Stimmt es, dass …?
„Am einen Bahnhof rollt der Koffer glatt in den Zug, am nächsten muss man ihn über eine hohe Stufe wuchten.“
Stimmt es, dass Bahnsteige in Deutschland unterschiedlich hoch sind?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass …?
Kurz gesagt
Ja, das stimmt: In Deutschland gibt es verschiedene Bahnsteighöhen, etwa 38, 55 und 76 Zentimeter. Bei manchen S-Bahnen sind es sogar 96 Zentimeter.
Nicht jeder Einstieg in den Zug ist gleich bequem.
Mal geht es stufenlos hinein, mal wird es mühsam.
Das liegt an den unterschiedlichen Bahnsteigen.

Die Bahnsteighöhen in Zahlen
38
Zentimeter
niedrige Bahnsteige
55 und 76
Zentimeter
gängige Höhen
96
Zentimeter
bei manchen S-Bahnen
Gemessen wird ab der Oberkante der Schiene.
Der Kern des Mythos
Der Mythos stimmt.
In Deutschland sind Bahnsteige verschieden hoch.
Gängig sind 38, 55 und 76 Zentimeter.
Manche S-Bahn-Netze haben sogar 96 Zentimeter hohe Bahnsteige.

Gewachsen über Jahrzehnte
Bahnsteige wurden zu ganz verschiedenen Zeiten gebaut.
Jede Zeit hatte ihre eigenen Vorstellungen.
So entstand ein bunter Flickenteppich.
Ihn zu vereinheitlichen, dauert sehr lange.
Gut zu wissen
In Deutschland sind Bahnsteige unterschiedlich hoch, gängig sind 38, 55 und 76 Zentimeter über der Schienenoberkante, bei manchen S-Bahnen 96 Zentimeter. Das ist über Jahrzehnte so gewachsen.
Auch Züge haben verschiedene Einstiegshöhen. Passen Zug und Bahnsteig nicht zusammen, entsteht eine Stufe. Ziel ist ein stufenloser Einstieg, bis dahin helfen Rampen, Lifte und Trittstufen.
Züge sind auch verschieden
Nicht nur Bahnsteige, auch Züge haben unterschiedliche Einstiegshöhen.
Ein Regionalzug ist anders gebaut als ein Fernzug.
Passen beide nicht zusammen, entsteht eine Stufe.
Diese Stufe kann recht hoch sein.
Eine Frage der Barrierefreiheit
Für Rollstuhlfahrer ist jede Stufe ein Hindernis.
Auch mit Kinderwagen oder Koffer wird es schwer.
Ein stufenloser Einstieg wäre für alle besser.
Deshalb werden Höhen nach und nach angepasst.
Das Ziel: passende Paare
Ideal ist, wenn Bahnsteig und Zug gleich hoch sind.
Dann rollt man einfach hinein.
Auf vielen Strecken wird genau das angestrebt.
Es braucht aber passende Züge und Bahnsteige zugleich.
Hilfen bis dahin
Wo es noch hohe Stufen gibt, helfen Rampen und Lifte.
Manche Züge haben ausfahrbare Trittstufen.
Personal kann beim Einsteigen unterstützen.
So kommt man trotzdem in den Zug.
Der Mythos im Fazit
Bahnsteige sind in Deutschland also wirklich unterschiedlich hoch.
Der Mythos stimmt.
Gängig sind 38, 55 und 76 Zentimeter.
Passende Höhen machen den Einstieg stufenlos.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
