Stimmt es, dass …?
„Nächster Halt Baumwall: Die U-Bahn fährt hier hoch über dem Hafen entlang.“
Stimmt es, dass in Hamburg eine Hochbahn auf Stelzen durch die Stadt fährt?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Ja, ein Teil der Hamburger U-Bahn fährt erhöht über der Stadt. Diese Abschnitte auf Viadukten geben der Hamburger Hochbahn ihren Namen.
Nicht jede U-Bahn fährt nur unter der Erde.
In Hamburg rollt ein Teil der Bahn hoch über den Straßen.
Dieser Anblick prägt vor allem die Gegend am Hafen.

Die Fakten in Zahlen
1912
Start
Eröffnung der Hamburger U-Bahn
≈ 106 km
Netz
Länge des heutigen U-Bahn-Netzes
Platz 2
Deutschland
nach Berlin das zweitälteste Netz
Der Betreiber trägt den Namen Hamburger Hochbahn und erinnert damit an die erhöhten Abschnitte.
Eine Bahn über der Stadt
In Hamburg fährt die U-Bahn nicht nur im Tunnel.
Auf einigen Abschnitten läuft sie erhöht über den Straßen.
Solche Strecken auf einem Gerüst nennt man Hochbahn.
Die Züge fahren dort auf einem Viadukt aus Stahl oder Beton.
So bekommt die Bahn ihren freien Blick über die Stadt.

Der Name Hochbahn
Der Betreiber der Hamburger U-Bahn heißt Hamburger Hochbahn.
Dieser Name stammt aus der Anfangszeit der Bahn.
Damals waren die erhöhten Strecken besonders auffällig.
Bis heute erinnert der Name an diese Bauweise.
Er zeigt, dass die Bahn eben nicht nur unterirdisch fährt.
Gut zu wissen
Die Hamburger U-Bahn verbindet unterirdische, ebenerdige und erhöhte Abschnitte in einem einzigen Netz.
Der Name Hamburger Hochbahn bezeichnet zugleich das Unternehmen, das die U-Bahn betreibt.
Seit 1912 in Betrieb
Die Hamburger U-Bahn ging im Jahr 1912 in Betrieb.
Damit gehört sie zu den ältesten Netzen ihrer Art in Deutschland.
Nur die Berliner U-Bahn ist noch älter.
Auch bei der Länge liegt Hamburg auf dem zweiten Platz hinter Berlin.
Das Netz misst heute rund 106 Kilometer.
Hoch- und Untergrundbahn zugleich
Die Hamburger U-Bahn ist eine Mischung aus mehreren Bauformen.
Teile der Strecke liegen tief unter der Erde.
Andere Teile führen erhöht über die Stadt.
Wieder andere verlaufen ebenerdig auf eigenem Gleis.
Diese Vielfalt macht das Netz besonders abwechslungsreich.
Der berühmte Blick auf den Hafen
Besonders bekannt ist der Abschnitt entlang des Hafens.
Dort fährt die Bahn hoch über dem Wasser an den Landungsstellen vorbei.
Fahrgäste genießen von oben einen weiten Blick.
Diese Strecke gilt als eine der schönsten der Stadt.
Viele Gäste fahren sie allein wegen der Aussicht.
Warum man erhöht baut
Eine Hochbahn hat gegenüber dem Tunnel einige Vorteile.
Sie ist oft günstiger zu bauen als eine Strecke tief im Boden.
Zudem kreuzt sie den Straßenverkehr, ohne ihn zu stören.
Die Fahrgäste haben Tageslicht und einen Ausblick.
Dafür ist die Bahn von außen deutlich sichtbar und hörbar.
Eine Bahn für Millionen
Die Hamburger U-Bahn befördert täglich große Mengen an Menschen.
Sie verbindet die Innenstadt mit vielen Stadtteilen.
Auch angrenzende Orte in Schleswig-Holstein sind angeschlossen.
Damit ist sie ein Rückgrat des Nahverkehrs.
Ohne sie käme die Stadt kaum aus.
Ein Wahrzeichen des Nahverkehrs
Die erhöhten Strecken sind längst ein Teil des Stadtbilds.
Wer an den Hafen kommt, sieht die Bahn fast von selbst.
Sie steht für den Aufbruch in die moderne Großstadt.
Zugleich ist sie ein beliebtes Fotomotiv.
So verbindet die Hochbahn Technik und Stadtgeschichte.
Das Fazit
Es stimmt, dass in Hamburg eine Hochbahn auf Viadukten durch die Stadt fährt.
Ein Teil der U-Bahn läuft erhöht über den Straßen und dem Hafen.
Der Betreiber trägt deshalb den Namen Hamburger Hochbahn.
Das Netz ist nach Berlin das zweitälteste in Deutschland.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
