Stimmt es, dass Norwegens Raumabahn direkt an der gewaltigen Trollwand vorbeiführt?

Stimmt es, dass …?

„Blick nach oben: Die Raumabahn fährt am Fuß der gewaltigen Trollwand entlang.“

Stimmt es, dass Norwegens Raumabahn direkt an der gewaltigen Trollwand vorbeiführt?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Die Raumabahn in Norwegen führt durch das Romsdal und zieht dabei direkt an der Trollwand vorbei. Der Mythos stimmt, denn diese fast senkrechte Felswand von rund 1000 Metern liegt unmittelbar an der Strecke.

Im Westen Norwegens liegt das wilde Tal Romsdal.

Durch dieses Tal führt eine der schönsten Bahnstrecken des Landes.

Sie trägt den Namen Raumabahn und passiert eine gewaltige Felswand.

Halsatunnelen Rauma
Foto: Junior, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

1924

eröffnet

Strecke Dombås–Åndalsnes

rund 1000 m

Trollwand

fast senkrechte Felswand

Kylling-Brücke

Steinbogen

über den Fluss Rauma

Im Sommer halten Touristenzüge eigens an den schönsten Aussichtspunkten.

Eine Bahn durch das Romsdal

Das Romsdal ist ein tief eingeschnittenes Tal in Norwegen.

Hohe Berge und steile Wände umgeben es auf beiden Seiten.

Mitten hindurch verläuft die Raumabahn.

Sie verbindet den Ort Dombås mit der Hafenstadt Åndalsnes.

Auf ihrem Weg folgt sie dem Fluss Rauma.

Dieser Beitrag prüft, ob sie wirklich an der Trollwand vorbeiführt.

Raumabanen Dombås
Foto: Erik den yngre, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die gewaltige Trollwand

Das bekannteste Wahrzeichen des Tals ist die Trollwand.

Sie ist eine fast senkrechte Felswand von rund 1000 Metern Höhe.

Damit gilt sie als eine der höchsten senkrechten Wände Europas.

Ihr Name spielt auf die Trolle der nordischen Sagen an.

Bergsteiger aus aller Welt kennen und fürchten diese Wand.

Von unten wirkt sie wie eine Mauer bis in den Himmel.

Gut zu wissen

Die Trollwand im Romsdal zählt mit rund 1000 Metern zu den höchsten nahezu senkrechten Felswänden Europas und ist bei Bergsteigern berühmt.

Die Raumabahn endet in Åndalsnes an einem Fjord und gilt als eine der landschaftlich eindrucksvollsten Strecken Norwegens.

Direkt an der Wand vorbei

Die Raumabahn führt unmittelbar am Fuß der Trollwand entlang.

Reisende blicken aus dem Fenster steil an der Felswand empor.

Der Kontrast zwischen Tal und Wand ist überwältigend.

Kaum eine andere Bahn kommt einer solchen Wand so nahe.

Die Strecke ist an dieser Stelle besonders eindrucksvoll.

Die Behauptung über die Trollwand trifft also zu.

Die berühmte Kylling-Brücke

Ein weiteres Wahrzeichen der Strecke ist die Kylling-Brücke.

Sie führt die Bahn in einem schönen Bogen über den Fluss Rauma.

Gebaut wurde sie aus massiven Steinen.

Die Brücke schwingt sich elegant über das tiefe Flussbett.

Sie gilt als eines der Postkartenmotive Norwegens.

Zusammen mit der Trollwand prägt sie die Fahrt.

Eröffnet im Jahr 1924

Die Raumabahn wurde im Jahr 1924 feierlich eröffnet.

Ihr Bau durch das enge Tal war eine große Aufgabe.

Viele Brücken und Kehren waren nötig.

Seitdem verbindet die Strecke das Binnenland mit der Küste.

Am Ziel in Åndalsnes treffen Bahn und Fjord aufeinander.

So entstand eine Verbindung mitten durch das Gebirge.

Halt an den schönsten Stellen

Die Raumabahn ist heute auch eine Touristenbahn.

Im Sommer verkehren eigene Züge für Reisende.

An den schönsten Aussichtspunkten halten sie sogar an.

So können die Fahrgäste die Trollwand in Ruhe betrachten.

Auch an der Kylling-Brücke wird dafür gehalten.

Die Fahrt wird damit zu einem Erlebnis für die Augen.

Landschaft wie im Bilderbuch

Entlang der Strecke reiht sich ein Höhepunkt an den nächsten.

Tosende Flüsse, Wasserfälle und Felswände wechseln sich ab.

Im Herbst leuchten die Hänge in kräftigen Farben.

Im Frühjahr stürzen die Schmelzwasser zu Tal.

Jede Jahreszeit zeigt das Tal von einer anderen Seite.

Die Raumabahn führt mitten durch dieses Schauspiel.

Mehr als nur eine Verbindung

Für die Region ist die Bahn bis heute wichtig.

Sie bringt Menschen und Waren durch das Gebirge.

Zugleich ist sie ein Magnet für Reisende aus aller Welt.

Viele kommen eigens, um die Trollwand vom Zug aus zu sehen.

So verbindet die Strecke Nutzen und Schönheit.

Beides macht ihren Ruf aus.

Das Fazit

Der Mythos stimmt, denn die Raumabahn führt direkt an der Trollwand vorbei.

Diese fast senkrechte Felswand von rund 1000 Metern liegt unmittelbar an der Strecke.

Die Bahn verbindet seit 1924 Dombås mit Åndalsnes durch das Romsdal.

Ein weiteres Wahrzeichen ist die geschwungene Kylling-Brücke.

Im Sommer halten die Züge eigens an den schönsten Aussichtspunkten.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Häufige Fragen

Führt die Raumabahn wirklich an der Trollwand vorbei?
Ja, die Strecke verläuft im Romsdal unmittelbar am Fuß der rund 1000 Meter hohen Trollwand.
Wie hoch ist die Trollwand?
Sie ist rund 1000 Meter hoch und zählt zu den höchsten senkrechten Felswänden Europas.
Welche Orte verbindet die Bahn?
Sie führt von Dombås im Landesinneren nach Åndalsnes an einem Fjord.
Was ist die Kylling-Brücke?
Eine steinerne Bogenbrücke, über die die Bahn den Fluss Rauma überquert.
Kann man die Landschaft gut sehen?
Ja, im Sommer halten Touristenzüge eigens an den schönsten Aussichtspunkten.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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