Stimmt es, dass …?
„Die Rolltreppe fährt mehr als drei Minuten in die Tiefe: Willkommen in einer der tiefsten U-Bahnen der Welt.“
Stimmt es, dass die U-Bahn von Pjöngjang als Schutzbunker gebaut wurde?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Das stimmt weitgehend: Die U-Bahn der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang liegt über 110 Meter tief und ist mit schweren Stahltüren ausgestattet, sodass ihre Stationen im Ernstfall als Schutzräume dienen können.
Eine U-Bahn bringt Menschen schnell durch die Stadt, das ist überall auf der Welt so.
In der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang liegt eine U-Bahn jedoch außergewöhnlich tief unter der Erde.
Diese Tiefe hat einen Grund, der über den normalen Nahverkehr weit hinausgeht.

Die Tiefe in Zahlen
über 110 m
Tiefe
eine der tiefsten U-Bahnen der Welt
1973
Eröffnung
erste Linie in Pjöngjang
ca. 3,5 min
Rolltreppe
von oben bis zum Bahnsteig
Durch die große Tiefe bleibt es in den Stationen das ganze Jahr etwa gleich kühl.
Tief unter der Stadt
Die U-Bahn von Pjöngjang verläuft an vielen Stellen mehr als 110 Meter unter der Erde.
Damit zählt sie zu den tiefsten U-Bahnen der Welt.
Lange Rolltreppen bringen die Fahrgäste in mehreren Minuten nach unten.
Oben an der Oberfläche ahnt man kaum, wie weit die Bahn darunter liegt.

Mehr als nur Nahverkehr
Die große Tiefe diente von Anfang an auch dem Schutz der Bevölkerung.
Tief liegende Tunnel sind gegen Angriffe von oben besonders gut geschützt.
Viele Stationen sind deshalb mit schweren Stahltüren ausgestattet.
Im Ernstfall lassen sich die Räume so von der Außenwelt abriegeln.
Gut zu wissen
Welche U-Bahn die tiefste der Welt ist, lässt sich nicht eindeutig sagen, da man Durchschnitt und einzelne Stationen unterschiedlich zählt.
Pjöngjang gehört aber in jeder Zählung zu den tiefsten Systemen.
Türen wie in einem Bunker
An den Zugängen und in den Gängen finden sich massive Schutztüren aus Stahl.
Sie sollen die tief liegenden Stationen im Notfall sichern.
Solche Einbauten sind in gewöhnlichen U-Bahnen unüblich.
Sie zeigen, dass die Anlage zugleich als Schutzraum gedacht ist.
Eröffnet in den 1970er Jahren
Die erste Linie der U-Bahn von Pjöngjang wurde 1973 eröffnet.
Seither wurde das Netz auf mehrere Linien erweitert.
Die Bahn ist für viele Menschen der Stadt ein wichtiges Verkehrsmittel.
Zugleich blieb der Gedanke an den Schutz der Bevölkerung Teil des Konzepts.
Immer gleich kühl
Weil die Stationen so tief liegen, bleibt die Temperatur dort das ganze Jahr fast gleich.
Im Sommer wie im Winter herrscht unten eine ähnliche, kühle Luft.
Das ist eine natürliche Folge der großen Tiefe.
Heizung oder Klimaanlage spielen dadurch eine kleinere Rolle.
Reich geschmückte Stationen
Viele Stationen sind aufwendig mit Kronleuchtern, Mosaiken und Marmor gestaltet.
Sie wirken eher wie Hallen als wie schlichte Haltestellen.
Diese Pracht ist typisch für U-Bahnen, die auch als Aushängeschild dienen sollen.
Besucher berichten immer wieder von diesem ungewöhnlichen Anblick.
Tiefe U-Bahnen anderswo
Auch andere Städte haben sehr tiefe U-Bahnhöfe, etwa in Osteuropa.
Oft steckt dahinter ebenfalls der Gedanke an Schutz im Ernstfall.
Pjöngjang gehört aber zu den bekanntesten Beispielen dieser Bauweise.
Die Verbindung aus Nahverkehr und Schutzraum ist dort besonders deutlich.
Das Fazit
Die Behauptung stimmt im Kern: Die U-Bahn von Pjöngjang ist zugleich als Schutzraum angelegt.
Ihre große Tiefe von über 110 Metern und die schweren Stahltüren sprechen eine klare Sprache.
Im Alltag ist sie ein Verkehrsmittel, im Ernstfall ein tief liegender Schutzort.
Damit ist sie weit mehr als eine gewöhnliche U-Bahn.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
