Wann wurde die Great Orme Tramway eröffnet?

Zahlen, bitte!

„Festhalten bitte: Die Seilbahn zieht auf den Great Orme.“

Wann wurde die Great Orme Tramway eröffnet?

→ Eine Standseilbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Great Orme Tramway wurde im Jahr 1902 in Betrieb genommen. Sie fährt im walisischen Llandudno auf den Berg Great Orme.

An einem Berg in Wales fährt eine ungewöhnliche Bahn.

Sie läuft teils wie eine Straßenbahn, teils wie eine Bergbahn.

Ihre Geschichte beginnt zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Great Orme Tramway
Foto: Ian1000 at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

1902

Inbetriebnahme

Llandudno, Wales

ca. 160 000

Fahrgäste pro Jahr

im Saisonbetrieb

11,28 m

Wagenlänge

48 Sitzplätze

Die Wagen hängen fest am Zugseil und können sich nicht lösen.

Eine Seilbahn in Wales

Die Great Orme Tramway fährt im Seebad Llandudno.

Der Ort liegt an der Küste von Wales.

Die Bahn führt auf den Berg Great Orme.

Auf Walisisch heißt dieser Tramffordd y Gogarth.

Es handelt sich um eine Standseilbahn.

Ihre Wagen werden mit Zugseilen bewegt.

Great Orme Tramway geograph.org.uk
Foto: Richard Hoare, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die Frage nach dem Eröffnungsjahr

Viele fragen, wie alt diese Bergbahn ist.

Die Antwort führt in das Jahr 1902.

In diesem Jahr wurde die Bahn in Betrieb genommen.

Damit zählt sie zu den älteren Seilbahnen Großbritanniens.

Seither fährt sie Gäste den Berg hinauf.

Über ein Jahrhundert Betrieb liegt nun hinter ihr.

Gut zu wissen

Die Bahn verbindet die Victoria Station in Llandudno mit dem rund 200 Meter hohen Great Orme.

Sie ist eine Standseilbahn: Die Wagen sind fest mit dem Zugseil verbunden und können sich nicht lösen.

Zwei Abschnitte, ein System

Die Strecke besteht aus zwei Teilen.

Der untere Teil wirkt wie eine Straßenbahn.

Der obere Teil gleicht einer Bergbahn.

Beide Abschnitte werden mit Zugseilen betrieben.

Im oberen Abschnitt liegen die Seile sichtbar frei.

Im unteren Abschnitt verschwinden sie unter der Fahrbahn.

Keine gewöhnliche Kabelbahn

Trotz des straßenbahnartigen Baus ist es keine Kabelbahn.

Bei einer Kabelbahn lösen sich die Wagen vom Seil.

Hier bleiben die Wagen fest mit dem Seil verbunden.

Sie können sich während der Fahrt nicht lösen.

Darum spricht man von einer Standseilbahn.

Das Seil zieht die Wagen gleichmäßig den Hang hinauf.

Die Wagen der Bahn

Die Fahrzeuge sind 11,28 Meter lang.

Jeder Wagen bietet 48 Sitzplätze.

Stehplätze sind aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt.

Im unteren Abschnitt fahren die Wagen 4 und 5.

Im oberen Abschnitt sind es die Wagen 6 und 7.

So teilen sich die Fahrzeuge die Strecke auf.

Hinauf auf den Great Orme

Der Great Orme ist eine Halbinsel bei Llandudno.

Seine Erhebung ist etwa 200 Meter hoch.

Die Bahn beginnt an der Victoria Station im Ort.

Von dort zieht sie Schritt für Schritt bergauf.

Oben öffnet sich der Blick über die Küste.

Der Weg zu Fuß wäre deutlich mühsamer.

160 000 Gäste im Jahr

Die Bahn fährt nicht das ganze Jahr über.

Sie ist im Saisonbetrieb unterwegs.

In dieser Zeit befördert sie etwa 160 000 Fahrgäste.

Das zeigt, wie beliebt die kurze Fahrt ist.

Für viele gehört sie zum Besuch in Llandudno dazu.

Die Zahl unterstreicht ihre Rolle als Ausflugsziel.

Wie eine Standseilbahn arbeitet

Bei einer Standseilbahn hängen zwei Wagen am selben Seil.

Fährt der eine bergauf, rollt der andere bergab.

So gleichen sich die Gewichte teilweise aus.

Das spart Kraft beim Antrieb.

Ein fester Punkt oben wickelt das Seil auf und ab.

Dieses Prinzip ist seit über hundert Jahren bewährt.

Ein Stück Technikgeschichte

1902 war die Technik der Seilbahnen noch jung.

Die Great Orme Tramway gehört zu ihren frühen Beispielen.

Viele ihrer Merkmale haben sich bis heute erhalten.

Die Grundform der Strecke blieb gleich.

Nur Sicherheit und Ausstattung wurden erneuert.

So verbindet die Bahn alte und neue Zeit.

Teil des Seebads Llandudno

Llandudno ist ein bekanntes Seebad in Nordwales.

Zahlreiche Gäste verbringen dort ihren Urlaub.

Die Bahn ist eine ihrer besonderen Attraktionen.

Sie bringt Besucher ohne Anstrengung auf den Berg.

Oben locken Aussicht und frische Luft.

Die Fahrt selbst ist Teil des Ausflugs.

Was von 1902 bleibt

Wer heute einsteigt, folgt einer Spur aus dem Jahr 1902.

Die Bahn fährt noch immer denselben Berg hinauf.

Ihre Wagen hängen weiter fest am Zugseil.

Die Zahl 48 Sitzplätze gilt bis heute.

Das Eröffnungsjahr 1902 bleibt der Ausgangspunkt.

Von dort nahm die kleine Seilbahn ihren Lauf.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Wann wurde die Great Orme Tramway eröffnet?
Sie wurde 1902 in Betrieb genommen.
Wo fährt die Bahn?
Im walisischen Seebad Llandudno, hinauf auf den Berg Great Orme.
Wie viele Fahrgäste nutzen sie?
Etwa 160 000 pro Jahr im Saisonbetrieb.
Wie lang sind die Wagen?
Die Wagen sind 11,28 Meter lang und bieten 48 Sitzplätze.
Ist das eine Kabelbahn?
Nein, es ist eine Standseilbahn: Die Wagen bleiben fest am Seil.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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