Stimmt es, dass …?
„Auf Gleis eins steht ein Zug, der sich für eine Reise durch Afrika gut zwei Wochen Zeit nimmt.“
Stimmt es, dass ein Luxuszug zwei Wochen durch Afrika fährt?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Ja, das stimmt: Der südafrikanische Luxuszug „Pride of Africa“ bietet Reisen von bis zu zwei Wochen Länge. Die längste Fahrt dauert rund sechzehn Nächte.
Dass ein einzelner Zug fast zwei Wochen am Stück unterwegs ist, klingt nach einer anderen Epoche.
Beim südafrikanischen Luxuszug „Pride of Africa“ gehört genau das zum Programm.
Seine längsten Reisen ziehen sich über Tausende Kilometer und mehrere Länder.

Die Fakten in Zahlen
bis 16 Nächte
längste Reisen
etwa der „Malawi Meander“
1989
Gründung des Zuges
Heimat in Pretoria, Südafrika
„Pride of Africa“
Name des Luxuszuges
restaurierte historische Wagen
Die längsten Fahrten führen von Südafrika bis nach Tansania oder Namibia und dauern rund zwei Wochen.
Was an der Behauptung stimmt
Ja, es gibt tatsächlich einen Luxuszug, der rund zwei Wochen durch Afrika fährt.
Gemeint ist der Zug „Pride of Africa“ der Bahn Rovos Rail.
Seine längsten Reisen dauern zwischen vierzehn und sechzehn Nächten.
Dabei durchquert der Zug mehrere Länder des südlichen Afrikas.
Damit trifft die Behauptung zu.

Der Zug Pride of Africa
Der Zug hat seine Heimat in Pretoria in Südafrika.
Betrieben wird er von einem südafrikanischen Familienunternehmen.
Gegründet wurde die Bahn im Jahr 1989.
Seither gilt sie als eine Adresse für besonders aufwendige Zugreisen.
Der Name „Pride of Africa“ ist längst zur Marke geworden.
Gut zu wissen
Die Fahrt von Kapstadt bis Daressalam zählt zu den längsten regulären Luxuszugreisen der Welt.
Die Bahn hat ihren eigenen Bahnhof und eine Werkstatt im Norden von Pretoria.
Zwei Wochen auf Schienen
Das Angebot reicht von kurzen Fahrten über wenige Nächte bis zu langen Reisen.
Die kürzeste Tour dauert nur zwei Nächte.
Die längste Reise, ein „Malawi Meander“, umfasst rund sechzehn Nächte.
Auch die Fahrt bis nach Daressalam in Tansania dauert etwa fünfzehn Nächte.
Solche Reisen sind damit eher eine Expedition als eine bloße Fahrt.
Wohin die Reisen führen
Beliebte Strecken verbinden Pretoria mit Kapstadt oder den Victoriafällen.
Andere führen nach Swakopmund an der Küste Namibias.
Die längsten Touren reichen bis nach Tansania im Osten.
Dabei quert der Zug Savannen, Wüsten und Gebirge.
Jede Route erschließt einen anderen Teil des Kontinents.
Luxus wie aus einer anderen Zeit
Im Inneren erinnert der Zug an die große Zeit des Reisens.
Die Wagen sind mit Holz vertäfelt und edel eingerichtet.
Jedes Abteil verfügt über ein eigenes Bad.
Die größte Suite bietet sogar eine Badewanne im viktorianischen Stil.
Dazu kommen ein Speisewagen und eigene Aussichtsbereiche.
Alte Wagen, alte Loks
Viele Wagen sind sorgfältig restaurierte Fahrzeuge aus früheren Jahrzehnten.
Ein Teil stammt ursprünglich von der Bahn des Nachbarlandes Simbabwe.
Zur Flotte gehören auch mehrere historische Dampflokomotiven.
Die älteste von ihnen wurde bereits 1893 gebaut.
So mischt sich alte Technik mit modernem Komfort.
Langsam ist Teil des Reizes
Tempo ist bei diesen Reisen ausdrücklich nicht das Ziel.
Der Zug nimmt sich bewusst Zeit für die Landschaft.
Halte unterwegs führen zu Sehenswürdigkeiten und Ausflügen.
Die Reise selbst steht im Mittelpunkt, nicht das schnelle Ankommen.
Für die Gäste ist der Weg das eigentliche Erlebnis.
Eine Kreuzfahrt auf Schienen
Man kann die langen Fahrten mit einer Kreuzfahrt vergleichen.
Nur eine kleine Zahl von Gästen reist gemeinsam.
Die Betreuung an Bord ist entsprechend persönlich.
Manchen gilt der Zug als einer der luxuriösesten der Welt.
Entsprechend begehrt sind die Plätze.
Afrika aus dem Fenster
Der eigentliche Hauptdarsteller ist die Landschaft draußen.
Mal ziehen weite Steppen vorbei, mal tiefe Schluchten.
An den Victoriafällen oder in der Wüste wird der Halt zum Höhepunkt.
Tierbeobachtungen gehören auf manchen Strecken dazu.
So verbindet die Reise Komfort mit großen Naturerlebnissen.
Das Fazit
Die Behauptung, ein Luxuszug fahre zwei Wochen durch Afrika, stimmt.
Der Zug „Pride of Africa“ bietet Reisen von bis zu sechzehn Nächten.
Er durchquert dabei mehrere Länder des südlichen Afrikas.
Im Mittelpunkt stehen Komfort, Landschaft und das langsame Reisen.
Damit ist er ein rollendes Stück Luxus auf langer Strecke.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
