Ortstermin
„Bitte beachten: Der Zug der Great Western Railway nach London Paddington fährt von Bristol Temple Meads.“
Ortstermin: Bristol Temple Meads
→ Ein Ortstermin im Südwesten Englands.
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Kurz gesagt
Bristol Temple Meads wurde von Isambard Kingdom Brunel entworfen und gehört zu den ältesten Bahnhöfen der Welt. Seine geschwungene Halle aus Schmiedeeisen entstand beim großen Umbau bis 1878.
Wer in Bristol mit dem Zug ankommt, steigt in einem der ehrwürdigsten Bahnhöfe Großbritanniens aus.
Temple Meads geht auf den berühmten Ingenieur Isambard Kingdom Brunel zurück.
Schon das Gebäude mit seinem Uhrturm erzählt von der frühen Zeit der Eisenbahn.

Ein Bahnhof aus Brunels Zeit
Bristol Temple Meads ist einer der ehrwürdigsten Bahnhöfe Großbritanniens.
Entworfen hat ihn der berühmte Ingenieur Isambard Kingdom Brunel.
Er baute ihn als westlichen Endpunkt der Great Western Railway.
Die ersten Züge rollten hier auf Brunels breiter Spur von gut zwei Metern.
Schon damit war der Bahnhof etwas Besonderes in der Geschichte der Eisenbahn.

Der älteste Bahnhof der Stadt
Eröffnet wurde Temple Meads am 31. August 1840.
Brunels ursprüngliche Halle war rund 60 Meter lang und von einem Gebäude im Tudor-Stil begleitet.
Dieser alte Kopfbahnhof ist bis heute erhalten geblieben.
Er gilt als einer der ältesten erhaltenen Bahnhofsbauten der Welt.
Heute dient er nicht mehr dem Zugverkehr, sondern als Veranstaltungsort.

Gut zu wissen
Bristol Temple Meads wurde 1840 von Isambard Kingdom Brunel als Endpunkt der Great Western Railway eröffnet.
Die geschwungene Haupthalle entstand zwischen 1871 und 1878, und der Bahnhof steht seit 1966 unter höchstem Denkmalschutz.
Mit rund 11 Millionen Reisenden im Jahr ist er der belebteste Bahnhof im Südwesten Englands.
Die Gesellschaft CrossCountry verbindet Temple Meads zudem mit weiteren Regionen Großbritanniens.
Seit dem Jahr 2026 fahren außerdem wieder tägliche Züge nach Oxford.
So bleibt der Bahnhof ein wichtiger Knoten im Westen des Landes.
Die Strecke nach London
Am 30. Juni 1841 begann der durchgehende Verkehr nach London.
Möglich wurde das erst mit der Vollendung des langen Box-Tunnels.
Von da an verband die Great Western Railway Bristol und die Hauptstadt.
Die Fahrt galt damals als eine der schnellsten und modernsten des Landes.
Noch heute ist die Verbindung nach London Paddington die wichtigste des Bahnhofs.

Die geschwungene Halle von 1878
Weil der Verkehr wuchs, wurde der Bahnhof zwischen 1871 und 1878 stark erweitert.
Brunels Bahnsteige wurden um mehr als 190 Meter verlängert.
Dazu entstand eine weite, geschwungene Halle aus Schmiedeeisen über den neuen Durchgangsgleisen.
Diese Halle ist rund 150 Meter lang und prägt bis heute das Bild des Bahnhofs.
Lange schrieb man den Bau Matthew Digby Wyatt zu, nach neueren Erkenntnissen entwarf ihn Henry Lloyd unter Francis Fox.

Umbauten im 20. Jahrhundert
In den Jahren 1930 bis 1935 wurde der Bahnhof noch einmal erweitert.
Diese Arbeiten leitete der Architekt P. E. Culverhouse im Stil des Art Déco.
Dabei kamen fünf weitere Bahnsteigkanten für durchfahrende Züge hinzu.
So wuchs der Bahnhof über die Jahrzehnte immer weiter.
Jede Epoche hat an diesem Ort ihre Spuren hinterlassen.

Dreizehn Bahnsteige und viele Ziele
Heute sind in Temple Meads dreizehn Bahnsteige in Betrieb.
Von hier fährt die Hauptstrecke der Great Western Railway nach London Paddington.
Weitere Züge führen nach Cardiff in Wales und bis nach Penzance im äußersten Südwesten.
Auch Fernzüge der Gesellschaft CrossCountry halten hier.
Mit rund 11 Millionen Reisenden im Jahr ist er der belebteste Bahnhof im Südwesten Englands.

Ein Denkmal ersten Ranges
Wegen seiner Geschichte steht Temple Meads unter dem höchsten Denkmalschutz des Landes.
Diesen Rang erhielt der Bahnhof im Jahr 1966.
Über dem Eingang erhebt sich ein markanter Uhrturm.
Die alten Mauern aus hellem Stein erinnern an die große Zeit der Great Western Railway.
Fachleute aus aller Welt kommen, um dieses Zeugnis der frühen Eisenbahn zu sehen.

Rund um den Bahnhof
Gleich beim Bahnhof erhebt sich die hohe Kirche St Mary Redcliffe mit ihrem spitzen Turm.
Nur wenige Minuten entfernt beginnt der alte Hafen von Bristol, das sogenannte Floating Harbour.
Dort liegt die SS Great Britain, ein weiteres berühmtes Werk von Brunel, heute als Museumsschiff.
Über der Stadt spannt sich die Clifton Suspension Bridge, ebenfalls nach Brunels Plänen erbaut.
So führt in Bristol vieles zurück auf denselben großen Ingenieur.

Ankommen in Bristol
Ankommen in Bristol heißt, in einem der ältesten Bahnhöfe der Welt auszusteigen.
Vom Bahnsteig führt der Weg unter dem Uhrturm hindurch ins Freie.
Vor dem Bahnhof breitet sich die lebendige Hafenstadt am Fluss Avon aus.
Zu Fuß sind der Hafen, die Kirche und die Altstadt rasch erreicht.
Der Bahnhof Temple Meads bleibt dabei der würdige Auftakt zu einem Bummel durch Bristol.

Häufige Fragen
Wer hat Bristol Temple Meads gebaut?
Gibt es den alten Bahnhof von Brunel noch?
Wann entstand die große geschwungene Halle?
Welche Züge fahren von Temple Meads?
Was kann man in der Nähe besichtigen?
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