug fuhr von Radebeul nach Radeburg und zurück.

Wenige Tage zuvor war die Strecke abgenommen worden.

Damit begann die lange Geschichte der Bahn.

Lößnitzgrundbahn 2023 spring by MOs810 (13)
Foto: MOs810, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Warum Radeburg eine Bahn brauchte

Radeburg war nach 1870 noch nicht an die Eisenbahn angeschlossen.

Das Gebiet ringsum war groß und schlecht erschlossen.

Das einzige öffentliche Verkehrsmittel war die Postkutsche.

Sie fuhr zweimal am Tag über Moritzburg nach Dresden.

Eine eigene Bahn sollte das ändern.

So entstand der Plan für die Schmalspurstrecke.

Gut zu wissen

Das Eröffnungsdatum 15. September 1884, die Spurweite von 750 Millimetern und die größte Neigung von 16,6 Promille sind im Wikipedia-Artikel zur Lößnitzgrundbahn belegt.

Die Bahn verbindet Radebeul Ost über Moritzburg mit Radeburg.

Bau und Abnahme

Der Bau der Strecke kostete rund 784.000 Mark.

Am 11. September 1884 wurde die Bahn mit einem Prüfungszug abgenommen.

Vier Tage später folgte die festliche Eröffnung.

Die Arbeiten im sanften Lößnitzgrund waren überschaubar.

Die geringe Steigung erleichterte den Bau.

Schon bald rollte der planmäßige Verkehr.

Eröffnung am 15. September 1884

Die eigentliche Eröffnungsfeier fand am 15. September 1884 statt.

Ein Festzug mit geladenen Gästen eröffnete die Strecke.

Er fuhr von Radebeul nach Radeburg und wieder zurück.

Die Bevölkerung begrüßte die neue Bahn mit Begeisterung.

Endlich war Radeburg mit Dresden verbunden.

Für die Region war das ein großer Tag.

Die schmale Spur von 750 Millimetern

Die Bahn fährt auf einer Spur von 750 Millimetern.

Dieses Maß war der sächsische Standard.

Es erlaubte enge Kurven durch den Lößnitzgrund.

Zugleich blieben die Baukosten überschaubar.

Die schmale Spur passte gut zur Nebenbahn.

Sie ist seit 1884 unverändert geblieben.

Eine flache, ruhige Strecke

Die Lößnitzgrundbahn verläuft im Vergleich recht flach.

Die größte Neigung beträgt nur 16,6 Promille.

Die sanfte Landschaft machte starke Steigungen unnötig.

So läuft die Fahrt besonders ruhig.

Das schonte von Anfang an die Lokomotiven.

Die flache Trasse ist ein Erbe der Bauzeit.

Über Moritzburg zum Schloss

Die Strecke berührt den Ort Moritzburg.

Dort steht das bekannte Jagdschloss im Wasser.

Viele Gäste fahren eigens mit der Bahn dorthin.

Schon früh war die Strecke ein Ausflugsziel.

Die Verbindung zum Schloss prägt ihr Bild bis heute.

Seit 1884 bringt sie Besucher in die Region.

Der Lößnitzdackel

Im Volksmund heißt die Bahn Lößnitzdackel.

Früher nannte man sie auch Grundwurm.

Die Namen spielen auf ihre lange, schmale Gestalt an.

Sie zeigen die enge Bindung an die Bevölkerung.

Seit der Eröffnung ist die Bahn ein vertrauter Anblick.

Der freundliche Name begleitet sie durch die Jahrzehnte.

Dampf seit der Eröffnung

Seit 1884 fährt die Bahn mit Dampf.

Historische Lokomotiven ziehen die Wagen durch das Tal.

Das macht die Fahrt zu einem Erlebnis.

Besonders beliebt ist der Weg zum Schloss Moritzburg.

Viele Gäste genießen die gemächliche Reise.

So lebt die Geschichte der Bahn bis heute weiter.

Teil des sächsischen Erbes

Die Lößnitzgrundbahn gehört zu einem größeren Netz.

Verwandte Bahnen sind die Weißeritztalbahn und die Fichtelbergbahn.

Alle gehen auf die gleiche Epoche zurück.

Sie teilen die schmale Spur von 750 Millimetern.

Gemeinsam erzählen sie die Geschichte der sächsischen Schmalspur.

Die Eröffnung 1884 reiht sich in diese Geschichte ein.

Was das Jahr 1884 erzählt

Das Jahr 1884 ist die kurze Antwort auf die Frage nach der Eröffnung.

Es steht für den Beginn einer langen Betriebsgeschichte.

Hinter dem Datum steckt der Wunsch der Region nach Anschluss.

Es verbindet Technik, Landschaft und Schloss bei Dresden.

Wer das Datum kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.

So steckt in der Jahreszahl der Anfang der ganzen Strecke.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Wann wurde die Lößnitzgrundbahn eröffnet?
Sie wurde am 15. September 1884 eröffnet.
Warum wurde die Bahn gebaut?
Radeburg war noch nicht an die Eisenbahn angeschlossen und sollte mit Dresden verbunden werden.
Welche Orte verbindet die Bahn?
Radebeul Ost über Moritzburg mit Radeburg.
Welche Spurweite hat die Bahn?
Sie fährt auf der sächsischen Spur von 750 Millimetern.
Wie heißt die Bahn im Volksmund?
Sie wird gern Lößnitzdackel genannt.

Weiterfahrt

→ Alle Schalter – zurück zur Übersicht

→ Zurück zum Finder

Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

Zeige alle Beiträge von BahnSlam →