Ortstermin
„Gare Centrale Montréal, Umstieg zu VIA Rail, zur Stadtbahn REM, zur U-Bahn Bonaventure und in die Untergrundstadt.“
Ortstermin: Montréal Gare Centrale
→ Ein Ortstermin in Québec.
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Kurz gesagt
Die Gare Centrale ist der zentrale Bahnhof von Montréal und verbirgt sich unter den Hochhäusern der Innenstadt. In ihrer Art-déco-Halle enden die Züge von VIA Rail, die quer durch Kanada fahren.
Montréal ist die größte Stadt der kanadischen Provinz Québec und liegt auf einer Insel im Sankt-Lorenz-Strom.
Ihr zentraler Bahnhof, die Gare Centrale, verbirgt sich unter den Hochhäusern der Innenstadt.
Dieser Ortstermin beginnt in der großen Halle mit ihren steinernen Bildern und führt hinaus in die Stadt unter und über der Erde.

Ein Bahnhof unter der Stadt
Die Gare Centrale von Montréal liegt mitten in der Innenstadt, verborgen unter Bürotürmen und Hotels.
Anders als die alten Kopfbahnhöfe tritt sie nach außen kaum als Gebäude in Erscheinung.
Unter der Erde aber öffnet sich eine weite Halle mit Schaltern, Läden und Bahnsteigen.
Der Bahnhof wurde 1943 für die Canadian National Railway eröffnet.
Seitdem ist er der wichtigste Fernbahnhof der Stadt.

Art déco und ein Lied aus Stein
Die Halle ist in einer Mischung aus Art déco und schlichter Moderne gestaltet.
An den Wänden im Osten und Westen ziehen sich große steinerne Bildfriese entlang.
Sie zeigen Szenen aus dem Leben, der Kunst und der Industrie Kanadas.
In die Friese sind einige Zeilen der Nationalhymne O Canada eingemeißelt.
Dabei stehen die französischen Worte im Osten und die englischen im Westen der Halle.

Gut zu wissen
Die Gare Centrale von Montréal wurde 1943 für die Canadian National Railway eröffnet und ist im Stil des Art déco gestaltet.
Unter der Halle liegen achtzehn Gleise, an denen VIA Rail, die Vorortbahn Exo, die Amtrak und die neue Stadtbahn REM halten.
Der Bahnhof ist über Tunnel mit der berühmten Untergrundstadt und über die Station Bonaventure mit der U-Bahn verbunden.
Achtzehn Gleise im Untergrund
Unter der Halle liegen sechs Mittelbahnsteige an insgesamt achtzehn Gleisen.
An ihnen enden und beginnen die Fern- und Nahverkehrszüge der Stadt.
Im Jahr 1967 wurde der Bahnhof im Zuge des Baus von Place Bonaventure umgestaltet.
Seitdem fügt er sich noch enger in die wachsende Innenstadt ein.
Von der Halle führen Treppen und Rolltreppen hinab zu den Zügen.

Mit VIA Rail durchs Land
Von der Gare Centrale fahren die Fernzüge der Gesellschaft VIA Rail in viele Richtungen.
Auf dem Korridor zwischen Québec und Windsor erreicht man Städte wie Ottawa und Toronto.
Nach Osten führt der Nachtzug Ocean bis in die Hafenstadt Halifax am Atlantik.
Auch die Hauptstadt des Landes ist von hier mit dem Zug schnell erreichbar.
So ist der Bahnhof das Tor Montréals in den Rest Kanadas.

Vorortzüge, Amtrak und die neue Bahn
Neben den Fernzügen halten in der Gare Centrale auch Vorortzüge der Gesellschaft Exo.
Ein Zug der amerikanischen Amtrak, der Adirondack, fährt von hier bis nach New York.
Seit Kurzem hält im Bahnhof außerdem die neue, fahrerlose Stadtbahn REM.
Sie soll in den nächsten Jahren weiter in die Region hinauswachsen.
Damit treffen in der Gare Centrale alte und neue Bahnen aufeinander.

Die Stadt unter der Erde
Die Gare Centrale ist ein wichtiger Teil der berühmten Untergrundstadt von Montréal.
Von der Halle führen Tunnel zu Hochhäusern, Hotels und Einkaufszentren wie Place Ville-Marie.
Auch die U-Bahn der Stadt ist über die Station Bonaventure angeschlossen.
Bei eisigem Winterwetter bleibt man so vom Zug bis ins Büro im Warmen.
Dieses Netz aus Gängen gilt als eines der größten seiner Art auf der Welt.

Hinauf auf den Mont Royal
Über der Stadt erhebt sich der Mont Royal, ein 233 Meter hoher Hügel im Herzen der Insel.
Von ihm leitet sich der Name der Stadt Montréal ab.
Auf seinen Hängen liegt ein weitläufiger Park mit Wegen und Aussichtspunkten.
Von oben blickt man über die Dächer der Innenstadt bis zum Strom.
Der Berg ist die grüne Lunge der dicht gebauten Stadt.

Das alte Montréal am Fluss
Nicht weit vom Bahnhof liegt das alte Montréal mit seinen gepflasterten Gassen.
Dort steht die große Basilika Notre-Dame mit ihrem prächtigen blauen Innenraum.
Am Ufer erstreckt sich der alte Hafen, der heute ein beliebter Ort zum Spazieren ist.
Zwischen Steinhäusern aus französischer Zeit spürt man die lange Geschichte der Stadt.
All das ist vom Bahnhof aus zu Fuß oder mit der U-Bahn schnell erreicht.

Ankommen in Montréal
Ankommen in Montréal heißt, aus dem Zug mitten in eine Stadt zu treten, die zwei Sprachen und zwei Welten vereint.
Die Gare Centrale ist ein verborgener Riese unter den Türmen der Innenstadt.
Wer die Halle verlässt, steht wahlweise in der warmen Untergrundstadt oder auf den Straßen darüber.
Von hier aus sind der Berg, die Altstadt und der Fluss rasch erreicht.
Als Auftakt für eine Reise durch Québec und Kanada ist dieser Bahnhof ideal.

Häufige Fragen
Wann wurde die Gare Centrale eröffnet?
Was macht die Halle besonders?
Welche Züge halten in der Gare Centrale?
Ist der Bahnhof mit der Untergrundstadt verbunden?
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
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