Stimmt es, dass …?
„Guten Tag: Mit dieser Fahrkarte reisen Sie am Zielort mit Bus und Bahn gleich weiter.“
Stimmt es, dass zum Fernticket der Nahverkehr am Zielort gehört?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Bei bestimmten Fernfahrkarten gehört der Nahverkehr am Zielort dazu, über das sogenannte City-Ticket. Im günstigsten Super-Sparpreis ist es aber nicht enthalten.
Wer mit dem Fernzug in eine fremde Stadt reist, will meist noch weiter zum eigentlichen Ziel.
Dann stellt sich die Frage nach einem zusätzlichen Ticket für Bus oder U-Bahn.
Bei vielen Fernfahrkarten der Bahn ist dieser letzte Weg schon enthalten.
Ob der Nahverkehr am Zielort wirklich dazugehört, sehen wir uns genau an.

Die Fakten in Zahlen
seit 2003
City-Ticket
im Dezember eingeführt
~127
Städte 2018
so viele Orte waren dabei
Bus, Tram, U-Bahn
am Ziel
darin gilt das City-Ticket
Enthalten ist es im Flexpreis und Sparpreis, nicht im Super-Sparpreis.
Was das City-Ticket ist
Das City-Ticket ist eine Zusatzleistung mancher Fernfahrkarten der Bahn.
Es erlaubt die Weiterfahrt im Nahverkehr am Zielort.
Dazu zählen Busse, Straßenbahnen sowie S- und U-Bahnen.
Die Fahrt gilt im festgelegten Stadtgebiet.
Eingeführt wurde das City-Ticket im Dezember 2003.
Seither ist es fester Teil des Preissystems.

In welchen Tickets es steckt
Nicht jede Fahrkarte enthält das City-Ticket.
Es steckt vor allem im Flexpreis und im Sparpreis.
Dort gilt es auch ohne eine BahnCard.
Im besonders günstigen Super-Sparpreis ist es dagegen nicht enthalten.
Wer den billigsten Tarif wählt, zahlt den Nahverkehr selbst.
Ein Blick auf die Fahrkarte zeigt, ob das City-Ticket dabei ist.
Gut zu wissen
Das City-Ticket wurde im Dezember 2003 eingeführt und gilt in vielen größeren Städten.
Es ist im Flexpreis und im Sparpreis enthalten, nicht aber im Super-Sparpreis.
Wo es gilt
Das City-Ticket gilt nicht in jeder Gemeinde.
Es ist auf viele größere Städte beschränkt.
Nach dem Stand von 2018 waren es rund 127 Städte.
Die Liste dieser Orte kann sich mit der Zeit ändern.
In kleinen Orten ohne eigenen Nahverkehr braucht es das Angebot nicht.
Wann es genutzt werden darf
Das City-Ticket gilt am Tag der Ankunft am Zielort.
Damit fährt man vom Bahnhof weiter ins Stadtgebiet.
Oft gilt es auch am Startort für den Weg zum Bahnhof.
Meist ist eine gewisse Mindestentfernung der Reise Bedingung.
Die genauen Regeln stehen in den Reisebedingungen.
Warum es das gibt
Die Bahn möchte die ganze Reise aus einer Hand anbieten.
Der Umstieg vom Fernzug in den Bus soll einfach sein.
Ein einziges Ticket macht die Reise bequemer.
Das senkt die Hürde, überhaupt mit der Bahn zu fahren.
So wird der letzte Weg zum eigentlichen Ziel mitgedacht.
Was oft missverstanden wird
Manche glauben, jede Bahnfahrt schließe den Nahverkehr ein.
Das ist so nicht richtig.
Nur bestimmte Fernfahrkarten tragen das City-Ticket.
Reine Nahverkehrstickets oder Sonderangebote sind ausgenommen.
Im Zweifel hilft ein Blick auf den Aufdruck der Fahrkarte.
Der Unterschied zum Verbundticket
Ein Verkehrsverbund verkauft eigene Tickets für seine Region.
Das City-Ticket ist dagegen an die Fernfahrkarte gekoppelt.
Es ersetzt kein Monats- oder Tagesticket vor Ort.
Für eine einzelne Weiterfahrt reicht es aber aus.
Beide Systeme greifen so ineinander.
Ein Tipp für die Reise
Vor der Fahrt lohnt der Blick auf die Ticketart.
Steht ein Hinweis auf das City-Ticket darauf, ist der Nahverkehr enthalten.
Dann spart man sich das Anstehen am Automaten.
Fehlt der Hinweis, kauft man besser ein eigenes Ticket.
So vermeidet man Ärger bei der Fahrkartenkontrolle.
Das Fazit
Die Behauptung stimmt, aber nur zum Teil.
Der Nahverkehr am Zielort gehört nicht zu jedem Fernticket.
Im Flexpreis und im Sparpreis ist er über das City-Ticket meist dabei.
Im Super-Sparpreis dagegen zahlt man den letzten Weg selbst.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
