Stimmt es, dass der Erbauer des Eiffelturms eine Eisenbahnbrücke schuf?

Stimmt es, dass …?

„Auf Gleis eins rollt ein Zug über ein Werk des Mannes, der später Paris einen Turm schenkte.“

Stimmt es, dass der Erbauer des Eiffelturms eine Eisenbahnbrücke schuf?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt: Gustave Eiffel baute mit dem Garabit-Viadukt eine große Eisenbahnbrücke in Frankreich. Ihr Stahlbau war 1884 fertig, fünf Jahre vor dem Eiffelturm.

Der Name Eiffel ist für die meisten Menschen untrennbar mit dem Turm in Paris verbunden.

Doch bevor dieser Turm entstand, baute Gustave Eiffel bereits kühne Brücken.

Eine davon, der Garabit-Viadukt, trägt bis heute eine Eisenbahn über ein tiefes Tal.

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Foto: Хрюша, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

122 m

Höhe über dem Tal

über dem Fluss Truyère

1884

Stahlbau vollendet

fünf Jahre vor dem Eiffelturm

165 m

Spannweite des Bogens

damals eine Rekordweite

Der Garabit-Viadukt galt nach seiner Fertigstellung rund 25 Jahre lang als höchste Eisenbahnbrücke der Welt.

Was an der Behauptung stimmt

Ja, der Erbauer des Eiffelturms baute auch eine Eisenbahnbrücke.

Gustave Eiffels Unternehmen errichtete den Garabit-Viadukt in Frankreich.

Diese Brücke trägt eine Eisenbahnlinie über ein tiefes Flusstal.

Ihr Stahlbau war bereits 1884 vollendet.

Damit ist die Behauptung eindeutig bestätigt.

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Foto: W. Bulach, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Eine Brücke vor dem Turm

Viele glauben, Eiffel habe nur den Pariser Turm gebaut.

Tatsächlich entstanden seine Brücken schon Jahre früher.

Der Garabit-Viadukt war 1884 im Stahlbau fertig.

Der berühmte Eiffelturm folgte erst 1889.

Die Eisenbahnbrücke kam also deutlich vor dem Turm.

Gut zu wissen

Maurice Koechlin, einer der Ingenieure von Garabit, lieferte später auch den entscheidenden Entwurf für den Eiffelturm.

Der Garabit-Viadukt steht heute als bedeutendes technisches Denkmal unter Schutz.

Wo der Viadukt steht

Der Garabit-Viadukt liegt in der Mitte Frankreichs.

Er überspannt das Tal des Flusses Truyère bei Saint-Flour.

Die Landschaft im Département Cantal ist bergig und zerklüftet.

Nur mit einer hohen Brücke ließ sich die Schlucht überwinden.

Der Viadukt wurde zum Wahrzeichen der Gegend.

Ein Bogen aus Eisen

Das Bauwerk ist eine Bogenbrücke aus Schmiedeeisen.

Der große Bogen spannt sich über eine Weite von 165 Metern.

Die Fahrbahn liegt rund 122 Meter über dem Talgrund.

Insgesamt ist der Viadukt etwa 565 Meter lang.

Diese Maße waren für die damalige Zeit gewaltig.

Nicht Eiffel allein

Hinter dem Bau stand nicht nur Gustave Eiffel persönlich.

Den tragenden Entwurf lieferten die Ingenieure Maurice Koechlin und Émile Nouguier.

Die Lage der Brücke schlug der Ingenieur Léon Boyer vor.

Eiffels Firma führte das Werk dann aus.

So entstand das Viadukt im Zusammenspiel mehrerer Köpfe.

Höchste Eisenbahnbrücke der Welt

Nach ihrer Fertigstellung war die Brücke ein echter Rekordhalter.

Rund 25 Jahre lang galt sie als höchste Eisenbahnbrücke der Welt.

Erst 1909 wurde sie von einer anderen französischen Brücke übertroffen.

Diese stand bei Clermont-Ferrand und hieß Viaduc des Fades.

Für ein Vierteljahrhundert aber führte Garabit die Liste an.

Gebaut für die Eisenbahn

Der Viadukt war von Anfang an für den Zugverkehr gedacht.

Er sollte eine Bahnlinie über das sonst unpassierbare Tal führen.

1888 nahm die Strecke nach Fertigstellung der Gleise den Betrieb auf.

Seither rollen Züge über das stählerne Bauwerk.

Damit ist es eine echte Eisenbahnbrücke und kein bloßes Schaustück.

Die Technik dahinter

Eiffel setzte auf filigrane Gerüste aus vernietetem Eisen.

Dieselbe Bauweise prägte später auch seinen Pariser Turm.

Die Teile wurden vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengefügt.

Der kühne Bogen trägt die Last elegant in die Felswände.

Das Viadukt gilt als Meisterwerk der Eisenbauzeit.

Eiffels Werk über Frankreich hinaus

Eiffels Unternehmen baute Brücken und Bauwerke in vielen Ländern.

Viadukte, Bahnhofshallen und Gerüste trugen seine Handschrift.

Der Garabit-Viadukt zählt zu seinen bekanntesten Werken.

Erst der Pariser Turm machte den Namen weltberühmt.

Der Ingenieur hinter dem Turm war also lange zuvor ein Brückenbauer.

Das Fazit

Die Behauptung, der Erbauer des Eiffelturms habe eine Eisenbahnbrücke geschaffen, stimmt.

Der Garabit-Viadukt in Frankreich war 1884 im Stahlbau vollendet.

Er führt eine Bahnlinie 122 Meter über das Tal der Truyère.

Lange galt er als höchste Eisenbahnbrücke der Welt.

Eiffel war somit Brückenbauer, bevor er den Turm errichtete.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Häufige Fragen

Wer baute den Garabit-Viadukt?
Das Unternehmen von Gustave Eiffel, demselben Ingenieur, dessen Name später der Pariser Turm trägt.
Was war zuerst fertig, Brücke oder Turm?
Die Brücke: Ihr Stahlbau war 1884 vollendet, der Eiffelturm folgte erst 1889.
Wie hoch ist die Brücke?
Die Fahrbahn liegt rund 122 Meter über dem Tal, der große Bogen spannt sich über 165 Meter.
Fährt dort eine Eisenbahn?
Ja, der Viadukt wurde für eine Bahnlinie gebaut und ging 1888 in Betrieb.
War es wirklich die höchste Eisenbahnbrücke?
Rund 25 Jahre lang galt der Garabit-Viadukt als höchste Eisenbahnbrücke der Welt, bis 1909 ein anderes Bauwerk folgte.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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