Ortstermin
„Wo früher Güterzüge rangierten, liegen heute Menschen auf der Wiese, und über ihnen rattert die U-Bahn.“
Der Park am Gleisdreieck, wo auf alten Güterbahnhöfen Wiesen wachsen
→ Ein Ortstermin in Berlin.
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Kurz gesagt
Der Park am Gleisdreieck liegt auf den Flächen des früheren Anhalter und Potsdamer Güterbahnhofs. Die drei Parkteile mit zusammen rund 31,5 Hektar wurden zwischen 2011 und 2014 eröffnet.
Mitten in Berlin, zwischen Kreuzberg und Schöneberg, liegt ein Park, der nach Eisenbahn riecht.
Hier lagen früher riesige Güterbahnhöfe.
Heute wachsen dort Wiesen, und die Gleise sind zu Spuren der Geschichte geworden.

Aus Güterbahnhöfen wird ein Park
Der Park liegt auf den Brachen des Anhalter und des Potsdamer Güterbahnhofs.
Früher wurden hier Waren für die ganze Stadt umgeschlagen.
Nach dem Krieg lagen die Flächen lange brach.
Erst viele Jahre später wurde daraus ein Park.

Drei Teile, drei Eröffnungen
Der Park besteht aus drei Teilen.
Der Ostpark wurde im September 2011 eröffnet, der Westpark im Mai 2013.
Im März 2014 folgte der kleinste Teil in Schöneberg.
Er hieß zuerst Flaschenhalspark und trägt heute den Namen Dora-Duncker-Park.

Gut zu wissen
Der Park am Gleisdreieck in Berlin umfasst rund 31,5 Hektar auf den Brachen des früheren Anhalter und Potsdamer Güterbahnhofs. Er besteht aus dem Ostpark (eröffnet 2011), dem Westpark (2013) und dem Dora-Duncker-Park, vormals Flaschenhalspark (2014).
Die Trasse der Nord-Süd-Fernbahn trennt Ostpark und Westpark. Im Park sind viele Relikte aus der Bahnzeit erhalten, nebenan liegt das Deutsche Technikmuseum.
Ein Park von 31,5 Hektar
Zusammen umfasst der Park rund 31,5 Hektar.
Er erstreckt sich vom Landwehrkanal bis zur Monumentenbrücke.
Weite Rasenflächen laden zum Liegen und Spielen ein.
Für die dicht bebauten Viertel ringsum ist er ein großes Geschenk.

Gleise zwischen den Wiesen
Im Park sind viele Relikte aus der Bahnzeit erhalten.
Alte Gleise liegen zwischen Gräsern und Bäumen.
Signale und Weichen erinnern an den früheren Betrieb.
So bleibt die Geschichte des Ortes überall sichtbar.

Die Fernbahn mittendurch
Zwischen Ostpark und Westpark verläuft die Trasse der Nord-Süd-Fernbahn.
Hier rollen Züge durch die Stadt.
Die beiden Parkteile sind durch Wege miteinander verbunden.
Die Eisenbahn ist also nicht nur Geschichte, sondern auch Gegenwart.

Die U-Bahn in der Höhe
Über den Park fahren die Züge der Berliner U-Bahn.
Am Bahnhof Gleisdreieck kreuzen sich die Linien auf zwei Ebenen.
Der Name des Parks erinnert an ein altes Gleisdreieck der Hochbahn.
Von den Bahnsteigen hat man einen guten Blick auf das Grün.

Das Technikmuseum nebenan
Direkt neben dem Park liegt das Deutsche Technikmuseum.
Es nutzt Hallen und Lokschuppen aus der Eisenbahnzeit.
Dort stehen viele historische Lokomotiven und Wagen.
Park und Museum lassen sich wunderbar verbinden.

Ankommen im grünen Berlin
Wer den Park am Gleisdreieck besucht, erlebt Berlin von einer entspannten Seite.
Menschen joggen, spielen und liegen in der Sonne.
Zugleich erzählen Gleise und Brücken von der Geschichte der Stadt.
So ist der Park ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart zusammenkommen.


Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Häufige Fragen
Was war früher auf dem Gelände?
Wie groß ist der Park?
Wann wurde der Park eröffnet?
Fahren heute noch Züge hindurch?
Was liegt direkt neben dem Park?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Der Bahnhof Berlin Potsdamer Platz – der Bahnhof, dem das Gelände einst gehörte
→ Ortstermin: Der Bahnhof Berlin Südkreuz – der Knoten im Süden
