Stimmt es, dass ein Luxuszug zwei Wochen durch Afrika fährt?

Stimmt es, dass …?

„Auf Gleis eins steht ein Zug, der sich für eine Reise durch Afrika gut zwei Wochen Zeit nimmt.“

Stimmt es, dass ein Luxuszug zwei Wochen durch Afrika fährt?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt: Der südafrikanische Luxuszug „Pride of Africa“ bietet Reisen von bis zu zwei Wochen Länge. Die längste Fahrt dauert rund sechzehn Nächte.

Dass ein einzelner Zug fast zwei Wochen am Stück unterwegs ist, klingt nach einer anderen Epoche.

Beim südafrikanischen Luxuszug „Pride of Africa“ gehört genau das zum Programm.

Seine längsten Reisen ziehen sich über Tausende Kilometer und mehrere Länder.

Rovos train at the Makumbako Railway Station
Foto: David Brossard, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

bis 16 Nächte

längste Reisen

etwa der „Malawi Meander“

1989

Gründung des Zuges

Heimat in Pretoria, Südafrika

„Pride of Africa“

Name des Luxuszuges

restaurierte historische Wagen

Die längsten Fahrten führen von Südafrika bis nach Tansania oder Namibia und dauern rund zwei Wochen.

Was an der Behauptung stimmt

Ja, es gibt tatsächlich einen Luxuszug, der rund zwei Wochen durch Afrika fährt.

Gemeint ist der Zug „Pride of Africa“ der Bahn Rovos Rail.

Seine längsten Reisen dauern zwischen vierzehn und sechzehn Nächten.

Dabei durchquert der Zug mehrere Länder des südlichen Afrikas.

Damit trifft die Behauptung zu.

Class 35's GE U15C 35 029, 35 483 and 35 486 with Rovos Rail ()
Foto: Bob Adams, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Der Zug Pride of Africa

Der Zug hat seine Heimat in Pretoria in Südafrika.

Betrieben wird er von einem südafrikanischen Familienunternehmen.

Gegründet wurde die Bahn im Jahr 1989.

Seither gilt sie als eine Adresse für besonders aufwendige Zugreisen.

Der Name „Pride of Africa“ ist längst zur Marke geworden.

Gut zu wissen

Die Fahrt von Kapstadt bis Daressalam zählt zu den längsten regulären Luxuszugreisen der Welt.

Die Bahn hat ihren eigenen Bahnhof und eine Werkstatt im Norden von Pretoria.

Zwei Wochen auf Schienen

Das Angebot reicht von kurzen Fahrten über wenige Nächte bis zu langen Reisen.

Die kürzeste Tour dauert nur zwei Nächte.

Die längste Reise, ein „Malawi Meander“, umfasst rund sechzehn Nächte.

Auch die Fahrt bis nach Daressalam in Tansania dauert etwa fünfzehn Nächte.

Solche Reisen sind damit eher eine Expedition als eine bloße Fahrt.

Wohin die Reisen führen

Beliebte Strecken verbinden Pretoria mit Kapstadt oder den Victoriafällen.

Andere führen nach Swakopmund an der Küste Namibias.

Die längsten Touren reichen bis nach Tansania im Osten.

Dabei quert der Zug Savannen, Wüsten und Gebirge.

Jede Route erschließt einen anderen Teil des Kontinents.

Luxus wie aus einer anderen Zeit

Im Inneren erinnert der Zug an die große Zeit des Reisens.

Die Wagen sind mit Holz vertäfelt und edel eingerichtet.

Jedes Abteil verfügt über ein eigenes Bad.

Die größte Suite bietet sogar eine Badewanne im viktorianischen Stil.

Dazu kommen ein Speisewagen und eigene Aussichtsbereiche.

Alte Wagen, alte Loks

Viele Wagen sind sorgfältig restaurierte Fahrzeuge aus früheren Jahrzehnten.

Ein Teil stammt ursprünglich von der Bahn des Nachbarlandes Simbabwe.

Zur Flotte gehören auch mehrere historische Dampflokomotiven.

Die älteste von ihnen wurde bereits 1893 gebaut.

So mischt sich alte Technik mit modernem Komfort.

Langsam ist Teil des Reizes

Tempo ist bei diesen Reisen ausdrücklich nicht das Ziel.

Der Zug nimmt sich bewusst Zeit für die Landschaft.

Halte unterwegs führen zu Sehenswürdigkeiten und Ausflügen.

Die Reise selbst steht im Mittelpunkt, nicht das schnelle Ankommen.

Für die Gäste ist der Weg das eigentliche Erlebnis.

Eine Kreuzfahrt auf Schienen

Man kann die langen Fahrten mit einer Kreuzfahrt vergleichen.

Nur eine kleine Zahl von Gästen reist gemeinsam.

Die Betreuung an Bord ist entsprechend persönlich.

Manchen gilt der Zug als einer der luxuriösesten der Welt.

Entsprechend begehrt sind die Plätze.

Afrika aus dem Fenster

Der eigentliche Hauptdarsteller ist die Landschaft draußen.

Mal ziehen weite Steppen vorbei, mal tiefe Schluchten.

An den Victoriafällen oder in der Wüste wird der Halt zum Höhepunkt.

Tierbeobachtungen gehören auf manchen Strecken dazu.

So verbindet die Reise Komfort mit großen Naturerlebnissen.

Das Fazit

Die Behauptung, ein Luxuszug fahre zwei Wochen durch Afrika, stimmt.

Der Zug „Pride of Africa“ bietet Reisen von bis zu sechzehn Nächten.

Er durchquert dabei mehrere Länder des südlichen Afrikas.

Im Mittelpunkt stehen Komfort, Landschaft und das langsame Reisen.

Damit ist er ein rollendes Stück Luxus auf langer Strecke.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die längste Reise?
Die längste Tour umfasst rund sechzehn Nächte; die Fahrt bis Daressalam dauert etwa fünfzehn Nächte.
Wie heißt der Zug?
Er trägt den Namen „Pride of Africa“ und gehört zur südafrikanischen Bahn Rovos Rail.
Wo startet er?
Die meisten Reisen beginnen in Pretoria in Südafrika, einige auch in Kapstadt.
Was macht den Zug besonders?
Restaurierte historische Wagen, edle Abteile mit eigenem Bad und ein sehr persönlicher Service an Bord.
Seit wann gibt es die Bahn?
Das Unternehmen wurde 1989 gegründet und betreibt den Zug seither durch das südliche Afrika.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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