Stimmt es, dass …?
„Nächster Halt Schierwaldenrath, Übergang zur Selfkantbahn, die auf einem Reststück der alten Geilenkirchener Kreisbahn mit Dampf fährt.“
Stimmt es, dass aus der Geilenkirchener Kreisbahn die Selfkantbahn wurde?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Ja, aus der stillgelegten Geilenkirchener Kreisbahn ging die Selfkantbahn hervor. Auf einem erhaltenen Reststück von rund 5,5 Kilometern fährt heute eine meterspurige Museumsbahn, oft mit Dampf.
Im äußersten Westen Deutschlands fuhr einst eine kleine Kreisbahn durchs Land.
Heute heißt es, aus dieser alten Bahn sei die Selfkantbahn geworden.
Dieser Beitrag prüft, was an dieser Geschichte dran ist.

Die Fakten in Zahlen
1973
Stilllegung
der Geilenkirchener Kreisbahn
5,5 km
Reststück
als Selfkantbahn erhalten
1000 mm
Spurweite
Meterspur
Die Geilenkirchener Kreisbahn war einst rund 38 Kilometer lang.
Die kurze Antwort
Der Mythos stimmt, denn aus der Geilenkirchener Kreisbahn wurde die Selfkantbahn.
Die alte Kleinbahn wurde über die Jahre stillgelegt.
Ein kurzes Reststück blieb jedoch erhalten.
Auf diesem Stück fährt heute eine Museumsbahn.
Sie trägt den Namen Selfkantbahn.

Die alte Geilenkirchener Kreisbahn
Die Geilenkirchener Kreisbahn war eine meterspurige Kleinbahn im Westen Nordrhein-Westfalens.
Sie erschloss die ländliche Region um Geilenkirchen.
Zwei Streckenäste gingen vom Kreisbahnhof aus.
Insgesamt war das Netz rund 38 Kilometer lang.
Die Bahn brachte Menschen und Güter über Land.
Gut zu wissen
Der Selfkant ist die westlichste Gegend Deutschlands und grenzt an die Niederlande.
Viele stillgelegte Kleinbahnen leben heute als Museumsbahnen weiter.
Ein Ast in den Selfkant
Einer der beiden Äste führte in den Selfkant.
Der Selfkant ist die Westspitze der Region, nahe der Grenze zu den Niederlanden.
Die Strecke verlief über mehrere kleine Orte.
Sie endete weit im Westen des Kreises.
Dieser Ast ist für die heutige Museumsbahn wichtig.
Das langsame Ende
Ab den 1950er-Jahren verlor die Kleinbahn an Bedeutung.
Immer mehr Verkehr verlagerte sich auf die Straße.
So wurde der Betrieb Stück für Stück aufgegeben.
1973 endete der reguläre Verkehr endgültig.
Damit schien die Geschichte der Bahn zunächst zu Ende.
Ein Reststück bleibt erhalten
Nicht alles wurde nach der Stilllegung abgebaut.
Ein Reststück von rund 5,5 Kilometern blieb erhalten.
Es liegt auf dem alten Ast in den Selfkant.
Auf diesem Stück entstand die Idee einer Museumsbahn.
So wurde ein Stück Strecke vor dem Verschwinden bewahrt.
Die Selfkantbahn heute
Auf dem erhaltenen Stück fährt heute die Selfkantbahn.
Sie ist eine meterspurige Museumseisenbahn.
Oft zieht eine Dampflokomotive den Zug.
Betrieben wird die Bahn von ehrenamtlichen Eisenbahnfreunden.
Für viele Gäste ist die Fahrt eine Reise in die Vergangenheit.
Warum Menschen sie erhalten
Museumsbahnen leben vom Einsatz vieler Freiwilliger.
Diese pflegen die Fahrzeuge und halten die Strecke in Schuss.
Ohne ihr Engagement wäre die alte Bahn längst verschwunden.
So bleibt ein Stück Technikgeschichte lebendig.
Die Selfkantbahn ist ein Beispiel für diese Bewahrung.
Schmalspur im Grünen
Die Meterspur war typisch für viele Kleinbahnen.
Die schmalen Gleise passten gut in die ländliche Landschaft.
Die Selfkantbahn fährt heute gemächlich durch Felder und Dörfer.
Das langsame Tempo gehört zum Charme der Fahrt.
So erlebt man die Region aus einem besonderen Blickwinkel.
Von der Trasse zum Ausflug
Andere Teile der alten Kreisbahn sind heute anders genutzt.
Mancher Abschnitt wurde zu Wegen und Grünzügen umgestaltet.
So erinnern noch Spuren im Gelände an die alte Bahn.
Das erhaltene Reststück aber trägt den Betrieb weiter.
Aus einer stillgelegten Bahn wurde so ein Ausflugsziel.
Das Fazit
Die Behauptung, aus der Geilenkirchener Kreisbahn sei die Selfkantbahn geworden, trifft zu.
Die alte Kleinbahn wurde bis 1973 stillgelegt.
Ein Reststück von rund 5,5 Kilometern blieb erhalten.
Darauf fährt heute eine meterspurige Museumsbahn mit Dampf.
Der Mythos ist bestätigt.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
