Stimmt es, dass …?
„Kurz vor dem Bahnhof bremst der Zug deutlich ab und schwenkt sanft auf ein anderes Gleis.“
Stimmt es, dass Züge über eine Weiche langsamer fahren müssen?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Teils, teils: Im geraden Strang fahren Züge oft mit voller Geschwindigkeit über eine Weiche. Biegen sie dagegen ab, gilt meist ein deutlich niedrigeres Tempo.
Eine Weiche lenkt den Zug auf ein anderes Gleis.
Manchmal fährt er ganz schnell darüber.
Manchmal muss er deutlich abbremsen.

Die Weiche in Zahlen
teils
je nach Richtung
gerade oder abzweigend
gerade
oft volles Tempo
kein Problem
abzweigend
deutlich langsamer
wegen der Kurve
Wie schnell es abzweigend geht, hängt von der Bauart der Weiche ab.
Der Kern des Mythos
Der Mythos stimmt nur zum Teil.
Es kommt darauf an, wie der Zug die Weiche befährt.
Fährt er geradeaus, bremst er oft gar nicht.
Biegt er ab, muss er meist langsamer werden.

Der gerade Weg
Im geraden Strang ist eine Weiche fast wie normales Gleis.
Der Zug kann sie oft mit voller Geschwindigkeit befahren.
Man merkt sie dann kaum.
Nur ein leichtes Rumpeln verrät sie manchmal.
Gut zu wissen
Im geraden Strang können Züge eine Weiche oft mit voller Geschwindigkeit befahren. Biegen sie ab, fahren sie durch eine Kurve, und es gilt meist ein deutlich niedrigeres Tempo.
Wie schnell es abzweigend geht, hängt von der Bauart ab: Kurze Weichen erlauben wenig Tempo, lange, flache Weichen deutlich mehr. Signale und Technik zeigen und überwachen das erlaubte Tempo.
Der abzweigende Weg
Biegt der Zug ab, fährt er durch eine Kurve.
Diese Kurve ist in vielen Weichen recht eng.
Zu schnell wäre sie unbequem oder sogar gefährlich.
Deshalb gilt dort ein niedrigeres Tempo.
Jede Weiche ist anders
Wie schnell man abbiegen darf, hängt von der Bauart ab.
Kurze Weichen erlauben nur ein geringes Tempo.
Lange, flache Weichen lassen deutlich mehr zu.
Auf Schnellstrecken gibt es besonders lange Weichen.
Das Signal gibt vor
Der Lokführer muss das erlaubte Tempo kennen.
Signale zeigen ihm oft an, wie schnell er fahren darf.
Moderne Technik überwacht das zusätzlich.
So wird die Weiche sicher befahren.
Warum man es spürt
Viele Reisende bemerken das Abbremsen vor einem Bahnhof.
Oft fährt der Zug dort über mehrere Weichen auf sein Gleis.
Das sanfte Schwanken gehört dazu.
Es zeigt, dass der Zug gerade die Richtung wechselt.
Der Mythos im Fazit
Über eine Weiche muss man also nicht immer langsamer fahren.
Der Mythos stimmt nur zum Teil.
Geradeaus geht es oft mit vollem Tempo.
Beim Abzweigen gilt meist ein niedrigeres Tempo.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
