Ortstermin
„Hanoi, Endpunkt der Nord-Süd-Bahn, Anschluss zur Altstadt und zum Hoan-Kiem-See.“
Ortstermin: Hanoi
→ Ein Ortstermin in Vietnam.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof von Hanoi wurde 1902 von den Franzosen erbaut und ist Endpunkt der langen Nord-Süd-Bahn. Von hier sind es nur wenige Schritte in die quirlige Altstadt der über tausend Jahre alten Hauptstadt Vietnams.
Wer in Hanoi aus dem Zug steigt, kommt in der über tausend Jahre alten Hauptstadt Vietnams an.
Der Bahnhof stammt aus der Zeit der französischen Kolonialherrschaft.
Von hier führen die Gleise quer durch das ganze lange Land bis in den Süden.

Ein Bahnhof von 1902
Der Bahnhof von Hanoi wurde im Jahr 1902 von den Franzosen erbaut.
Den Standort am alten Markt Hàng Cỏ hatte man bereits 1895 ausgewählt.
Nach diesem Markt trug der Bahnhof lange den Namen Hàng Cỏ.
Entworfen wurde das Gebäude vom französischen Baumeister Henri Vildieu.
Damals galt es als einer der größten Bahnhöfe in ganz Südostasien.
Bis heute liegt er an der Straße Lê Duẩn im Bezirk Hoàn Kiếm.

Zerstört und wieder aufgebaut
Im Vietnamkrieg wurde der Bahnhof schwer getroffen.
Im Jahr 1972 zerstörten Bomben die große Mittelhalle.
Bis 1976 wurde dieser Teil in moderner Form wieder aufgebaut.
Die alten Seitenflügel aus der Kolonialzeit blieben dabei erhalten.
So steht heute ein modernes Mittelstück zwischen zwei historischen Bauteilen.
Der Bahnhof erzählt damit auch von der bewegten Geschichte des Landes.

Gut zu wissen
Der Bahnhof von Hanoi wurde 1902 von den Franzosen erbaut und hieß zunächst Hàng Cỏ.
1972 wurde die Mittelhalle im Krieg zerstört und bis 1976 wieder aufgebaut.
Hanoi ist der nördliche Endpunkt der rund 1726 Kilometer langen Nord-Süd-Bahn.
Die Stadt wurde 1010 als Zitadelle Thăng Long gegründet und ist die Hauptstadt Vietnams.
Endpunkt der Nord-Süd-Bahn
Hanoi ist der nördliche Endpunkt der großen Nord-Süd-Bahn Vietnams.
Diese Strecke verbindet die Hauptstadt mit Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden.
Der berühmte Zug auf dieser Linie wird Wiedervereinigungs-Express genannt.
Die gesamte Strecke misst rund 1726 Kilometer.
Für die Fahrt von Norden nach Süden braucht der Zug mehr als einen Tag.
Damit ist Hanoi das nördliche Tor zum Schienennetz des Landes.

Fünf Bahnsteige mitten in der Stadt
Der Bahnhof verfügt über fünf Bahnsteige an fünfzehn Gleisen.
Jedes Jahr nutzen ihn nach Angaben der Bahn rund dreieinhalb Millionen Reisende.
Er liegt zentral, nur wenige Minuten von der Altstadt entfernt.
Rund um den Bahnhof herrscht das dichte Treiben der Millionenstadt.
Hanoi baut zudem eine moderne Metro, die den Verkehr entlasten soll.
So trifft die alte Bahn hier auf den Nahverkehr der Zukunft.

Eine Stadt zwischen den Flüssen
Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und nach Ho-Chi-Minh-Stadt die zweitgrößte Stadt des Landes.
Ihr Name bedeutet so viel wie Stadt zwischen den Flüssen.
Sie liegt am Roten Fluss im Norden Vietnams.
In der Hauptstadtregion leben mehrere Millionen Menschen.
Die Stadt ist das politische und kulturelle Zentrum des Landes.
Zwischen breiten Boulevards und engen Gassen zeigt sie viele Gesichter.

Mehr als tausend Jahre alt
Hanoi gehört zu den ältesten Hauptstädten Südostasiens.
Im Jahr 1010 gründete König Lý Thái Tổ hier die Zitadelle Thăng Long.
Schon im Jahr 866 hatte an dieser Stelle eine ältere Festung gestanden.
Über die Jahrhunderte wurde die Stadt mehrfach erobert und umbenannt.
Zeitweise verlor sie ihren Rang als Hauptstadt an andere Städte.
Heute erinnert vieles an diese lange und wechselvolle Geschichte.

Die Altstadt und der See
Das Herz von Hanoi ist die berühmte Altstadt mit ihren vielen engen Gassen.
Jede Gasse war früher einer bestimmten Handwerks- oder Handelsart zugeordnet.
Mitten in der Stadt liegt der Hoan-Kiem-See mit einem kleinen Tempel auf einer Insel.
An seinen Ufern treffen sich Einheimische zum Spazieren und zur Morgengymnastik.
Nicht weit entfernt stehen die Bauten aus der französischen Kolonialzeit.
So mischen sich in Hanoi asiatische und europäische Spuren.

Tempel und Geschichte
Zu den bekanntesten Orten der Stadt gehört der Literaturtempel.
Er wurde im 11. Jahrhundert gegründet und diente als erste Hochschule des Landes.
In einem anderen Viertel liegt das Mausoleum von Ho Chi Minh.
Dort wird an den Gründer des modernen Vietnam erinnert.
Zahlreiche Pagoden und Tempel verteilen sich über die ganze Stadt.
Hanoi bewahrt so viele Schichten seiner Vergangenheit.

Ankommen in Hanoi
Ankommen in Hanoi heißt, mitten in der alten Hauptstadt Vietnams aus dem Zug zu steigen.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten bis in die Altstadt und zum See.
Wer weit reisen will, steigt hier in den Wiedervereinigungs-Express nach Süden.
Rund um den Bahnhof brummt der Verkehr aus unzähligen Motorrollern.
Zwischen Tempeln, Seen und Kolonialbauten beginnt hier der Besuch der Stadt.
So ist der Bahnhof von Hanoi Ankunft und Ausgangspunkt für ganz Vietnam.

Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof von Hanoi erbaut?
Was geschah mit dem Bahnhof im Krieg?
Wohin fährt die Nord-Süd-Bahn?
Was kann man vom Bahnhof aus entdecken?
Wie alt ist Hanoi?
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