Stimmt es, dass die New Yorker High Line eine stillgelegte Güterbahn ist?

Stimmt es, dass …?

„Endstation für Güterzüge, Einstieg für Spaziergänger: willkommen auf der High Line über Manhattan.“

Stimmt es, dass die New Yorker High Line eine stillgelegte Güterbahn ist?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Die High Line in New York war einmal eine Güterbahn auf einer Hochtrasse. Heute ist die stillgelegte Strecke ein beliebter Park über den Straßen.

In New York führt ein Park hoch über den Straßen von Manhattan.

Dort, wo heute Menschen spazieren, fuhren früher Güterzüge.

Die alte Bahntrasse wurde gerettet und in einen grünen Weg verwandelt.

Erhöhter Parkweg der High Line über den Straßen von Manhattan
Foto: Mike Peel, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

2,33 km

Länge

über den Straßen Manhattans

1980

letzter Güterzug

danach stillgelegt

2009

Parkeröffnung

erster Abschnitt

Gerettet wurde die Trasse von der Bürgerinitiative Friends of the High Line, gegründet im Jahr 1999.

Ein Park hoch über der Straße

Im Westen von Manhattan verläuft ein ungewöhnlicher Park.

Er liegt nicht auf dem Boden, sondern auf einer alten Hochtrasse.

Rund neun Meter über der Straße spazieren hier die Besucher.

Zwischen Blumen und Gräsern sind noch alte Schienen zu sehen.

Dieser Park heißt High Line.

Alte Gleise zwischen Pflanzen auf der New Yorker High Line
Foto: Acroterion, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Früher eine Güterbahn

Die Trasse gehörte einst zur sogenannten West Side Line.

Auf ihr fuhren Güterzüge mitten durch das Industrieviertel.

Sie brachten Fleisch, Milchwaren und Gemüse zu den Lagern und Fabriken.

Die Bahn wurde hoch gelegt, um die vielen Unfälle auf der Straße zu vermeiden.

So entstand eine Güterbahn über den Köpfen der Stadt.

Gut zu wissen

Bei der Umgestaltung ließ man viele der alten Schienen bewusst im Boden, sie sind heute Teil der Bepflanzung.

Der Park ist kostenlos zugänglich und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten New Yorks.

Beleg: Wikipedia-Artikel „High Line“ (englisch), abgerufen am 10.10.2026.

Züge mitten durch die Häuser

Die Hochbahn führte teils direkt durch Gebäude hindurch.

Waren konnten so bequem im ersten Stock angeliefert werden.

Die Strecke schlängelte sich zwischen Lagerhäusern und Werkstätten.

Für das Viertel war sie eine wichtige Lebensader.

Jahrzehntelang prägte sie das Bild der West Side.

Der letzte Zug

Der erste Zug rollte im Jahr 1933 über die Trasse.

Offiziell eingeweiht wurde das Bauwerk im Jahr 1934.

Mit der Zeit verlor der Güterverkehr jedoch an Bedeutung.

Im Jahr 1980 wurde die Strecke endgültig stillgelegt.

Teile der alten Trasse waren da schon abgerissen.

Verfall und Wildnis

Nach 1980 stand die Hochbahn ungenutzt über der Stadt.

Niemand kümmerte sich mehr um die rostenden Gleise.

Zwischen den Schwellen wuchsen Gräser, Blumen und kleine Büsche.

So entstand von selbst eine wilde grüne Landschaft in der Luft.

Genau dieser Anblick brachte später viele auf eine Idee.

Die Rettung in letzter Minute

Lange drohte der Abriss der alten Trasse.

Im Jahr 1999 gründeten zwei Anwohner die Initiative Friends of the High Line.

Joshua David und Robert Hammond wollten das Bauwerk erhalten.

Sie warben für die Idee, einen Park daraus zu machen.

Ihr Einsatz rettete die Hochbahn vor den Baggern.

Vom Gleis zum Park

Aus der Güterbahn wurde Schritt für Schritt ein Park.

Der erste Abschnitt öffnete am 8. Juni 2009.

Ein zweiter Teil folgte im Jahr 2011.

Der dritte Abschnitt kam im Jahr 2014 hinzu.

So wuchs der grüne Weg über mehrere Jahre zusammen.

Wie der Park heute aussieht

Die High Line ist rund 2,33 Kilometer lang.

Sie reicht vom Meatpacking District durch Chelsea bis zur 34. Straße.

Überall erinnern sichtbare Gleise an die Zeit als Bahn.

Dazwischen wachsen Gräser und Stauden wie in der wilden Zeit.

Der Park ist kostenlos und zieht viele Besucher an.

Ein Vorbild für die Welt

Die High Line wurde zum Vorbild für viele Städte.

Auch anderswo werden alte Bahntrassen zu grünen Wegen.

In Berlin entstand ein Naturpark auf einem alten Rangierbahnhof.

In Paris wird die alte Gürtelbahn Stück für Stück begehbar gemacht.

Aus ungenutztem Bahnland wird so neuer Raum für Menschen.

Das Fazit

Der Mythos stimmt eindeutig.

Die New Yorker High Line war wirklich eine Güterbahn.

Der letzte Zug fuhr dort im Jahr 1980.

Seit 2009 ist die Trasse ein beliebter Park über der Stadt.

Die alten Gleise sind bis heute im Grün zu erkennen.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Was war die High Line früher?
Sie war eine erhöhte Güterbahn im Westen von Manhattan, Teil der West Side Line.
Wann fuhr der letzte Zug?
Der Güterverkehr endete im Jahr 1980, danach stand die Trasse leer.
Seit wann ist sie ein Park?
Der erste Abschnitt des Parks öffnete im Juni 2009, weitere folgten 2011 und 2014.
Wie lang ist die High Line?
Sie ist rund 2,33 Kilometer lang und führt vom Meatpacking District bis zur 34. Straße.
Wer hat den Park möglich gemacht?
Die Bürgerinitiative Friends of the High Line, 1999 von Joshua David und Robert Hammond gegründet.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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