Stimmt es, dass ein ICE-Sprinter zwischen Großstädten fast ohne Halt fährt?

Stimmt es, dass …?

„Dieser ICE-Sprinter fährt ohne Halt bis zum Zielbahnhof – bitte beachten Sie die entfallenden Zwischenhalte.“

Stimmt es, dass ein ICE-Sprinter zwischen Großstädten fast ohne Halt fährt?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Ja, der ICE-Sprinter lässt viele Zwischenhalte aus. So verbindet er große Städte besonders schnell.

Ein normaler ICE hält unterwegs an mehreren Bahnhöfen.

Jeder Halt kostet Zeit für das Bremsen, Warten und Anfahren.

Für Eilige gibt es deshalb eine besondere Variante.

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Foto: Hugh Llewelyn, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

1992

Start

erste ICE-Sprinter eingeführt

wenige Halte

Prinzip

oft nur Start und Ziel

bis 2015

Aufpreis

früher Zuschlag und Reservierungspflicht

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 gibt es für den ICE-Sprinter keinen Aufpreis und keine Reservierungspflicht mehr.

Was ein ICE-Sprinter ist

Als ICE-Sprinter bezeichnet die Deutsche Bahn besonders schnelle Fernzüge.

Sie verkehren mit wenigen oder ganz ohne Zwischenhalte zwischen großen Städten.

Am Anfang trugen sie auch den Namen Shuttle-ICE.

Ihr Ziel ist eine möglichst kurze Reisezeit.

Der Name Sprinter steht dabei für dieses zügige Fahren.

ICE 3 ()
Foto: Matthew Black, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Weniger Halte, mehr Tempo

Der Zeitgewinn des Sprinters entsteht vor allem durch die ausgelassenen Halte.

Jeder Zwischenhalt kostet mehrere Minuten für das Bremsen und Anfahren.

Wer diese Halte streicht, kommt schneller ans Ziel.

So schrumpft die Fahrzeit zwischen zwei Städten spürbar.

Für Pendler und Geschäftsreisende ist das ein großer Vorteil.

Gut zu wissen

Der ICE-Sprinter nutzt dieselben Fahrzeuge wie andere ICE, spart die Zeit aber durch das Auslassen von Halten.

Seit Dezember 2015 braucht man für den Sprinter weder einen Aufpreis noch eine Pflichtreservierung.

Verbindungen zwischen Metropolen

Der Sprinter fährt vor allem zwischen den großen Ballungsräumen.

Beliebte Ziele sind Verbindungen zwischen Berlin, Frankfurt, Hamburg und München.

Auf diesen Strecken lohnt sich das schnelle Durchfahren besonders.

Kleinere Bahnhöfe unterwegs werden dabei ausgelassen.

Wer dorthin will, nimmt einen der normalen ICE.

Eine Idee aus dem Jahr 1992

Die ersten ICE-Sprinter wurden schon 1992 eingeführt.

Damit sind sie fast so alt wie der ICE selbst.

Von Anfang an richteten sie sich an eilige Reisende.

Über die Jahre veränderte sich das Angebot immer wieder.

Der Grundgedanke des schnellen Zuges blieb aber bestehen.

Früher mit Aufpreis

Lange war der Sprinter kein gewöhnlicher ICE.

Für seine Nutzung verlangte die Bahn über Jahre einen Aufpreis.

Seit 2002 galt zudem eine Pflicht zur Reservierung.

Der schnelle Zug war damit ein besonderes und teureres Angebot.

Diese Regeln unterschieden ihn deutlich vom normalen ICE.

Die Wende 2015

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 fiel der Aufpreis weg.

Auch die Reservierungspflicht wurde damals abgeschafft.

Seitdem lässt sich der Sprinter wie ein normaler ICE nutzen.

Ein passendes Fernticket genügt für die Fahrt.

Der schnelle Zug wurde so für mehr Reisende zugänglich.

Für wen sich der Sprinter lohnt

Der Sprinter richtet sich an alle, die direkt von Stadt zu Stadt wollen.

Wer unterwegs an einem kleinen Bahnhof aussteigen möchte, ist im normalen ICE besser aufgehoben.

Für die durchgehende Fahrt aber ist der Sprinter die schnellste Wahl.

Gerade am frühen Morgen und am Abend sind solche Züge gefragt.

Sie passen gut zum Rhythmus des Berufsverkehrs.

Ein Zug für die Eiligen

Der Sprinter zeigt, wie flexibel der Fernverkehr sein kann.

Mit demselben Fahrzeug lässt sich durch weniger Halte viel Zeit sparen.

So entsteht aus dem ICE ein noch schnelleres Angebot.

Für die großen Städte ist das ein Gewinn.

Die Bahn kann damit sogar dem Flugzeug Konkurrenz machen.

Das Fazit

Es stimmt, dass ein ICE-Sprinter zwischen Großstädten fast ohne Halt fährt.

Er lässt Zwischenhalte aus und verkürzt so die Reisezeit.

Es gibt ihn schon seit 1992.

Seit 2015 fährt er ganz ohne besonderen Aufpreis.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Häufige Fragen

Was ist das Besondere am ICE-Sprinter?
Er fährt mit wenigen oder gar keinen Zwischenhalten zwischen großen Städten und ist dadurch besonders schnell.
Seit wann gibt es den ICE-Sprinter?
Die ersten Sprinter wurden bereits 1992 eingeführt, also fast zeitgleich mit dem ICE.
Kostet der Sprinter extra?
Früher ja, doch seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 gibt es keinen Aufpreis mehr.
Muss man einen Sitzplatz reservieren?
Seit 2015 nicht mehr, zuvor bestand für den Sprinter eine Reservierungspflicht.
Welche Städte verbindet der Sprinter?
Vor allem große Ballungsräume wie Berlin, Frankfurt, Hamburg und München.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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